Centstücke auf Geldkarten.
Seit Oktober 2018 gilt das neue Zahlungskontengesetz. Es schreibt vor, dass Banken anschaulich auf ihren Internetseiten über Kontopreise informieren müssen. Bildrechte: Colourbox.de

Service | 01.04.2019 Durchblick beim Girokonto

Girokonten sind oft mit Gebühren verbunden. Banken und Sparkassen müssen mittlerweile anschaulich darüber informieren, welche Kosten anfallen. Diese "Entgeltinformationen" und Tipps zum Girokonto sind diesmal Thema im Service.

Centstücke auf Geldkarten.
Seit Oktober 2018 gilt das neue Zahlungskontengesetz. Es schreibt vor, dass Banken anschaulich auf ihren Internetseiten über Kontopreise informieren müssen. Bildrechte: Colourbox.de

Beim Girokonto sind wir Gewohnheitstiere: Es ist eine der Finanzdienstleistungen, die wir regelmäßig nutzen. Im Alltag soll das Konto vor allem funktionieren - und nicht viel oder am besten gar nichts kosten.

Seit dem 31.Oktober 2018 gilt dazu das neue Zahlungskontengesetz. Es schreibt vor, dass Banken anschaulich - und vor allem auch verständlich - auf ihren Internetseiten über Kontopreise informieren müssen. Damit soll es leichter fallen, die Konten verschiedener Banken zu vergleichen. Geben Sie dazu das Wort "Entgeltinformation" in die Suchfunktion auf der Homepage der jeweiligen Bank oder Sparkasse ein. Oder Sie suchen sich zuerst ein Kontomodell aus und finden dort dann die Entgeltinformationen. Außerdem erhält jede Bankkundin und jeder Bankkunde jährlich eine Aufstellung darüber, wie viel das eigene Girokonto kostet.

Hohe Kosten müssen nicht sein

Der Gesetzgeber sieht vor, dass Banken einmal im Jahr eine Aufstellung der Kosten des Girokontos machen muss, um Verbrauchern das Bewusstsein für die Ausgaben zu ermöglichen und um vergleichen zu können. Schon vorher hat der Gesetzgeber vorgeschrieben, dass Banken Kunden beraten müssen, die allzu tief in den Dispo geraten sind.

Es lohnt sich auf jeden Fall, bei der eigenen Bank nach einem günstigen oder kostenlosen Girokonto zu fragen. Viele Direktbanken wie Comdirekt, ING, Norisbank oder 1822direkt bieten zudem kostenlose Girokonten an, wie Kerstin Backofen von Finanztest berichtet. In der Regel sei die Voraussetzung dafür, dass es regelmäßige Zahlungseingänge auf dem Konto gibt.

Tipps, wie Sie beim Girokonto sparen können, haben die Kollegen von "Leichter leben" zusammengetragen.

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Der Vormittag mit Haase und Waage | 01. April 2019 | 11:10 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 01. April 2019, 11:10 Uhr