Frisches Gemüse aus dem Schlossgarten Schloss Gunnebo: Der Küchengarten als Statussymbol

Selbstversorgung als Statussymbol: Damit jeder sehen konnte, dass der Schlossherr nicht nur sich selbst und seine Angestellten, sondern sogar seine Gäste mit Gemüse versorgen kann, ließ John Häll seinen Küchengarten direkt am Zufahrtsweg von Schloss Gunnebo anlegen.

Schloss Gunnebo mit Park.
Inmitten der Wälder vor Göteborg hat sich ein reicher Kaufmann einst seinen Traum erfüllt. John Häll ließ sich dort 1796 ein Freizeit-Schloss mit italienischem Flair und einem mediterraner Garten bauen. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Schloss Gunnebo mit Park.
Inmitten der Wälder vor Göteborg hat sich ein reicher Kaufmann einst seinen Traum erfüllt. John Häll ließ sich dort 1796 ein Freizeit-Schloss mit italienischem Flair und einem mediterraner Garten bauen. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Küchengarten von Schloss Gunnebo mit Beeten.
Zu John Hälls Traum gehörte auch ein großer Küchengarten. Damit ihn niemand übersehen kann, hat er ihn entlang des Zufahrtweges platziert. Damals war es eigentlich üblich einen Küchengarten etwas versteckter hinterm Haus anzulegen. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Gemüsebeet mit Blumen und Salat im Küchengarten von Schloss Gunnebo.
Mit der zentralen Platzierung des Küchengartens sollte gezeigt werden: Wir können nicht nur uns und unsere Angestellen ernähren und versorgen, sondern auch noch unsere Gäste. Ein großer Küchengarten galt damals daher als Statussymbol. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Teller mit gekochtem Gemüse.
Nicht nur damals, sondern auch heute noch werden die Schlossgäste mit dem Gemüse aus dem Küchengarten versorgt. Das Gemüse aus dem Schlossgarten wird im hauseigenen Gartenrestaurant gekocht und angerichtet. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Gestreifter Kürbis Bischofsmütze.
Der Küchengarten von Schloss Gunnebow wird noch immer nach den Plänen von 1796 bepflanzt. Alles wird dort selbst gezogen und streng biolgisch angebaut - auch dieser Kürbis. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Mangold im Beet.
Beim biologischen Anbau hilft das pflanzenstärkende Rotationsprinzip. Im Turnus von sechs Jahren wechseln alle Gemüsearten auf den Beeten einmal durch. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Salat im Beet.
Der Gemüsegarten von Schloss Gunnebo bietet eine große Gemüsevielfalt. Neben Kürbis und Mangold werden dort Salate ... Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Rot gefleckte Früchte der Stangenbohne 'Borlotto lingua di fuoco'.
... und Stangenbohne (hier die Sorte 'Borlotto lingua di fuoco') angebaut. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Knospe der Cardy.
Der Chefgärtner von Schloss Gunnebo, Joakim Seiler, ist besonders stolz auf diese Cardy. Sie war in Schweden einst sehr begehrt und ist eine Verwandte der Artischocke. Doch statt der Blüte werden von ihr die Blätter und Stängel gegessen. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Gemüsebeet mit Blumen in Schloss Gunnebo.
Zwischen den ganzen Gemüsesorten stehen in den Beeten auch zahlreiche Blumen. Die Blüten sind teilweise essbar oder dienen zur Dekoration. Vor allem aber sind sie als Bienenweiden gedacht. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
Orangene Knospe vom Kürbis.
Denn ohne Insekten und ohne Bienen werden die Blüten nicht bestäubt. Und ohne Bestäubung bleibt die Ernte aus. Das haben alle Parks in Schweden erkannt und sich zusammengetan. Gemeinsam machen sie die Besucher darauf aufmerksam, wie wichtig die kleinen Bestäuber sind und dass ihnen geholfen werden muss. Bildrechte: MDR/Michael Wenkel
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 13. Januar 2019 | 08:30 Uhr