Interview mit Andrea Alic "Wir geben nicht vor, wie gesprochen werden soll"

Der MDR setzt in seinen Programmen auf diskriminierungsfreie und geschlechtergerechte Sprache. Doch wie wirkt sich das in der Praxis aus? Interview mit Andrea Alic, Head of Content der Jungen Angebote des MDR.

Porträt von Andrea Alic 17 min
Bildrechte: MDR MEDIEN360G

MEDIEN360G: Herzlich willkommen, Andrea Alic. Sie ist Head of Content der Hauptredaktion Junge Angebote des MDR, dazu gehören Formate wie MDR Sputnik und MDR Tweens und andere Kanäle. Wir sind hier auch in den tollen Redaktionsräumen - schön, dass wir hier sein dürfen. Vielen Dank.

Unser Thema ist heute geschlechtergerechte Sprache in den Medien. Und ihr benutzt die ja schon. Seit wann macht ihr das? Und wie kam es dazu?

Andrea Alic: Ich glaube, da gab es keinen einzelnen Moment oder so, wo wir beschlossen haben: Das ist da und das machen wir jetzt auch. Das ist tatsächlich ein ganz natürlicher Prozess gewesen. Wir haben ja ein sehr, sehr junges Team und gerade bei den sehr, sehr jungen Menschen ist das ja ein Thema. Da benutzen es ja auch viele. Tatsächlich hat sich das dann quasi so eingeschlichen, da unsere Moderatoren und Moderatorinnen ja auch sehr authentisch sind, wenn sie sprechen. Da haben sie automatisch auch angefangen, das in den Moderationen zu verwenden. Und so ist es in die Moderationen eben auch reingekommen. Und dass wir männlich und weiblich oder neutral als gendersensible Sprache nehmen, ist ja auch tatsächlich seit 2019 im gesamten MDR der aktuelle Leitfaden.

MEDIEN360G: Das heißt jetzt, ist das seit einem Jahr, seit fünf Jahren?

Andrea Alic: Ich glaube, das erste Mal so richtig aufgetaucht, ist es so vor zwei Jahren. Vor allen Dingen sind es weibliche Moderatorinnen, die angefangen haben, auch den Gender-Gap tatsächlich zu sprechen, also diese Lücke, die man kennt. So vor einem guten Jahr fingen die Ersten an, das zu nutzen.

MEDIEN360G: Innerhalb des MDR würde ich euch mal als eine Insel bezeichnen, weil, wie Sie gerade gesagt haben, wird innerhalb des MDR diskriminierungsfreie Sprache bevorzugt. Aber den Gender-Gap, den soll man ja eigentlich nicht sprechen?

Andrea Alic: Genau. Wir geben auch nicht vor, sozusagen, dass der gesprochen werden soll, oder haben uns jetzt darauf geeinigt. Also wir nutzen zum Beispiel auf unserer Website jetzt nicht den Genderstern oder das Binnen-I oder so. Tatsächlich halten wir es da wirklich neutral oder Doppelnennung weiblich und männlich. Tatsächlich ist es aber so, dass wir den Moderatoren und Moderatorinnen einfach die Freiheit lassen. Genauso wenig, wie wir ihnen ein bestimmtes Wort verbieten, wenn es jetzt kein Schimpfwort ist oder so, genauso wenig wollen wir ihnen eben sagen, wie sie sich ausdrücken sollen. Und wenn das ihr Weg ist, dann können sie das gerne machen.

MEDIEN360G: Aber das geht ja dann weg von den MDR-Richtlinien sozusagen. Ist das für euch okay? Wird das innerhalb des Hauses diskutiert?

