Igel, Rehkitz und Co. Wildtier gefunden – was tun?

Kohlmeise
Im Wald, in Parks oder im Garten sitzen sie und fliegen nicht weg: junge Vögel, die schon ihr Nest verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Das ist normal! Die Elternvögel füttern die auf dem Boden herumhüpfenden und bettelnden Jungen weiter. Gerade die wie Wollknäule anmutenden Eulenjungen, die sogenannten Ästlinge, werden häufig fälschlicherweise als "aus dem Nest gefallen" beurteilt und mitgenommen. Auch hier gilt: unbedingt am Fundort belassen. Wer hier helfen möchte, sollte Hunde und vor allem Katzen von den Jungvögeln fernhalten. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / blickwinkel
Kohlmeise
Im Wald, in Parks oder im Garten sitzen sie und fliegen nicht weg: junge Vögel, die schon ihr Nest verlassen, bevor sie richtig fliegen können. Das ist normal! Die Elternvögel füttern die auf dem Boden herumhüpfenden und bettelnden Jungen weiter. Gerade die wie Wollknäule anmutenden Eulenjungen, die sogenannten Ästlinge, werden häufig fälschlicherweise als "aus dem Nest gefallen" beurteilt und mitgenommen. Auch hier gilt: unbedingt am Fundort belassen. Wer hier helfen möchte, sollte Hunde und vor allem Katzen von den Jungvögeln fernhalten. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / blickwinkel
Füchse leben oft in Nachbarschaft mit Dachsen.
Auch der Fuchs lässt seine Jungen während der Futtersuche häufig allein. Außerdem unternehmen Fuchsjungtiere recht früh schon eigene Ausflüge. Bleiben Sie also erst einmal ruhig, wenn Sie einen jungen Fuchs sehen, und beobachten Sie. Falls Sie unsicher sind, was zu tun ist, kontaktieren Sie die Profis.(Symbolbild) Bildrechte: rbb/NDR/Doclights GmbH/coraxfilm
Junger Feldhase
Junge Hasen werden nicht in einer Höhle geboren. Sie liegen versteckt in Feldfurchen oder unter niedriger Vegetation. Die Mutter kommt die Jungen nur zwei- bis dreimal täglich säugen. Anders als die Mutter haben die Jungtiere noch keinen starken Eigengeruch, deswegen ist es sicher für sie sicher, ohne Mutter zusammengekuschelt auf dem Feld zu liegen. Sie bleiben unentdeckt vom Fuchs. Werden die Hasen mitgenommen, um zu Hause aufgepäppelt zu werden, bedeutet das für sie oft das Ende. Etwa 90 Prozent der Feldhasen, die von Menschenhand aufgepäppelt werden, sterben an Stress. (Symbolbild) Bildrechte: IMAGO / blickwinkel
Ein grasbedecktes junges Eichhörnchen sucht nach Nahrung am Boden.
Wenn ganz junge Eichhörnchen aus ihrem Kobel fallen, schaffen die Eltern es oft, sie wieder nach oben zu tragen. Auch hier ist es besser, erstmal abzuwarten und die Situation zu beobachten. Anders als bei Feldhasen ist die Überlebensquote von Eichhörnchen jedoch deutlich größer, wenn sie von Menschen versorgt werden. (Symbolbild) Bildrechte: imago/blickwinkel
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