Servicestunde | 18.05.2020 Elektrogrill - die saubere Alternative

Ob schlechtes Wetter, Quarantäne oder andere Unwägbarkeiten: Ist draußen Grillen nicht möglich, kommt der Elektrogrill ins Spiel. Ihn kann man auf dem Balkon, einige sogar in der Wohnung nutzen. Worauf muss man beim Kauf achten? Stiftung Warentest hat Elektrogrills getestet.

Steaks auf einem Elektrogrill
Mit einem Elektrogrill lässt sich sogar in der Wohnung grillen. Bildrechte: IMAGO

Stecker in die Steckdose und los geht's. Nichts ist leichter, als mit einem Elektrogrill zu grillen. Und wer das richtige Gerät auswählt, kann sogar in der Wohnung seiner Grillleidenschaft frönen.

Flächengrill und Kontaktgrill

Flächengrills stehen fast immer frei, erinnern optisch häufig an einen klassischen Kugelgrill und haben eine Haube. Sie sind perfekt für Balkon und Terrasse geeignet, überzeugte Elektrogriller stellen sie auch in den Garten. Auf Flächengrills wird das Essen nur von einer Seite gegart und muss dann umgedreht werden. Die Haube wird meist auch sehr heiß. Darunter werden Steaks und Co saftig und lecker.
Kontaktgrills haben eine obere und untere Platte. Sie erhitzen das Grillgut von beiden Seiten. Das geht schnell und je nach Gerät lassen sich damit nicht nur Steak und Zucchini, sondern auch leckere Sandwiches zubereiten. Sie können ohne Probleme in der Wohnung genutzt werden. Tipp: Nicht so fettiges Bratgut verwenden. Das reduziert Gerüche.
Viele Geräte lassen sich komplett aufklappen und so in einen Flächengrill verwandeln. Allerdings darf man nicht erwarten, damit die doppelte Menge Würstchen grillen zu können. Bei vielen Geräten reicht die Leistung nicht aus. Aber etwa die Hälfte mehr geht schon.

Vorbereitung

Elektrische Grills sind nicht ganz so leistungsstark wie Kohle- oder Gasgrills. Deshalb sollten Würstchen, Steaks und Fisch weder aus dem Kühlschrank, noch aus dem Gefrierfach direkt auf den Grill. Lassen Sie alles vorher auf Raumtemperatur erwärmen!
Bei Flächengrills ohne Haube sollte das Grillgut auf einer Seite angebraten und dann heruntergenommen werden. Erst wenn die Platte wieder aufgeheizt ist, wird die andere Seite gegrillt. Für Gemüseliebhaber lohnt es sich, nicht alles direkt auf den Grill zu legen. Kurz blanchiertes Gemüse gart schneller.

Der Test

Die getesteten Modelle kosten zwischen 35 Euro und 350 Euro. Stiftung Warentest beurteilte bis auf ein Gerät alle mit der Note gut. Überraschung: Der Preis-Leistungssieger ist der billigste. Die verbrauchten Stromkosten sind überschaubar. Eine Grillsession mit drei Durchgängen kostet zwölf bis 48 Cent.

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Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Der Vormittag mit Haase und Waage | 18. Mai 2020 | 11:10 Uhr