Andrea Alic: Ja, es wird diskutiert, also positiv. Wir tauschen uns permanent auch über alle Bereiche hinweg dazu aus und sind da in einem permanenten Gespräch. Auch inwieweit wir mehr Flexibilität vielleicht auch bräuchten in einzelnen Formaten oder Zielgruppen. Von daher sind wir da auch im Diskurs. Aber nicht im Sinne von: Das kritisiert jetzt jemand, dass das ganz unmöglich wäre oder so. Tatsächlich, dass wir offen im Gespräch sind: Wo liegen denn eigentlich die Bedürfnisse der Leute, die uns zuhören, lesen, wie auch immer genießen sozusagen. Und was bräuchten wir vielleicht? Das sind ja ganz unterschiedliche Zielgruppen im MDR. Also jemand über 60, ich sage jetzt mal, wer die Schlagerwelt genießt, hat sicherlich einen anderen Blick drauf als jetzt irgendwie ein 17-Jähriger, der MDR Sputnik gerne hört.

MEDIEN360G: War das dann innerhalb der Redaktion irgendwie ein Thema? Oder gab es da auch Diskussionen? Oder war das klar? Okay, wir machen das, und für alle ist das okay.

Andrea Alic: Innerhalb des Teams gab es da gar keine Diskussion. Es gibt da auch eine unglaubliche Vielfalt, wie gendersensibel gesprochen wird oder wie sie teilweise auch schreiben. Also jetzt nicht für unsere Formate, sondern eben, wenn man sich E-Mails schreibt oder auf unseren Plattformen irgendwie unterwegs ist und sich austauscht. Und da gibt's die Form, dass ganz viele eben sich angewöhnt haben, einfach entweder sehr präzise zu sein, eben auch die weibliche Form zu nennen, wenn es um eine Frau geht oder eben beides zu nennen, bis hin zu sowas wie Binnen-I, Genderstern und dem gesprochenen Gap. Also das gibt es alles. Und da schreibt niemand dem oder der anderen vor, wie es wohl die bessere Variante wäre. Diese Diskussion gibt es gar nicht.

Ich glaube, das liegt auch zum Teil daran, dass wir ja auch Formate wie zum Beispiel Sputnik Pride haben. Das ist ein LGBTQ+ Podcast. Da geht es eben um die Vielfalt der Geschlechter. Das ist hier im Team deswegen völlig selbstverständlich, dass es auch mehr Geschlechter gibt als männlich und weiblich. Und dem wollen eben ganz viele Teammitglieder und -mitgliederinnen gerecht werden. Und das kann man nicht, wenn man nur das generische Maskulinum benutzt.

MEDIEN360G: Erst letzte Woche hat die SPD-Familienministerin Lambrecht gesagt, in den Bundesbehörden ist der Gender-Gap sozusagen verboten oder soll eben vermieden werden. Und überhaupt auch der deutsche Rechtschreibrat hat gesagt: Wir empfehlen das nicht. Ihr macht das. Ihr schwimmt so ein bisschen gegen den Strom. Warum?

Andrea Alic: Ich glaube, wir würden uns gar nicht so begreifen als ein Team, was gegen den Strom schwimmt, sondern eher im Gegenteil. Da findet gerade ein Wandel in der Sprache statt, findet ständig statt, Sprache wandelt sich immer. Aber bezogen auf dieses Thema: Wo dieser Wandel hinführt, ist noch völlig unklar. Und ich glaube, wir sind einfach, auch weil das Team eben sehr jung ist, sehr flexibel im Umgang damit und nehmen Strömungen auf und geben die auch wieder.

