Servicestunde | 16.12.2019 Bis wann muss die Weihnachtspost in den Briefkasten?

Am Morgen des Heiligabend den Briefkasten öffnen und eine Karte, einen Brief oder sogar ein Päckchen von den Liebsten erhalten. Eine schöne Vorstellung, doch allzu oft kommt die Post nicht bis zum 24. Dezember an. Wir verraten Ihnen, wann die Weihnachtspost in den Briefkasten muss, damit sie püntklich ausgeliefert wird.

Weihnachtspost
Weihnachtspost ist nach wie vor beliebt bei den Deutschen. Doch nicht alle Karten und Pakete kommen rechtzeitig zum Fest an. Bildrechte: Colourbox.de

Die Adventszeit ist nicht nur für den Einzelhandel die umsatzstärkste Zeit des Jahres, sondern auch für die Paket- und Briefzusteller. Besonders durch den Online-Handel sind die Postboten vor dem Fest nicht zu beneiden. Zieht dann noch schlechtes Wetter auf, kann es gut passieren, dass die eigene Weihnachtspost die Liebsten nicht mehr pünktlich erreicht und erst nach den Feiertagen zugestellt wird. Wir erklären Ihnen, was sie bei der Post zum Fest beachten sollten.

Stichtage für die Weihnachtspost

Damit die Weihnachtskarten und kleinen Aufmerksamkeiten pünktlich zum Heiligabend ihren Bestimmungsort erreichen, gilt es zunächst einmal die Stichtage der verschiedenen Postzusteller zu beachten:

  • DHL: bis zum 20. Dezember innerhalb Deutschlands
  • DPD: bis zum 19. Dezember innerhalb Deutschlands, Expresspakete können noch bis 21. Dezember 12 Uhr aufgegeben werden
  • GLS: bis zum 20. Dezember innerhalb Deutschlands, für Pakete in EU-Staaten gilt der 18. Dezember
  • Hermes: bis zum 20. Dezmeber 12 Uhr innerhalb Deutschlands

Richtig verpackt ist halb verschickt

Die richtige Verpackung spielt jedoch auch eine Rolle und kann für die fristgerechte Lieferung wichtig sein. Es klingt banal, aber die beliebtesten Fehler sind eine unleserliche Adresse oder unvollständige Angaben. Schreiben Sie also gut leserlich (am besten in Druckschrift) den Namen, die Adresse und die Postleitzahl auf das Päckchen, den Briefumschlag oder die Karte.

Gerade bei Geschenkpaketen sollten Sie davon absehen, Geschenkpapier oder ähnliche Dekoelemente außen anzubringen. Diese lenken den Paketzusteller nur von der richtigen Adresse ab und führen bisweilen zu Irritationen. Verwenden Sie außen also normales Packpapier oder Karton. Innen kann es dafür dann natürlich umso bunter ausfallen.
Achten Sie bitte auch auf eine sichere Verpackung. Das beginnt bei einem festen Karton, der das Gewicht des Geschenks tragen kann. Desweiteren sollten Sie je nach Beschaffenheit des Geschenks Füllmaterial wie Styropor oder Zeitungen verwenden. Luftpolster sind insbesondere für zerbrechliche Materialien zu empfehlen. Zu guter Letzt verschließen Sie das Paket mit ausreichend Klebeband.

Wetter und Krankheiten spielen eine Rolle

Ist alles sicher verpackt und rechtzeitig bei der Post aufgegeben, sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Eigentlich - denn Paketzusteller sind auch nur Menschen (zumindest solange der Transport noch nicht von Drohnen übernommen wird). So gehören Paketzusteller und Briefboten zu den Berufsgruppen, die besonders häufig und lange krank sind. Der Krankenkasse "Barmer" zufolge liegen die durchschnittlichen Fehlzeiten in diesem Beruf bei fast 35 Tagen im Jahr. Das sind zwölf mehr als bei gewöhnlichen Arbeitnehmer. Als Grund führt die Krankenkasse Zeitdruck, körperliche Belastung und schlechtes Wetter an.

Letzteres betrifft natürlich auch die Auslieferung Ihrer Post. Schneefall und Glätte können die Transportwege der Zusteller massiv beeinträchtigen. Falls Sie das Geschenkpaket also ins Erzgebirge oder auf die bayrische Alm schicken wollen, sollten Sie dem Paketdienstleister also ruhig ein oder zwei Tage mehr einräumen.

Briefzustellerin der Deutschen Post AG unterwegs bei Schneegestöber
Briefzustellerin der Deutschen Post AG unterwegs bei Schneegestöber. Bildrechte: imago/PEMAX

Quelle: MDR THÜRINGEN

Dieses Thema im Programm: MDR THÜRINGEN - Das Radio | Der Vormittag mit Haase und Waage | 16. Dezember 2019 | 11:00 Uhr