Gartenjahr 2021 mit Nadine Witt Rückblick: Was ich in einem Jahr als Kleingärtnerin gelernt habe

Ein ganzes Jahr lang hat die Kleingärtnerin und Podcast-Autorin Nadine Witt uns an ihren Gartenerlebnissen teilhaben lassen - und darüber viele Erkenntnisse gewonnen. Sie verrät uns, was in dem Gartenjahr 2021 funktioniert hat, was eher schief gelaufen ist und was sie sich deshalb für 2022 vornimmt.

#1: Einfach machen und sich trauen Neues auszuprobieren

Ich habe dieses Jahr zum ersten Mal Fenchel und Paprika angebaut - und die sind im Hochbeet einfach großartig geworden! Genau wie die Äpfel, denn ich war mutig...

Nadine Witt steht in dem Garten und lacht.
Mein Erkenntnis: Denke nich so viel nach, traue sich einfach etwas Neues auszuprobieren. Bildrechte: MDR/Nadine Witt

#2: Mut wird belohnt

Meine Äpfel auszudünnen ist mir schwer gefallen, aber es hat sich gelohnt! Die Ernte war großartig - die Äpfel waren weniger von Schädlingen befallen und deutlich größer als in der vorangegangenen Saison.

#3: Auf gute Nachbarschaft im Beet achten

Es ist absolut sinnvoll darauf zu achten, wer neben wem im Beet steht. Unser Sellerie ist zum Beispiel neben dem Kohlrabi großartig gewachsen.

Nadine Witt neben einem Hochbeet
Prächtiger Sellerie: Nadine Witt freut sich über ihre Ernte aus dem Hochbeet. Bildrechte: MDR/Nadine Witt

Allerdings habe ich die Nähe bei den Kartoffeln und den Tomaten etwas unterschätzt...

#4: Misserfolge gibt es trotzdem

Nicht alles gelingt und auf das Wetter hat man sowieso keinen Einfluss. 2021 war es zeitweise überraschend nass und darunter haben vor allem die Tomaten gelitten. Zur Kraut- und Braunfäule kam dann auch noch die Stängelfäule dazu, im Endergebnis fiel die Ernte mickrig aus.

Tomatenrest in einem Eimer
Nadines Plan fürs nächste Jahr: Die Tomaten weit weg von den Kartoffeln anpflanzen. "Vielleicht versuche ich es in einem Kübel dicht an der Hauswand", sagt die Kleingärtnerin. Bildrechte: MDR/Nadine Witt

#5: Der Garten ist für alle da

Bei uns wohnen ganz viele Tiere im Garten - und das ist gut so: Mehr als 20 Vogelarten, außerdem Zauneidechsen und unzählige Wildbienen, Schmetterlinge und andere Insekten. Aber natürlich auch weniger nette Gäste wie Mäuse und Schnecken, die sich an meinem Gemüse satt fressen, aber da bin ich jetzt entspannter...

Kleine Schnecke
Im "Schneckenjahr" 2021 hat Nadine Witt gelernt, mit unterschiedlichen Tieren in ihrem Garten umzugehen. Bildrechte: MDR/Nadine Witt

Meine Vorsätze fürs Gartenjahr 2022

Ich möchte auf jeden Fall noch mehr rund um den Garten erfahren, zum Beispiel mich gerne mit Dahlien ausprobieren und noch überhaupt mehr Blumen im Garten haben.

Ich würde auch gerne wissen, wie und womit man richtig düngt. Auch die Themen nachhaltig und plastikfrei Gärtnern interessieren mich. Gerne würde ich mich noch weiter mit der Fruchtfolge im Beet und der Vierfelderwirtschaft auseinandersetzen.

Welche Themen interessieren euch? Was würdet ihr gerne noch in der neuen Saison rund um den Garten lernen? Schreibt mir gerne eine E-Mail!

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