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* Krawattenjagd:
Weiberfastnacht in Gotha

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Nachrichten aus Thüringen

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Von Weiberfastnacht bis Aschermittwoch Hintergrund: Wie wir uns zum Narren machen

Am Donnerstag stürmen die Weiber wieder die Rathäuser. Der Straßenkarneval beginnt mit Schlachtrufen wie "Hexen-Schuss!", Rosenmontag und Fastnacht wird gefeiert, ehe am Aschermittwoch alles vorbei ist. Impressionen.

Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) schneidet am 23.02.2017 um 11.11 Uhr zur Weiberfastnacht im Landtag in Erfurt (Thüringen) die Krawatte von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ab.
Weiberfastnacht Am Donnerstag vor dem Rosenmontag beginnt der Straßenkarneval. Im Februar 1729 sollen die Nonnen im Kölner Kloster St. Mauritius in weltlicher Verkleidung durch die Hallen gesprungen - vermutlich die erste Weiberfastnacht, die zu Beginn der tollen Tage steht. Gehalten hat sich der Brauch, das Frauen das Rathaus stürmen und das Regiment übernehmen. Den Männern wird die Krawatte als Zeichen ihrer Männlichkeit abgeschnitten. Hier nimmt sich Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) die Halsbinde des Ministerpräsidententen vor. Bildrechte: dpa
Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) schneidet am 23.02.2017 um 11.11 Uhr zur Weiberfastnacht im Landtag in Erfurt (Thüringen) die Krawatte von Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow (Linke) ab.
Weiberfastnacht Am Donnerstag vor dem Rosenmontag beginnt der Straßenkarneval. Im Februar 1729 sollen die Nonnen im Kölner Kloster St. Mauritius in weltlicher Verkleidung durch die Hallen gesprungen - vermutlich die erste Weiberfastnacht, die zu Beginn der tollen Tage steht. Gehalten hat sich der Brauch, das Frauen das Rathaus stürmen und das Regiment übernehmen. Den Männern wird die Krawatte als Zeichen ihrer Männlichkeit abgeschnitten. Hier nimmt sich Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) die Halsbinde des Ministerpräsidententen vor. Bildrechte: dpa
Rosenmontagsumzug in Köln.
Rosenmontag Noch keine so alte Tradition: Am 10. Februar 1823 wird in Köln der erste Rosenmontagszug veranstaltet. Der Tag ist arbeitsfrei, andernorts finden die Prozessionen am Sonntag statt. In Köln sind das die Umzüge der Stadtteile, die Veddelszüge. Der Freitag gilt schließlich als der Todestag Jesu, am Sonnabend wurde gearbeitet. Bildrechte: Kölner Karnevalmuseum / Festkomitee Kölner Karneval
Karneval in Köln
Nicht ohne, Dreigestirn, Büttenrede - und Funkengarde Im Jahr 1823, die Besetzung des Rheinlandes durch die Franzosen ist gerade erst beendet, begründet die Kölner Bürgerschaft die neue Tradition, zu der neben dem Rosenmontagszug auch das Dreigestirn, Büttenrede und Funkengarde gehört. Prägend für den heutigen deutschen Karneval, der so vor dem "Untergang" bewahrt wird Karnevalsvereine werden in fast jeder Stadt gegründet, Fastnachtsprinzen und ihre Prinzessinnen herrschen alljährlich über ihre Narrenreiche. Bildrechte: Kölner Karnevalmuseum / Festkomitee Kölner Karneval
Fastnacht in Drachhausen
Fastnacht oder "Frohsinn auf Kontingent" Die "Fastnacht" oder "Fasnacht" ist nicht nur in Baden-Württemberg, der Schweiz oder Liechtenstein belegt, auch in der Oberlausitz hat sie Tradition. Als Zeit zu feiern, bevor dann am Aschermittwoch alles vorbei ist. Selbst zu DDR-Zeiten gab es den "Frohsinn auf Kontingent". Bildrechte: Thomas Kläber
Schaulustige beim Festumzug zum Karneval in Wasungen
"Das Narrenschiff" fährt immer mit Auch in der thüringischen Diaspora hat der Karneval überlebt - wie hier in Wasungen mit einem Wagen, der Deutschland als "Narrenschif" symbolisiert. Dieses Bild steht von altersher für die Faschings- und Karnevalszeit: Das Schiff ohne Mast, Segel und Kompass fährt mit seinen Insassen ins Verderben. Sebastian Brants (1457-1521) gleichnamige Moralsatire war das erfolgreichste deutschsprachige Buch der Reformation und karikiert die Laster der Narren an Bord, die am Ende wieder auf Kurs gebracht werden. Bildrechte: dpa
Drei verkleidete Frauen mit Hexenmasken
Regionale Bräuche "Hexen-Schuss" - das ist nur einer der vielen Schlachtrufe während des Fastnachtstreiben, dieser wurde in Franken gehört. Die Bräuche sind regional gefärbt. Bildrechte: IMAGO
Venezianische Masken hängen an Souvenirladen, 2015
Maskeraden An den Fürstenhöfen erlebten die beliebten Maskeraden eine neue Blüte in den Kostümfesten des Spätbarock und Rokoko und beeinflussten immer stärker die bürgerliche Fastnacht der Städte - die Masken lehnten sich stark an die italienische "Commedia dell'Arte" an. In München wurde die Tradition italienischer Maskenbälle übernommen. Bildrechte: IMAGO
Junge Slowakin trägt 2002 ein Aschekreuz auf der Stirn
Und dann wieder in Sack und Asche gehen Am Aschermittwoch ist alles vorbei. Nach den närrischen Tagen verrückter Ausgelassenheit kommt eine Zeit der vorösterlichen Besinnung und des Verzichts. In Erinnerung daran, dass alles vergänglich ist und die Welt nichtig. Bildrechte: dpa
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