Händel-Haus-Direktor Clemens Birnbaum Verschollene Messias-Partitur im Händel-Haus

Eine verschollen geglaubte Händelpartitur wurde entdeckt und vom Händel-Haus Halle erworben. Der Intendant Clemens Birnbaum spricht über die Bedeutung dieses Unikats und seine Verbindung zur florentinischen Renaissance.

Händelpartitur
Bildrechte: Händel-Haus Halle

Das Händel-Haus Halle hat eine verschollen geglaubte Händel-Partitur erworben: Diese Partitur zu Händels bekanntestem Oratorium Der Messias ist vor allem auch deshalb von Bedeutung, weil sie die erste Aufführung des Messias außerhalb Großbritanniens und Irlands belegt.

Die verschollene Händelpartitur

Händelpartitur
Bildrechte: Händel-Haus Halle
Händelpartitur
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Händelpartitur
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Händelpartitur
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Für Händel-Haus-Direktor Clemens Birnbaum wirft diese Entdeckung noch wesentlichen Fragen auf:

Die spannendsten Fragen sind, herauszufinden, wer es bearbeitet hat, was die Vorlage war und wer in London eine Abschrift gemacht hat, denn Händels Handschrift ist nicht nach Florenz gekommen.

Clemens Birnbaum Intendant des Händel-Haus Halle

Im Händel-Haus Halle wird die Partitur nun aufbewahrt. Birnbaum bestätigt, dass die Handschrift für Forschungszwecke in der Zukunft untersucht und es bald eine digitalisierte Version geben werde.

Clemens Birnbaum, Intendant des Händel-Haus Halle — im Interview:

Händel-Denkmal auf dem Marktplatz von Halle 9 min
Bildrechte: imago/Steffen Schellhorn

Eine verschollen geglaubte Händelpartitur wurde entdeckt. Der Händelhausdirektor Clemens Birnbaum spricht über die Bedeutung des Unikats, die Händel-Renaissance in Florenz und welche Rolle Großbritannien spielt.

MDR KLASSIK Fr 18.10.2019 08:10Uhr 09:01 min

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Zuletzt aktualisiert: 18. Oktober 2019, 13:14 Uhr