Die Collage zeigt das Logo des Halleschen FC, der Bundesliga und drei Mal Norbert Nachtweih in den Trikots von Eintracht Frankfurt und Bayern München. 52 min
Bildrechte: MDR/Max Schörm/imago
52 min

Kein ehemaliger HFC-Spieler gewann so viele Titel wie Norbert Nachtweih. Möglich wurde das nur wegen seiner spontanen Flucht aus der DDR.

MDR SACHSEN-ANHALT Di 14.03.2023 13:22Uhr 52:23 min

Audio herunterladen [MP3 | 48 MB | 128 kbit/s] Audio herunterladen [MP4 | 96,1 MB | AAC | 256 kbit/s] https://www.mdr.de/mdr-sachsen-anhalt/podcast/badkurvenversteher/audio-hfc-podcast-norbert-nachtweih-eins100.html

Vom HFC in die Bundesliga – diesen Traum haben sich über die Jahre zahlreiche ehemalige Spieler der Rot-Weißen erfüllt. In jüngerer Vergangenheit waren das Fabian Bredlow, Klaus Gjasula und Andy Gogia. Alle drei haben den HFC als Sprungbrett für höhere Aufgaben genutzt. In den 90ern war es die Generation um Dariusz Wosz, die nach der Wiedervereinigung den gesamtdeutschen Fußball eroberte. Neben Zaubermaus Wosz kamen unter anderem auch Alexander Löbe, Steffen Karl oder eben Rene Tretschok zu Einsätzen in der Bundesliga.

Der erste, der den Sprung vom HFC in die Bundesliga schaffte, war jedoch ein anderer. Schon 1976 wechselte er sprichwörtlich die Seiten. Die Rede ist von Norbert Nachtweih.

Seine Geschichte ist maßgeblich geprägt von seiner Flucht aus der DDR in die Bundesrepublik. 1976 setzte er sich Rahmen eines Länderspiels mit der U21-Nationalmannschaft der DDR in der Türkei ab. Genau wie Torwart Jürgen Pahl, der zuvor gemeinsam mit Nachtweih beim HFC Chemie spielte. Nach einer Sperre wurden beide zu Bundesliga-Stars und gewannen zahlreiche Titel.

Im ersten Teil des Podcasts berichtet Nachtweih von seiner Jugend in Polleben und seiner Zeit im HFC-Nachwuchs. Er erzählt von der spontanen Flucht und auch, wie ihn der Traum von der Bundesliga in seinen ersten Monaten im Westen angetrieben hat.

Facebookgruppe zum Podcast

Produziert wird der Podcast von Oliver Leiste und Daniel George.

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio