Sa 01.12. 2018 00:15Uhr 13:24 min

MDR-Kurzfilmnacht Irgendwer

Kurzfilm Deutschland 2017

Komplette Sendung

Greta (Fabienne Haller) und ihr Vater Gerd (Jochen Nickel) verstecken sich im Keller. 13 min
Greta (Fabienne Haller) und ihr Vater Gerd (Jochen Nickel) verstecken sich im Keller. Bildrechte: MDR/in one media
MDR FERNSEHEN Sa, 01.12.2018 00:15 00:30

Bilder zur Sendung

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Greta (Fabienne Haller) soll ihren Peiniger (Tigran Petrosyan, 2.v.r.) an Fjodorow (Vladislav Grakovskiy, 3.v.r.) verraten.
Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges. Auch in Gretas (Fabienne Haller) Stadt zieht die Rote Armee ein. Bildrechte: MDR/in one media
Greta (Fabienne Haller) soll ihren Peiniger (Tigran Petrosyan, 2.v.r.) an Fjodorow (Vladislav Grakovskiy, 3.v.r.) verraten.
Die letzten Tage des Zweiten Weltkrieges. Auch in Gretas (Fabienne Haller) Stadt zieht die Rote Armee ein. Bildrechte: MDR/in one media
Fabienne Haller als Greta vor der Kompanie der Roten Armee.
Greta und ihre Familie hoffen auf Gnade. Bildrechte: MDR/in one media
Anatolij (Tigran Petrosyan) packt Greta (Fabienne Haller).
Doch Gretas Vater ahnt aus gutem Grund, dass die Sowjets sich furchtbar rächen werden. Bildrechte: MDR/in one media
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Irgendwer
Kurzfilm, Deutschland 2017

Deutschland am Ende des 2. Weltkrieges. Die Rote Armee kämpft in den Straßen der Stadt um jeden Meter. Derweil verstecken sich Greta und ihre Familie in einem Keller und hoffen auf Gnade. Doch Gretas Vater ahnt aus gutem Grund, dass die Sowjets sich furchtbar rächen werden. "Irgendwer" zeigt, dass ein Anfang immer möglich ist.

Musik: Konstantin Kemnitz
Kamera: Niklas Hoffmann
Buch: Marco Gadge, René Jacob
Regie: Marco Gadge

Darsteller:
Greta (alt): Elisabeth Orth
Greta (jung): Fabienne Haller
Gerd: Jochen Nickel
Otto: Maximilian Braun
Anatolij: Tigran Petrosyan
Fjodorow: Vladislav Grakovskiy
Panzerkommandant: Francis Fulton-Smith
Fjodorows Adjutant: Jan Hasenfuß
und andere

(13 Min.)

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Die Couch
Kurzfilm Deutschland 2017

Natalie Dupont kommt aufgrund starker Schlafstörungen zu Dr. Mannick, einem Psychoanalytiker. Die getrieben wirkende Frau verspricht sich Besserung durch eine Psychoanalyse. Auf Nachforschen Dr. Mannicks, worin die Schlafstörungen ihren Ursprung haben, behauptet Natalie, ein Verbrechen begangen zu haben. Während Natalie erzählt, wie es dazu gekommen ist, beobachtet Dr. Mannick sie genau und versucht herauszufinden, ob sie die Wahrheit sagt. Ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden beginnt. Doch alle Fragen, die auf ein Motiv abzielen, quittiert Natalie mit Schweigen. Stellt sie eine Gefahr dar oder spielt sie ein Spiel mit dem Therapeuten? Dr. Mannick entscheidet sich für ein drastisches Mittel, um der mysteriösen Frau zu helfen.

Musik: Malte Lahrmann
Kamera: Daniel M.G. Weiß
Buch: Joe Kienast und Christian Mahlow
Regie: Joe Kienast

Darsteller:
Natalie Dupont: Susanne Wolff
Dr. Mannick: Martin Reik

(14 Min.)

Hammerthal - Kapitel 2: Die Grenze
Kurzfilm, Deutschland 2016

In der Gemeinde Hammerthal kollidieren Sehnsüchte, Wünsche und Hoffnungen. Im zweiten Kapitel der Hammerthal-Reihe steht das Jugendzentrum in Hammerthal kurz vor der Eröffnung. Allerdings passt das einem österreichischen "Existenzgründer" auf tschechischer Seite überhaupt nicht. Tischlermeister Kummer möchte an der geplanten Verbreiterung der Dorfstraße mitverdienen. Und dann gibt es da noch einen Polizisten mit einer Hautkrankheit.

