Fr 19.04. 2019 16:45Uhr 45:00 min

Biwak Wo die Berge Feuer spucken

Eine Expedition zu den Vulkanen von Kamtschatka

Komplette Sendung

Ein Vulkan am Horizont. Ringsherum nur ganz wenig Vegetation. 45 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
MDR FERNSEHEN Fr, 19.04.2019 16:45 17:30

BIWAK im Vulkangebiet in Kamtschatka

BIWAK im Vulkangebiet in Kamtschatka

Das BIWAK-Team filmt auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk.
BIWAK-Expedition auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk. Der Awatschinski Vulkan ist zuletzt 1991 ausgebrochen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team filmt auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk.
BIWAK-Expedition auf dem Hausvulkan von Petropawlowsk. Der Awatschinski Vulkan ist zuletzt 1991 ausgebrochen. Bildrechte: Holger Lieberenz
Der Kraterrand Awatschinski Vulkan (2.741 Meter)
Der Kraterrand Awatschinski Vulkan (2.741 Meter): Der Krater der Awatscha hat einen Durchmesser von 350 Metern und war bis zu seiner Eruption 1991 etwa 220 Meter tief. Jetzt ist er mit Vulkanasche gefüllt. Bildrechte: Holger Lieberenz
Die Tolud-Hütte im nördlichen Vulkangebiet.
Die Tolud-Hütte ist eine der wenigen festen Unterkünfte im nördlichen Vulkangebiet. Sie wurde als Basisstation für Wissenschaftler errichtet. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team unterwegs im nördlichen Vulkangebiet:
Das BIWAK-Team unterwegs in den scheinbar endlosen Weiten des nördlichen Vulkangebiets. Hier gibt es keine Wegmarkierungen. Ohne kundige Führer oder GPS-Tracks ist eine Wegfindung fast unmöglich. Bildrechte: Holger Lieberenz
Interview mit Expeditionsköchin Lena Mikhailova
Kochmeisterin Lena Mikhailova im BIWAK-Interview. Die 25-Jährige ist in Kamtschatka aufgewachsen und seit acht Jahren immer wieder mit Gruppen unterwegs in der Wildnis. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Team vor den Vulkanen Kamen und Bezymyanny. V.l.n.r.: Lena Poddubnaja, Anton Novin, Uwe Sowada, Thorsten Kutschke und Jens Richter
Was für eine Kulisse: Das BIWAK-Team vor den Vulkanen Kamen und Bezymyanny. V.l.n.r.: Lena Poddubnaja, Anton Novin, Uwe Sowada, Thorsten Kutschke und Jens Richter Bildrechte: Holger Lieberenz
Flußquerung des BIWAK-Teams am rauchenden Vulkan Bezymyannyy.
Trekking im nördlichen Vulkangebiet - am Vulkan Bezymyannyy: Flußquerung mit rauchendem Berg. Das Wetter im nördlichen Vulkangebiet ist rau, die Wege weit. Bildrechte: Holger Lieberenz
Trekking über eine blühende Tundrawiesen. Im Hintergrund der Vulkan Tolbatschik.
Hier geht es über Blühende Tundrawiesen. Im Hintergrund das Ziel der BIWAK-Expedition, der Vulkan Tolbatschik. Bildrechte: Holger Lieberenz
Trekking im nördlichen Vulkangebiet.
Das nördliche Vulkangebiet ist eine Wetterküche: Sonne, Regen, Schnee, extreme Winde, alles gleichzeitig. Wer hier unterwegs ist, braucht eine Portion Wetterglück und viel Optimismus. Bildrechte: Holger Lieberenz
Sonne strahlt durch tote Bäume am Tolbatschik - nördliches Vulkangebiet.
Die letzte Tolbatschik-Eruption in den Jahren 1975/76 war ein gewaltiges Naturereignis und einer der größten Vulkanausbrüche weltweit in den letzten 200 Jahren. Noch heute zeugen die Reste der Lärchenwälder von diesem Schauspiel. Bildrechte: Holger Lieberenz
Lavafeld am Tolbatschik - nördliches Vulkangebiet
Im Laufe der 72-tägigen Eruption entstand allein auf dem Gebiet der nördlichen Krater ein neun km² großes und 80m dickes Lavafeld. Eine Fläche von 400 km² verwandelte sich in eine Schlacken- und Asche-Wüste … eine beeindruckende Mondlandschaft! Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Expeditionsteam am Rand des 500 Meter tiefen Kraters am Ploski Tolbatschik (3.085 Meter).
Das BIWAK-Expeditionsteam am Rand des 500 Meter tiefen Kraters am Ploski Tolbatschik (3.085 Meter). Fünf Uhr morgens ging es los, 14 Uhr war der Kraterrand erreicht. Bildrechte: Holger Lieberenz
1.400 Meter Aufstieg zum Tolbatschik - durch Wolken, Nebel und Sturm.
1.400 Meter Aufstieg zum Tolbatschik - durch Wolken, Nebel und Sturm. Am Gipfel zeigt sich der Berg von seiner schönsten Seite. Bildrechte: Holger Lieberenz
Kraterrand des Ploski Tolbatschik, im Hintergrund der Ostry Tolbachik (3.682 Meter) im Wolkenmeer.
Kraterrand des Ploski Tolbatschik, im Hintergrund der Ostry Tolbachik (3.682 Meter) im Wolkenmeer. Bildrechte: Holger Lieberenz
BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke schaut aus dem Fenster des Flugzeugs Mi-8.
BIWAK-Moderator Thorsten Kutschke kurz vor dem Start der Mi-8. Das Modell wird ständig weiterentwickelt und ist immer noch in Serienproduktion. Hier ein besonders schönes Exemplar. Der Hubschrauber bringt das BIWAK-Expeditionsteam den höchsten Vulkanen in Kamtschatka ganz nah. Bildrechte: Holger Lieberenz
Das BIWAK-Expeditionsteam im Vulkangebiet am Gipfel des Awatschinski ,v.l.n.r: Gunther Knaute, Thorsten Kutschke, Jens Richter, Holger Lieberenz, Uwe Sowada, Lena Poddubnaja, Anton Novin
Das BIWAK-Expeditionsteam im Vulkangebiet am Gipfel des Awatschinski ,v.l.n.r: Gunther Knaute, Thorsten Kutschke, Jens Richter, Holger Lieberenz, Uwe Sowada, Lena Poddubnaja, Anton Novin Bildrechte: Holger Lieberenz
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Am anderen Ende der Welt ist die Hölle los: Jahr für Jahr melden die russischen Nachrichten-Agenturen Vulkanausbrüche auf der Halbinsel Kamtschatka. 30 aktive Vulkane rumoren dort in einer menschenleeren Wildnis, die so unberührt und menschenleer ist wie kaum ein anderes Fleckchen Erde auf dieser Welt.

