MDR-Rundfunkrat | 01.07.2019 MDR-Rundfunkrat genehmigt MDR-Jahresabschluss 2018

Der MDR hat das Wirtschaftsjahr 2018 gegenüber der ursprünglichen Planung mit einem Besserergebnis von 49,2 Millionen Euro abgeschlossen. Als Hauptgründe dafür nannte Intendantin Karola Wille - neben einer konsequent sparsamen Haushaltsführung - Aufwandsreduzierungen aus dem reformierten ARD-Tarifvertrag zur Altersversorgung, die im Wirtschaftsplan noch nicht berücksichtigt waren, sowie die Verwendung von Mitteln aus der Beitragsrücklage. Der verbliebene handelsrechtliche Jahresfehlbetrag in Höhe von 29,3 Millionen Euro wird durch Entnahmen aus den Gewinnrücklagen der Vorjahre gedeckt.

Der MDR-Rundfunkrat hat den zuvor von einer unabhängigen externen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüften und vom MDR-Verwaltungsrat genehmigten Jahresabschluss bei seiner Sitzung am Montag, 1. Juli 2019, in Chemnitz genehmigt.

Rundfunkratsvorsitzender Horst Saage sah in den gegenüber der Wirtschaftsplanung deutlich verbesserten Finanzzahlen einen Beleg dafür, dass die eingeleiteten Strukturreformen der vergangenen Jahre auf ARD-Ebene und innerhalb des MDR zu greifen beginnen. "Ziel aller Reformen war und ist es, dass der MDR trotz knapper werdender Mittel und bei steigenden Kosten den Programmauftrag weiter erfüllen kann. Das ist gelungen und verdient Respekt", unterstrich Saage bei der Genehmigung des Jahresabschlusses.

Intendantin Wille legte dem Aufsichtsgremium außerdem den öffentlichen Geschäftsbericht für das Jahr 2018 zur Kenntnis vor. Der Geschäftsbericht ist im Internet nachzulesen unter www.mdr.de/unternehmen/zahlen-und-fakten.

Zuletzt aktualisiert: 01. Juli 2019, 12:16 Uhr