Blickpunkt Welt Projektwoche Jenaplanschule Jena Massenmenschen

Wie kann man sich Massentierhaltung vorstellen? Ja, natürlich – große Ställe, viele Tiere auf engem Raum, kein Auslauf. So in etwa wird es sein. Aber können wir nachfühlen, wie es den Tieren dabei geht? Eher nicht.

Collage - Viele Menschen in weißen Gewändern liegen gehäuft und nebeneinander. 4 min
Bildrechte: EWNT | Mitteldeutscher Rundfunk

Di 21.03.2017 12:18Uhr 04:04 min

https://www.mdr.de/medien360g/video-91918.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Collage - Viele Menschen in weißen Gewändern liegen gehäuft und nebeneinander. 4 min
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Di 21.03.2017 12:18Uhr 04:04 min

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Video

Wie kann man sich Massentierhaltung vorstellen? Ja, natürlich – große Ställe, viele Tiere auf engem Raum, kein Auslauf. So in etwa wird es sein. Aber können wir nachfühlen, wie es den Tieren dabei geht? Eher nicht.

Bilder zur Projektwoche Jenaplan - Blickpunkt Welt 2016
Bildrechte: Daria Rauschelbach/Mitteldeutscher Rundfunk

Der Film Massenmenschen entführt uns nun in eine Welt, in der der Mensch das Futter ist. Und es muss massenhaft produziert werden – für die gefräßigen Raubkatzen am Ende der Nahrungskette, die sich ihr „Menschenfleisch“ im Supermarkt kaufen. Dem Film gelingt ein provokanter Perspektivwechsel. So wird uns mit drastischen Bildern vorgeführt, wie es ist, als Futter gezüchtet zu werden. Ohne dass ein Wort fällt, ist der Film ein Plädoyer zumindest für eine artgerechte Tierhaltung, mehr noch für einen bewussten Umgang mit unserem Fleischkonsum.

Am Film beteiligt waren:

Nora, Michelle, Paula, Janne, Caspar, Till

Medienpädagogische Einordnung

Ein Film der ohne Worte auskommt. Völlig zurecht, denn die Protagonisten sind Tiere. Tiere, die sich "Massenmenschen" für ihren Verzehr halten. In diesem Film sind die Verhältnisse umgekehrt und durch diesen Perspektivwechsel werden wir auf schmerzliche Weise aufmerksam gemacht, was Massentierhaltung bedeutet. In kurzen aussagfähigen Sequenzen wird der Lebensweg eines zum Verzehr gezüchteten Menschen von der Geburt bis zur Schlachtung erzählt. Der Film zeichnet sich durch seine Überhöhung und konsequente Erzählstrukutr aus.