Thorsten Kutschke und sein "Biwak"-Team haben sich auf den Weg gemacht, diese Wildnis zu erkunden und die Faszination der Vulkane am Ende der Welt zu erleben. Mit einem alten Militärhubschrauber lässt sich die Crew in der Einsamkeit absetzen und beginnt eine abenteuerliche Trekkingtour durch das Reich der Feuerberge.

Ziel der Expedition ist der Vulkan "Tolbatschik", mehr als 3.000 Meter hoch. Dort sieht es nicht nur aus wie auf dem Mond, dort hat die Sowjetunion in den 60er und 70er Jahren streng abgeschirmt von der Außenwelt auch ihre Spezialfahrzeuge für die Mond- und Mars-Missionen getestet.

Die Reportage entführt auf jene Asche-Kegel, die 1976 bei einem gewaltigen Ausbruch ganze Landstriche verwüstet haben, Archivaufnahmen belegen das eindrucksvolle Naturschauspiel, an dessen Beobachtung auch Forscher aus der DDR beteiligt waren.

Seit dem letzten großen Ausbruch des Tolbatschik im Jahr 2012 ist es ruhig geworden um den "schlafenden Riesen". Das TV-Team nutzt diese Ruhe und versucht, dem Feuerschlot am Ende der Welt bis aufs Dach zu steigen - auf den über 3.000 Meter hohen Gipfel.

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