Unser Job ist ja auch ein Stück weit, Lebenswirklichkeit wiederzugeben. Und ich habe das Gefühl, hier im Bereich ist es so und ich sehe das auch so: Diese Diskussion rund um gendersensible Sprache wird ja sehr häufig so geführt, entweder - oder. Wir brauchen jetzt irgendwie ein Schwarz oder ein Weiß. Und das braucht ein Dogma und das hätten wir gerne bis die Apokalypse kommt, dass das eine Regel ist, an die wir uns alle halten können. Und so funktioniert ja aber Sprache nicht. Es kommen ja ständig irgendwelche Dinge dazu. Anglizismen, ich weiß gar nicht, wie viele hundert Wörter der Duden in der neuen Auflage mit aufnimmt, die sich einfach in die Sprache reingeschlichen haben. Und jetzt ist, glaube ich, auch einfach im Moment die Zeit, oder sie bricht an, wo ein kleiner gesellschaftlicher Wandel, der hoffentlich ein großer wird, stattfindet, was einfach die Sensibilität für Geschlechter und Offenheit angeht. Und dem möchte eine junge Generation auch ein bisschen Tribut zollen, indem sie ihre Sprache eben dann entsprechend anpassen.

MEDIEN360G: Also indem ich geschlechtersensible Sprache benutze, kommuniziere ich ja auch der Außenwelt, dass ich mit der Welt so wie sie ist, nicht so richtig zufrieden bin, weil vorher war es anders. Vorher hat man das generische Maskulinum benutzt, wo ein männliches Wort oder ein männlicher Artikel sozusagen für alle gelten sollte, was eben heute nicht mehr so ist. Was ist denn da nicht in Ordnung?

Andrea Alic: Ich würde es eigentlich genau umgekehrt sehen. Ich bin zum Beispiel mit der Welt, wie sie ist, sehr zufrieden. Nur Teile dieser Welt werden im Moment noch überhaupt nicht angesprochen. Die sind existent. Die sind toll, die sind da. Sie sind nur nicht sichtbar. Und sie werden jetzt gerade irgendwie durch Sprache eben sichtbarer. Und kleines Beispiel: Es gibt ja seit Jahrzehnten eine Studie, dass es Kindern sehr schwerfällt, an Frauen zu denken, wenn von Ärzten die Rede ist. Also das ist wissenschaftlich belegt. Warum sollte man es nicht irgendwie Kindern einfacher machen, indem man eben auch permanent von Ärztinnen spricht, weil man sie freier in ihren Gedanken macht. Sie finden schneller den Weg und sie müssen ihn sich nicht erkämpfen. Ach ja, das wäre auch ein Weg für mich. Das klingt so selbstverständlich und jeder denkt, so etwas kann doch jeder, also dran denken, Ärztin zu werden. Aber so selbstverständlich ist es eben nicht, weil Sprache prägt einfach unsere Gedanken ganz sehr.

MEDIEN360G: Trotzdem lehnt ja die Mehrheit der Gesellschaft gendersensible Sprache ab. Wie ist das denn bei euren Zuhörern?

Andrea Alic: Die letzten Erhebungen, die ich dazu kenne, spiegeln das, glaube ich, ganz gut wieder: Je jünger die Menschen sind, desto besser können sie das eben auch akzeptieren. Also es gibt einen sehr hohen Akzeptanzwert, es zu hören, also zu partizipieren, einfach wahrzunehmen und einen bisschen geringeren, aber immer noch wesentlich höheren als bei der älteren Zielgruppe, es selber anzuwenden. Also von daher gibt es diese große Problematik und die großen Diskussionen bei uns im Bereich auch mit unseren Leuten irgendwie nicht.

MEDIEN360G: Okay. Andere Medien zum Beispiel benutzen auch das Argument, dass sie keine geschlechtersensible Sprache benutzen, um ihre Leser oder Leserinnen, Zuhörer, Zuhörerinnen nicht zu verschrecken. Diese Angst habt ihr nicht?

Andrea Alic: Nein, wir nicht. Ich kann es aber sehr gut verstehen, weil, wie gesagt, wir sind mit anderen Bereichen ständig im Austausch. Und wenn man eine wesentlich ältere Zielgruppe hat, dann kann ich das total nachvollziehen. Weil es geht ja nicht darum, mit einem Holzhammer sozusagen Menschen zu verschrecken und denen einfach irgendetwas vorzuleben, was wir jetzt beschlossen haben, was so das Richtige wäre. Sondern wir versuchen ja schon, irgendwie in Balance zu sein mit den Leuten, für die wir das alles hier produzieren und machen.

