Ab nach draußen Wie Ihre Kübelpflanzen wieder fit für den Frühling werden

Oh, Schreck! Ist das wirklich Oleanderkrebs? Warum sieht mein Zitronenbaum nach dem Winter so schlecht aus? Und wie wird meine Pelargonie wieder fit für den Frühling? Hier finden Sie Tipps, wie Ihre überwinterten Kübelpflanzen wieder gut aussehen.

Eine Hand zeigt den Trieb einer Fuchsie.
Auch bei der Fuchsie darf Hand angelegt werden. Wer kräftig zurückschneidet wird mit einem kräftigen Pflanzenwuchs und Blütenfülle belohnt. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Der Geiltrieb einer Pelargonie wird abgeschnitten.
Häufig bilden Pflanzen nach der Winterruhe sogenannte Geiltriebe. Das sind Nebentriebe, die der Pflanze einerseits Energie rauben können und andererseits einen kompakten Wuchs verhindern. Schneiden Sie diese daher beispielsweise bei Pelargonien (Bild) ruhig mutig ab. Dann wächst ihre Pflanze auch wieder dichter und kräftiger. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Eine Hand zeigt den Trieb einer Fuchsie.
Auch bei der Fuchsie darf Hand angelegt werden. Wer kräftig zurückschneidet wird mit einem kräftigen Pflanzenwuchs und Blütenfülle belohnt. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Eine Hand zeigt vertrocknete Zweige einer Fuchsie.
Entfernen Sie unbedingt abgestorbene und verholzte Stellen. So erholt sich Ihre Fuchsie besser und hat wieder Kraft für junge Triebe. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Vertrockneter Zweig eines Zylinderputzers.
Das gilt auch für andere Kübelpflanzen, wie den Zylinderputzer. Vertrocknetes sollte abgeschnitten werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Zwei angekratzte Zweige.
Wenn Sie sich unsicher sind, wie trocken die Zweige sind, hilft die Kratzprobe. Kratzen Sie dafür einfach ein wenig an der Rinde. Zeigt sich darunter eine grüne Schicht (rechts im Bild), ist der Zweig noch nicht ausgetrocknet. Befindet sich jedoch unter der Rinde eine dunkle Schicht (links im Bild), hilft nur noch die Gartenschere. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Agapanthus (Schmucklilien) auf einem Pflanztisch.
Auch beim Agapanthus sollten vertrocknete Blätter entfernt werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Der geteilte Wurzelballen eines Agapanthus (Schmucklilie).
Wird der Topf zu klein, sollte er außerdem umgetopft werden. Der Kübel ist zu klein, wenn er ausbeult oder sogar platzt. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Ein nach dem Winter geschwächter Zitronenbaum.
Diesem Zitronenbaum geht es gar nicht gut. Er wurde im vergangen Jahr zu vorsichtig zurückgeschnitten und nicht genug gedüngt. Damit er sich erholt, sollten die Früchte entfernt und die Gartenschere angesetzt werden. Nur so kann sich der Zitronenbaum wieder erholen. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Die Wurzeln eines Zitronenbaums sind oberhalb der Erde sichtbar.
Die Wurzeln dieses Zitronenbaums schauen bereits aus der Erde. Deshalb sollte das Bäumchen umgetopft oder der Kübel mit Erde aufgefüllt werden. Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
Oleanderkrebs – eine schwarze Stelle am Oleander.
Bei Oleanderkrebs hilft nur noch der radikale Rückschnitt. Vergessen Sie nicht, Ihr Werkzeug hinterher zu desinfizieren – sonst verbreiten Sie das Bakterium! Bildrechte: MDR/Teresa Herlitzius
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 08. November 2020 | 08:30 Uhr

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