Kleinwagenmodelle bei einem Autohändler
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Leichter leben | 04.04.2018 | 17:00 Uhr Das richtige Auto für Fahranfänger

Das erste Auto: Wer Glück hat, der bekommt es von Verwandten geschenkt, andere müssen das Geld dafür selbst verdienen. Allerdings sollte man bei der Auswahl nicht nur den Komfort oder das Aussehen beachten – Andreas Keßler gibt Ratschläge, was eine gute, sichere und vor allem preiswerte Kombination für Führerschein-Neulinge ist.

Kleinwagenmodelle bei einem Autohändler
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Aller Anfang ...

... geht ins Geld! Jedenfalls, solange es um das erste Auto geht. Deshalb sind junge Menschen auch bei weitem nicht mehr so versessen auf ein eigenes Auto wie noch vor 20 Jahren. Sie empfinden ein Auto als teuer, wenig umweltfreundlich, in der Großstadt unpraktisch, im Ganzen fast lästig. Wenn mal erhöhter Mobilitätsbedarf besteht, ist inzwischen das nächste Car-Sharing-Mobil nicht weit.

Auf dem platten Land, ohne den meistens perfekten ÖPNV und Car-Sharing-Angebote der Großstädte, sieht das ganz anders aus: Ohne eigenen fahrbaren Untersatz ist man geradezu ans Haus gefesselt, soziale Kontakte sind ohne Auto in den ländlichen Gebieten Deutschlands für junge Erwachsene fast unmöglich. Und deshalb ist es rund um Eisenach, Halberstadt, Stendal und allen anderen, eher dünn besiedelten Gegenden unseres Landes fast so wie früher: Die jungen Leute fahren mit allem, was rollt und was die Kasse hergibt.

Zum Teil sind das moderne Kleinwagen, immer öfter dicke Kutschen aus den 80ern als Oldtimer, aber auch rostige Gebrauchtwagen als Pendlerkiste. Nur bezahlbar muss die Fuhre sein, der Rest ist (fast) egal.

Die 5 goldenen Regeln für das erste eigene Auto:

Kleinwagen
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  • Eine frische HU ist ein sehr gewichtiges Kaufargument, aber keine Garantie für ein problemloses Auto.
  • Je jünger das Auto ist, desto besser ist seine Sicherheitsausstattung, desto teurer werden aber auch Reparaturen an der allgegenwärtigen Elektronik.
  • "Mini-Motoren" mit 3 Zylindern sind als Pendlerauto ungeeignet, weil sie auf der Autobahn mehr verbrauchen und schneller verschleißen als "richtige" Motoren.
  • "Rundum-sorglos-Pakete" für Kleinwagen inklusive billiger Versicherung gibt es oft als Leasingangebote beim Neuwagenhändler zum Monatskartentarif (kleiner Scherz!). Aber: Nach Ablauf des Leasingzeitraumes kann es teuer werden!
  • Kaufberatungen mit Mängelchecklisten für fast jedes Auto gibt es unter www.motor-talk.de.

Mit etwas Planung ist das erste Auto durchaus bezahlbar

Um die monatlichen Kosten eines bestimmten Autos vor dem Kauf zu kalkulieren, muss man die technischen Daten, die Hersteller- und Typschlüsselnummern und den durchschnittlichen (tatsächlichen, nicht die Prospektwerte) Kraftstoffverbrauch kennen. In Verbindung mit der monatlichen Fahrleistung lassen sich so die Kraftstoffkosten recht genau abschätzen.

Die Kfz-Steuer lässt sich z.B. unter www.kfz-steuer.de sehr schön anzeigen, und die div. Portale der Autoversicherer geben online sehr genau Auskunft über die Prämienhöhe der Kfz-Versicherung. Dieser Kostenteil lässt sich weniger durch die Größe oder die Leistung des Autos beeinflussen als durch möglichst niedrige Typklassen. Mit diesen klassifiziert die Versicherungsbranche ihr Risiko, wenn jemand ein Auto versichern möchte. So kann ein Mercedes 500 SL z.B. deutlich weniger Haftpflichtversicherungsprämie kosten als ein viel kleinerer Peugeot 206 HDI mit einem ungünstigen Schadenverlauf.

Dafür ist die Teilkaskoprämie des schicken Cabrios durch "Dachaufschlitzer" deutlich höher als die des Kleinwagens, für den sich kaum ein Dieb interessiert. Wer sich anhand der Typklasse durch den Auto-Dschungel schlagen will, kann das auf der Seite des Gesamtverbandes der Versicherungswirtschaft www.gdv.de tun.

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Zuletzt aktualisiert: 04. April 2018, 10:09 Uhr