MDR-Rundfunkrat | 13. September 2021 MDR-Rundfunkrat stimmt erneuter Berufung des Juristischen Direktors Jens-Ole Schröder für dritte Amtszeit zu

Gabriele Schade, Jens-Ole Schröder, Karola Wille schauen in die Kamera
Gabriele Schade, Jens-Ole Schröder, Karola Wille (v.l.) Bildrechte: MDR/Stephan Flad

Der MDR-Rundfunkrat hat in seiner heutigen Sitzung (13.9.) der erneuten Berufung von Honorarprofessor Dr. Jens-Ole Schröder zum 01.01.2022 als Juristischer Direktor für die Dauer von 5 Jahren zugestimmt. Damit bestätigt das Gremium den Personalvorschlag der MDR-Intendantin für eine dritte Amtszeit des Juristischen Direktors.

MDR-Intendantin Karola Wille begründete die erneute Berufung: „Jens-Ole Schröder ist ein sach- und lösungsorientierter Manager mit ausgeprägtem analytischen Verstand und großer Leistungsbereitschaft. Seine juristische Expertise ist ARD-weit anerkannt. Er hat entscheidenden Anteil daran, dass der MDR fachlich und strukturell als leistungsstarke Anstalt im ARD-Verbund wahrgenommen wird.“

Insbesondere im Rahmen seiner Leitung der AG Kartellrecht und bei der thematischen Zuständigkeit im Bereich der Plattformregulierung sind die vertieften Kenntnisse und das moderative Geschick wesentliche Erfolgsfaktoren. Honorarprofessor Dr. Schröder verfügt über ein umfangreiches Wissen bezüglich medienrechtlicher und medienpolitischer Zusammenhänge und der digitalen Entwicklungen der Medienlandschaft, die er auch erfolgreich in das Distributionsboard der ARD einbringt.

Am 31. Dezember 2021 endet die zweite Amtsperiode von Jens-Ole Schröder als Juristischer Direktor des MDR. Jens-Ole Schröder wurde 1964 in Heide/Holstein geboren und ist seit Januar 2011 Juristischer Direktor des MDR.

Nach dem Zweiten juristischen Staatsexamen arbeitete er bis 1998 als Rechtsanwalt in Dresden und war danach bis 2010 in verschiedenen Aufgaben im Sächsischen Landtag, der Sächsischen Staatskanzlei und im Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst mit medienrechtlichem und medienwirtschaftlichem Bezug tätig. Im Dezember 2008 wurde er zum Honorarprofessor ernannt.