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Pflanzen im Winter Schäden im Winterquartier - und was dagegen hilft

Diese Pelargonie hat den Winter an einem zu dunklen Standort verbracht. Mit Düngergaben im Frühjahr kann dieser Lichtmangel ausgeglichen und die Pflanze gestärkt werden. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Melanie Trinks arbeitet als Gärtnerin im Erfurter Egapark und kümmert sich dort mit um die Kübelpflanzen. Im Gespräch mit MDR Garten-Moderator Jens Haentzschel gibt sie Tipps, wie die Gewächse das Winterquartier gesund überstehen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
An den Blättern zeigt sich, dass dieser Zitronenbaum im vergangenen Sommer zu wenig gedüngt wurde. Der Nährstoffmangel lässt das Laub im Winter gelb werden. Die erste Maßnahme: Die Früchte müssen entfernt werden, um die gesamte Pflanze kräftiger zu machen. Danach kann das Bäumchen in Form geschnitten werden. Ab Ende März muss es Dünger bekommen - auch den gesamten Sommer über. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Dieser Zitronenbaum ist von einem Rußtaupilz befallen. Zuvor hatten bereits Wollläuse die Pflanze geschwächt. Einem Befall mit Rußtau gehen oft Läuse voraus, da ihre zuckerhaltigen Ausscheidungen ein idealer Lockstoff für den Pilz sind. Allgemein gilt: Je geeigneter der Standort ist, desto besser kann sich die Pflanze gegen Schädlinge wehren. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Um den großflächig auftretenden Pilz zu bekämpfen, hilft laut Melanie Trinks nur Handarbeit: Zuerst wird eine Mischung aus einem halben Liter Wasser, einem Spritzer Spülmittel und etwas Dünger angesetzt. Mit dieser Flüssigkeit werden die Blätter abgewischt - alle Blätter! Eine Mischung aus Wasser und etwas Spiritus soll ebenfalls helfen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Auch dem Oleander geht es nicht besonders gut. Im Sommer stand er an einem zu heißen Ort. Die Folge sind graue Blätter mit verwelkten Spitzen. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Beim genauen Hinschauen entdeckt Melanie Trinks außerdem Einstichlöcher. Sie stammen von einem Schädling, der Roten Spinne. Die Gärtnerin rät daher: Der Oleander sollte unten abgesägt werden, damit er neu austreiben kann. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher
Diese prächtige Fuchsie ist schon rund 30 Jahre alt. Sie sieht gesund aus, ist aber laut Melanie Trinks etwas einseitig gewachsen. Sie kann daher vorsichtig in Form geschnitten werden. Trockene Äste sollten entfernt werden. Bildrechte: MDR/Andreas Metzmacher

Dieses Thema im Programm:MDR FERNSEHEN | MDR Garten | 08. November 2020 | 08:30 Uhr