Medienbegriffe anschaulich erläutert Mit Bildern erklärt…

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Oft reicht ein Bild aber nicht aus, um komplexe Dinge zu erklären – tausend Worte will aber auch keiner lesen. Die Lösung liegt also in der Kombination von Zeigen und Erklären.

Alter Zeichentisch mit Schreibtischlamte in dunklem Raum
Bildrechte: shutterstock

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Der Satz wird gemeinhin dem amerikanischen Werbefachmann Fred R. Barnard zugeschrieben. Im Dezember 1921 veröffentlichte er in der Fachzeitschrift "Printers Ink" eine Anzeige mit den Worten "One Look is Worth A Thousand Words" womit er für den Einsatz von Bildern bei Werbeanzeigen auf Straßenbahnen warb. Einige Jahre später schaltete er erneut eine Anzeige diesmal mit dem Slogan:

One Picture is Worth Ten Thousand Words

Fred R. Barnard in Printers' Ink, 10 March 1927, p. 114

Daraus wurde schließlich das Sprichwort "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" und eine Metapher für den Mehrwert von Bildern gegenüber reinem Text. Es bringt zum Ausdruck, dass komplizierte Sachverhalte oft mit einem Bild viel einfacher erklärt werden können als durch einen umfangreichen Text.

Allerdings geben Bilder auch viel Interpretationsspielraum und oft reicht ein Bild nicht aus, um komplexe Dinge zu erklären. Die Lösung liegt daher in der Kombination von Bildern und Worten, von Zeigen und Erklären.

Aufbauanleitungen für Möbel funktionieren nach diesem Prinzip, auch Storyboards nutzen es und für Comics ist es essentiell. Die aktuelle Beliebtheit von Erklär-Videos im Internet basiert ebenfalls hauptsächlich auf der Kombination von Zeigen und Erklären und genau das ist auch die Idee des Formats:

Wörter und Bilder kombinieren, um Begriffe, Konzepte und Zusammenhänge aus dem Medienbereich anschaulich zu erläutern.

Los geht’s mit den "hidden champions of digital life" - oftmals unbeachtete Dinge mit enormem Einfluss auf unsere moderne digitale Lebenswelt: der Hyperlink, die Suchmaschine und der Algorithmus.

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