Podiumsdiskussion und Filmvorführung "Blue Whale Challenge"

...und was Medien daraus machen

Angeblich kursiert ein Trend im Netz, der vor allem Kinder und Jugendliche anspricht: Ein perfides "Spiel", das 50 Tage lang Aufgaben stellt: nächtliche Unternehmungen, Mutproben, Selbstverletzungen. Die letzte Aufgabe: der Suizid. Die Existenz dieses Spiels ist nicht bewiesen – dennoch haben zahlreiche Medien relativ unkritisch darüber berichtet. Was nicht ohne Folgen bleibt.

Die Veranstaltung zum Anschauen

Podiumsdiskussion "Blue Whale Challenge" Teaserbild 63 min
Bildrechte: MEDIEN360G

Mo 26.02.2018 14:36Uhr 62:54 min

https://www.mdr.de/medien360g/medienkultur/video-178378.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Video

Die Diskussion

Was verbirgt sich hinter dem Phänomen Blue Whale Challenge? Warum ist es so gefährlich? Wie können Kinder und Jugendliche medienpädagogisch auf die Gefahren des Internets vorbereitet werden? Und welche Verantwortung haben Medien bei der Berichterstattung über derartige Themen? Über diese Fragen spricht der Direktor des MDR-Landesfunkhauses Thüringen, Boris Lochthofen, mit MDR-Autorin Elisabeth Lehmann, dem Kinder- und Jugendpsychiater Dr. Michael Kroll und Social-Media-Expertin Juliane Leopold in einer Podiumsdiskussion. 

Die Dokumentation

In aufwändigen Dreharbeiten in Russland und Bulgarien ist die Autorin Elisabeth Lehmann den Spuren der Blue Whale Challenge gefolgt, hat Beteiligte getroffen und die Fakten zusammengetragen. Entstanden sind Dokumentationen für Heute im Osten (15 Min) und ARTE Re: (30 Min). Parallel ist die Redaktion von MEDIEN360G dem Phänomen Blue Whale Challenge, mit Hilfe von Experteninterviews, medienpsychologisch und medienkritisch auf den Grund gegangen. Die Ergebnisse werden im Rahmen dieser Veranstaltung präsentiert und von einer Podiumsdiskussion begleitet.