Musik: Jarii von Gohl, Blond und Andreas Gotthilf
Kamera: Lutz Zoglauer, Olaf Held und Ralf Glaser
Buch: Olaf Held
Regie: Olaf Held

Rene: Rene Szymanski
Renes Mutter: Liane Günther
Renes Vater: Wolfgang Adam
Tischlermeister Holz-Kummer: Jan Kummer
Beate Holz-Kummer: Beate Düber
Lotta: Lotta Kummer
Nina: Nina Kummer
Ines: Ines Wolter
Heiko: Stefan Wancura
Axel: Michael Chlebusch
Erik: Erik Wiesbaum
Dani: Dani Barsch
und andere

(23 Min.)

Ela - Skizzen zum Abschied
Kurzfilm, Deutschland 2017

Zusammen mit ihrer älteren Schwester Janina und ihrem Neffen Mikołaj lebt Ela unter prekären Verhältnissen in der polnischen Provinz. Ihr Alltag dreht sich permanent um Familie und Arbeit. Jede Nacht schiebt sie Schichten in einer Industriewäscherei, um die kleine Familie mit durchzubringen. Liebe und Geborgenheit erfährt sie vor allem bei dem Wäschefahrer Jakub, mit dem sie seit vielen Jahren zusammen ist. Doch Ela hat einen Traum: wie viele junge Polen will sie aus der Plattenbausiedlung ausbrechen und in den Westen ziehen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Obwohl sie seit Monaten für ein Flugticket nach Irland spart, hadert sie immer wieder mit dem Entschluss, wegzugehen. Ihren Neffen Mikołaj, der seine Tante vor den Mitschülern bis auf’s Blut verteidigt, will sie nicht alleine zurücklassen. Und obwohl Jakub sie bei der Reise finanziell unterstützen möchte, kann er nicht umhin, seine Verachtung für Elas Traum von der "goldenen Welt" zu zeigen. Lediglich ihre Schwester Janina drängt Ela, ihren Träumen hinter dem Horizont zu folgen. Am Ende stehen nicht Sehnsucht und Familientreue, sondern die unsentimentale und fast selbstverständliche Erkenntnis, dass auch die großen Geschichten von der Liebe in einer kleinen Welt auserzählt sind - und neue Geschichten anderswo gefunden werden müssen.

"Ela - Skizzen zum Abschied" ist der Gewinner des Goldenen Reiters Kurzspielfilm im Nationalen Wettbewerb beim Filmfest Dresden 2017.

Musik: Azadeh Zandieh
Kamera: Marco Müller
Buch: Oliver Adam Kusio
Regie: Oliver Adam Kusio

Darsteller:
Ela: Karolina Romuk-Wodoracka
Jakub: Bartosz Sak
Janina: Karolina Porcari
Mikołaj: Mikołaj Trzybiński
Schrotthändler: Björn Heienbrock

(24 Min.)

Fische
Kurzfilm, Deutschland 2015, 13'49"

Ohne eine feste Bleibe und die Sicherheit eines sozialen Netzes kommt ein 16-jähriges Mädchen in eine Stadt, um einen Freund wiederzufinden und mit ihm vielleicht sogar einen Gefährten. Auf ihren Streifzügen durch die Stadt begegnet sie ihm inmitten einer Menschenmenge. Sie verbringen einen Tag zusammen und werden beim Diebstahl im Supermarkt getrennt. Nun ist das Mädchen wieder auf sich gestellt und wird erneut mit seinem Alleinsein konfrontiert.

Der künstlerische Kurzspielfilm "Fische" erzählt die Suche eines Mädchens nach Nähe und Geborgenheit, getrieben von dem Wunsch, einen Platz für sich zu finden, einen Ort, an dem sie bleiben kann.

Musik: Florian Marquardt
Kamera: Dietmar Thal
Buch: Sandra Gugic
Regie: Sarah Schreier

Darsteller:
Mädchen: Jessy Moravec
Junge: Christian Erdt
Mann im Park: Sebastian Tessenow
Filialleiterin: Julia Berke
Off-Stimme Vater: Ulrich Jork
Off-Stimme Schreihals: Clara Breyer

(14 Min.)

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