MEDIEN360G: Es wird ja gerade überall diskutiert. Jeden zweiten Tag kommen irgendwelche neue Nachrichten, was wieder verboten wird und wer sich darüber aufregt. Wie sehen Sie denn diese Diskussion von außen? Warum wird die so emotional geführt, wo es doch hier bei euch irgendwie relativ klar scheint?

Andrea Alic: Warum sie so emotional geführt wird? Das hat, glaube ich, ganz unterschiedliche Gründe. Also, zum einen finde ich einen total nachvollziehbaren Grund: Sprache ist etwas wahnsinnig Intimes, was sehr Persönliches. Das unterschätzen manche Leute auch wirklich. Das erste, was wir wirklich wahrnehmen von unserer Mutter im Bauch, ist Sprache. Und das ist etwas, das lassen wir uns ungern irgendwie antasten oder uns irgendwie sagen, das wäre jetzt irgendwie nicht mehr so richtig, sondern müsste jetzt geändert werden. Und ich glaube, und das finde ich eben auch so schade, dass es so eine Diskussion ist: Es muss irgendetwas gemacht oder geändert oder eben verboten werden. Dass man nicht sagen kann, man man hält sich irgendwie so eine gewisse Flexibilität offen und lässt jedem, warum auch immer - es gibt ja immer einen guten Grund dafür, warum Menschen sich zum Beispiel dafür entscheiden, den Gender-Gap zu sprechen -, die Entscheidung einfach selbst und fühlt sich dadurch nicht angegriffen, weil genau das Gegenteil soll ja eigentlich der Fall sein.

MEDIEN360G: Glauben Sie, dass gendersensible Sprache Gleichberechtigung fördert?

Andrea Alic: Ja, weil Sprache macht einfach Denkmuster. Und diese Denkmuster zu durchbrechen, ist einfach wahnsinnig wichtig. Und ich glaube, die junge Generation hat wirklich auch schon erkannt, wie wichtig das ist.

MEDIEN360G: Wenn Sie das so erzählen, da könnte man denken: Das ist doch eine super Sache. Warum machen das die Medien nicht alle? Aber im Gegenteil ist es ja so, dass jedes Medium seine eigene Strategie hat. Es macht es ein bisschen, ein bisschen nicht. Manche machen es gar nicht. Manche machen es konsequent. Das ist eine totale Diversität innerhalb dieser Medienlandschaft. Sagen Sie, es wäre besser, wenn Medien geschlechtersensible Sprache benutzen würden oder ist es ganz okay, so wie es jetzt ist?

Andrea Alic: Diese Vielfalt, wie unterschiedlich das gehalten wird, das finde ich total in Ordnung. Ich würde ja einem bestimmten Medium auch nicht vorschreiben, jetzt mal ganz platt gesagt, ob die duzen oder siezen. Auch das entscheiden sie ja für sich selbst. Und ich fühle mich ja zum Beispiel von irgendeinem Medium, was mich duzt, auch nicht angegriffen, weil ich sage: "Frechheit, ich bin erwachsen, möchte gesiezt werden." Also die dürfen mich im Radio auch gerne duzen. Aber auf der anderen Seite eine gewisse Form von diskriminierungsfreier Sprache, das heißt, sich wirklich von dem generischen Maskulinum zu trennen und mindestens eben auch die Frauen sichtbarer zu machen, finde ich, gehört eigentlich 2021 schon in ein modernes Medium.

MEDIEN360G: Der MDR hat ja diese Leitlinien, wie es gemacht werden soll. Ihr macht es ja trotzdem anders. Kommt da nicht jemand und sagt: "Nee, das wollen wir so nicht." Oder stoßt ihr da innerhalb des MDR auch auf Widerstand?

