Croustarde - Kuchen mit Erdbeeren
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Leichter leben | 02.11.2016 | 17:00 Uhr "Croustarde aux Pommes"- Aurelies Apfel-Krustenkuchen

Dieser Kuchen ist eine Spezialität aus Südfrankreich und zwar aus der Gascogne. Was das Backen angeht, hat es dieser "Hauch von Nichts" allerdings in sich. Zwar ist der Teig recht einfach zuzubereiten, aber wie die Croustarde auch richtig knusprig wird, verrät Ihnen Aurélie Bastian.

Croustarde - Kuchen mit Erdbeeren
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Zutaten (Croustarde von 22 bis 26 cm)

  • 5-6 Äpfel (am besten etwas sauer)
  • Strudelteig (zehn Blätter)
  • 125 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 50 ml Orangensaft (oder Armagnac)
  • 1 Messerspitze Vanillemark

Zubereitung

Achtung: Bitte keine hohe Backform verwenden, weil der gebackene Teig beim Herausnehmen/Herausheben bei einer hohen Backform leicht brechen kann.

Die Äpfel schälen und in dicke Scheiben schneiden. Die Apfelscheiben in eine große Schüssel geben und diese mit Orangensaft (oder Armagnac) benetzen. Im Anschluss etwas Vanille und 30 Gramm Zucker hinzugeben. Alles gut miteinander verrühren.

Äpfel der Sorte Winesap
Die Äpfel sollten bestenfalls säuerlich schmecken. Bildrechte: Colourbox.de

Die Strudelteigblätter einzeln aus der Packung nehmen und auf dem Tisch ausbreiten. Alle Blätter mit flüssiger Butter einpinseln. Sind alle Strudelteigblätter mit flüssiger Butter bestrichen, werden diese - jedes Blatt einzeln noch zusätzlich mit gut einem Esslöffel Zucker bestreut.

So präpariert wird das erste Strudelteigblatt in eine Tarteform oder einen Tartering gegeben. In die Mitte des ersten Blattes die geschnittenen Apfelscheiben geben und das Obst mit etwas Saft benetzen. Die erste Schicht wird mit dem zweiten Blatt Strudelteig abgedeckt. Ziehen Sie die Teigblätter dabei nicht glatt, sondern "knüllen" Sie ruhig auf der Seite alles zusammen.

Auf das ebenfalls mit Butter und Zucker präparierte zweite Strudelblatt kommen erneut Apfelscheiben. Dieser Schritt wird wiederholt, bis alle Strudelteigblätter verarbeitet sind. Die Decke des Kuchens auflegen. Diese ebenfalls nicht glatt ziehen, sondern leicht zusammenknüllen.

Ist alles fertig, kommt die Croustarde für 20 Minuten bei 180°C Umluft in den vorgeheizten Backofen. Dabei muss man die Croustarde im Auge behalten. Die Croustade sollte nicht zu viel Bräune abbekommen. Ist die Croustarde fertig gebacken, diese kurz ruhen lassen und im Anschluss mit Vanilleeis servieren. Die Croustarde kann warm oder auch kalt gegessen werden.


Und wer seine Strudelteigblätter selber machen möchte ...

Zutaten

  • 250 g Mehl (T55 oder T65)
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 2 EL Rapsöl
  • 1 Ei
  • 1 Prise Salz
  • Mehl zum Bestäuben
  • Öl zum Bepinseln

Zubereitung

Für den Teig das Mehl auf eine Arbeitsplatte sieben. In die Mitte eine Mulde drücken, Salz und Öl zufügen. Nach und nach 80 ml lauwarmes Wasser zugießen. Alle Zutaten verkneten, zur Kugel formen und mit Öl bepinseln. Die Teigkugel mit Frischhaltefolie abdecken und eine Nacht im Kühlschrank ruhen lassen.

Nach Ablauf der Ruhezeit den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und nochmals durchkneten und mit Mehl bestäuben. Jetzt den Teig ausrollen und ziehen, bis er ganz dünn ist. Der Teig muss fast durchsichtig werden. Wichtig ist dabei, dass der Teig beim Ziehen nicht reißt - also keine Löcher bekommt. Den Teig dann zwei Stunden trocknen lassen und anschließend in 22 oder 26 cm breite Kreise schneiden.

Tipp: Der Teig kann auch ein Filoteig sein! Wichtig ist nur, dass der Teig hauchdünn ist.

Zuletzt aktualisiert: 21. November 2017, 11:41 Uhr