Platzsparend und effektiv Dünger: Drei gute Gründe für einen Bokashi-Eimer in der Wohnung

Mit Bokashi-Eimern lässt sich aus Küchenresten und anderem Biomüll leicht Dünger gewinnen - und das sogar in der Wohnung. Die Methode ist daher auch für Balkon- und Zimmergärtner geeignet. Diese drei guten Gründe sprechen dafür.

Diana Fritzsche-Grimmig im Gespräch mit Brigitte Goss 4 min
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1. Bokashi ist auch für wenig Platz geeignet

Der Bokashi-Eimer bietet die Möglichkeit, ohne großen Komposthaufen Dünger aus Essensresten und weiteren Küchenabfällen zu gewinnen. Der Behälter eignet sich daher auch für Menschen, die nur einen kleinen oder gar keinen Garten oder eben einen Balkon haben.

2. Bokashi stinkt fast nicht

Das Prinzip des Bokashis besteht darin, die Luft aus dem Eimer zu drücken und den Behälter luftdicht zu verschließen. Das ermöglicht die biochemischen Vorgänge, verhindert aber auch das Austreten von unangenehmen Gerüchen. Deshalb kann der Eimer sogar in der Küche aufgestellt werden.

3. Bokashi-Dünger sorgt für wunderbar-nährstoffreiche Erde

Im Bokashi-Eimer entsteht Flüssigdünger, der die Erde wunderbar mit Nährstoffen versorgt. Der Sickersaft wird im Mischverhältnis 1:1.000 verwendet. Der Bokashi-Kompost selbst kann als Kompostbeschleuniger im Garten verwendet oder direkt in die Erde eingearbeitet werden.

Und so wird Bokashi selber gemacht

Quelle: MDR Garten

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 11. Juli 2021 | 08:30 Uhr

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