Andrea Alic: Nein, wir machen es ja auch nicht wirklich anders. Hauptsächlich ist es ja so, dass wir nach diesem Leitfaden eben Doppelnennungen, männlich, weiblich oder neutral eben auch mit allen Sachen nach draußen gehen. Die einzige Einschränkung ist, dass wir den Moderatoren und Moderatorinnen die Freiheit lassen, wenn sie das möchten und ihnen das persönlich wichtig ist, dann können sie den Gender-Gap sprechen. Wir hatten dazu auch tatsächlich ein kleineres Gespräch, ist auch nicht so, dass wir es einfach machen, sondern ist das okay für die sehr junge Zielgruppe eben. Wir haben auch mit keinerlei Kritik bisher zu tun gehabt. Und da sind wir so verblieben. Also es gibt aus der, sage ich mal, Leitungsrunde, jetzt keine Anweisung: "Bitte macht es so oder so." Also beim Moderieren. Und wir stellen es, Stand heute, eben den Moderatorinnen und Moderatoren einfach frei, wie sie damit umgehen möchten. Und tatsächlich, eigentlich kommen ja genau solche Fragen oder Hörer- oder Hörerinnen-Anfragen irgendwie auf meinen Tisch. Und es gab bisher eine einzige E-Mail, wo ein Hörer nachgefragt hat. Er hat eine Moderatorin gehört, wie sie den Gender-Gap gesprochen hat, und er wollte wissen, warum. Und dann habe ich mich mit ihr abgesprochen und ihm zurückgeschrieben und ihm erklärt, was das überhaupt bedeutet, es eingeordnet und so. Da kam auch nichts mehr zurück. Es stand auch nicht in der E-Mail, sowas wie "Finde ich ganz furchtbar." Das war die einzige E-Mail, die mich jetzt in der ganzen Zeit dazu erreicht hat, an weder positiver noch negativer Kritik. Man muss aber ja sagen, dass die Menschen so sind, dass sie, wenn es ihnen einfach gefällt und es okay ist, keine E-Mail schreiben. Das tun sie ja eher, wenn sie Kritik haben. Aber die kam bisher so eigentlich auch nicht.

MEDIEN360G: Sehen Sie die Medien da auch als Vorbildfunktion? Oder auch Sie mit den Jungen Angeboten? Sehen Sie sich als Vorbild für eine gewisse Zukunftsgeneration, für die junge Generation, die das dann vielleicht lebt? Oder ist das sowieso da? Machen die das von allein? Also welche Rolle spielen die Medien in diesem ganzen Konstrukt?

Andrea Alic: Ja, ich glaube, es ist beides. Es ist zum einen irgendwie, dass man natürlich immer etwas abbildet, was sowieso da ist. Aber ich glaube, bei etwas wie der gendersensiblen Sprache, die im Moment gerade so eine Schwellenzeit erlebt und sich sozusagen gerade entwickelt, da muss man natürlich immer reflektieren, inwieweit wollen wir eben Vorreiter sein und Vorbild? Weil wir haben natürlich alle als Medien eine Vorbildfunktion, in welcher Richtung auch immer, je nach Medium. Wir natürlich auch irgendwie für junge Menschen. Aber wie ich vorhin schon sagte, ganz wichtig ist, wir reflektieren das immer wieder und schauen, wie weit wir gehen wollen und auch sollten. Wir wollen aber auf gar keinen Fall mit dem Holzhammer irgendetwas durchdrücken, weil jetzt hier irgendwie, ich spinne mal, vier Leute in der Leitung beschlossen haben: "So das ist jetzt wichtig. Das machen wir jetzt." Das ist ja Quatsch, weil wir ja im permanenten Dialog sind auch mit den Menschen, für die wir Programm machen, und denen wollen wir nichts vorschreiben.

MEDIEN360G: Vielen Dank, Andrea Alic, für dieses Gespräch!

Andrea Alic: Sehr gerne.