Doppelt preisgekrönt: Lotte am Bauhaus

Beim wichtigsten Fernseh-Festival in Asien, den "Seoul International Drama Awards", wurde der ARD-Eventfilm "Lotte am Bauhaus" am 28. August gleich mit zwei Preisen geehrt.

Lotte (Alicia von Rittberg) arbeitet in der Werkstatt des Bauhaus Weimar am kleinen Schiffbauspiel.
Bildrechte: MDR/UFA Fiction/Stanislav Honzik

In der Kategorie "Bester Fernsehfilm" erhielt die MDR-Koproduktion den "Silver Bird Award" und Hauptdarstellerin Alicia von Rittberg wurde als "Beste Schauspielerin" ausgezeichnet.

Unser Spielfilm erzählt die Geschichte der Bauhaus-Bewegung, die von Mitteldeutschland aus die ganze Welt erobert hat und bis heute Künstlergenerationen inspiriert. Deshalb bin ich besonders stolz, dass dieser Film auch internationale Anerkennung bekommt. In der kurzen Phase seines Bestehens hat das Bauhaus gezeigt, wieviel Kreativität und Experimentierfreude in einem weltoffenen und toleranten Klima entstehen können.

MDR-Programmdirektor Wolf-Dieter Jacobi
Glückliche Preisträger bei den „Seoul International Drama Awards 2019“: (v.l.) v.l.: André Naumann (MDR-Herstellungsleiter), Nico Hofmann (UFA FICTION-Produzent), Schauspielerin Alicia von Rittberg, Jana Brandt (MDR-Fernsehfilm-Chefin),  Benjamin Benedict (UFA FICTION-Produzent).
Glückliche Preisträger bei den „Seoul International Drama Awards 2019“: (v.l.) v.l.: André Naumann (MDR-Herstellungsleiter), Nico Hofmann (UFA FICTION-Produzent), Schauspielerin Alicia von Rittberg, Jana Brandt (MDR-Fernsehfilm-Chefin), Benjamin Benedict (UFA FICTION-Produzent) Bildrechte: MDR/UFA 2019

Ich gratuliere Alicia von Rittberg zu diesem internationalen Erfolg. Sie hat all den hochbegabten Frauen am Bauhaus, die bislang immer im Schatten ihrer männlichen Kollegen standen, ein Gesicht gegeben. Sympathisch, klug und mit großartiger Lebendigkeit spielt sie die Rolle der Kunststudentin, die sich in einer Männerwelt Respekt verschafft.

MDR-Fernsehfilmchefin Jana Brandt

Mehr über die Dreharbeiten, den Film und die historischen Hintergründe erfahren Sie hier:

Der Film

Weimar, 1921: Das Leben der 20-jährigen Lotte Brendel (Alicia von Rittberg) scheint von ihrem Vater vorgezeichnet - als Ehefrau und Mutter an der Seite eines Mannes, der den elterlichen Tischlerbetrieb übernehmen soll. Gegen den Willen ihrer Familie schließt sich die eigenwillige und künstlerisch begabte Lotte einer Gruppe junger Künstler an, bewirbt sich am Bauhaus - und wird angenommen. Das Weimarer Bauhaus unter der Leitung des visionären Walter Gropius (Jörg Hartmann) möchte nach der rigiden Gesellschaftsordnung des Kaiserreichs eine neue Zeit begründen. Im Bauhaus-Studenten Paul Seligmann (Noah Saavedra) findet Lotte einen Unterstützer und ihre Liebe.

Dreharbeiten an Originalschauplätzen in Weimar und Dessau

Im Mittelpunkt des Spielfilms steht die junge Kunststudentin Lotte Brendel, gespielt von Alica von Rittberg ("Charité"), die den Zuschauer durch die Jahre des Bauhaus in Deutschland führt - von der Zeit kurz nach der Entstehung bis zur drohenden Auflösung durch die Nationalsozialisten. Zum Schauspielensemble gehören Noah Saavedra, Marie Hacke, Ulrich Brandhoff, Julia Riedler, Nina Gummich und Christoph Letkowski. In der Rolle des Bauhaus-Direktors und Meisters Walter Gropius steht Jörg Hartmann vor der Kamera. Zu den Originalschauplätzen gehören in Weimar das Bauhaus und das Haus am Horn, in Dessau die Meisterhäuser und das Bauhaus.

Der Film: „Bauhaus" (AT) ist eine Produktion der UFA FICTION in Koproduktion mit dem MDR, der ARD Degeto und dem SWR für Das Erste, gefördert durch die Mitteldeutsche Medienförderung. Die Redaktion liegt federführend bei Jana Brandt und Sven Döbler (MDR), Redakteurin bei der ARD Degeto ist Claudia Luzius, Redakteur beim SWR ist Michael Schmidl. Produzenten sind Benjamin Benedict und Nico Hofmann, Ausführender Produzent ist Matthias Adler (UFA FICTION). Koproduzent ist Michal Pokorný (MIA Film).