Servicestunde | 12.11.2018 Sicher durch die dunkle Jahreszeit - Fahrradleuchten im Test

Eine gute Fahrradbeleuchtung sorgt in der dunklen Jahrszeit für die Sicherheit des Radfahrers und der anderen Verkehsteilnehmer. Die alte Beleuchtung ist kaputt? Sina Waage bespricht mit dem ADAC, welche LED-Leuchten-Sets die besten zum Nachrüsten sind.

Eine Fahrradlampe
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

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Insgesamt hat der ADAC zwölf LED-Fahrradbeleuchtung-Nachrüstsets getestet und hat dabei teilweise gravierende Unterschiede in Handhabung, Licht, Akkulaufzeit, Sicht und Haltbarkeit festgestellt.

Handhabung

Entscheidend für eine einfache Handhabung ist unter anderem die Art und Weise des Nachrüstens am Fahrrad. Leuchten, die lediglich mit einem einfachen Gummiband am Fahrrad angebracht werden, sind zwar einfach anzubringen, können im Zweifelsfall jedoch den Fahrer selbst oder auch andere Verkehrsteilnehmer gefährden. Sollten sich die einfachen Gummibänder verdrehen, ist die Stabilität des Lichts beeinträchtigt. Im schlimmsten Fall können entgegenkommende Fahrer geblendet werden.

Wichtig ist auch das richtige Einstellen der Beleuchtung. Ist die Bedienungsanleitung eindeutig und verständlich beschrieben, erleichtert dies die Handhabung des Lichts enorm.

Licht

Altes Fahrradlicht
Statt Dynamo: LED's sorgen für Licht im Dunkeln Bildrechte: IMAGO

Für die Bewertung der LED-Sets, war für den ADAC vor allem wichtig, dass das Nahfeld des Fahrrads möglichst breit ausgeleuchtet ist. Das würde laut ADAC für ein hohes Sicherheitsgefühl sorgen.

Außerdem ist die Beleuchtungsstärke an sich ein wichtiges Kriterium. Dabei kommt es allerdings vor allem darauf an, wo der Fahrradfahrer unterwegs ist. Fährt er auf urbanen Straßen, ist eine Beleuchtungsstärke von etwa 40 Lux vollkommen ausreichend. Nach der europäischen Norm für die Beleuchtung von Fahrrädern ist eine Beleuchtungsstärke von 10 Lux Pflicht.

Akku

Enorme Unterschiede zwischen den getesteten Sets stellte der ADAC bei der Akkulaufzeit fest. Die Testobjekte hielten dabei zwischen drei und 20 Stunden durch. Damit die Sicherheit gewährleistet bleiben kann und einem auf dem Weg nicht das Licht ausgeht, sollten Sets mit einer längeren Akkulaufzeit klar bevorzugt werden.

Wichtig ist auch, dass auf dem Gerät erkennbar ist, wie voll (oder leer) der Akku ist. Dies gilt nicht nur für die Front- sondern auch für die Rückleuchten.

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Der Vormittag mit Haase und Waage | 12. November 2018 | 11:10 Uhr