MEDIEN360G Das Portal des Mitteldeutschen Rundfunks für Medienthemen.

Wie funktioniert die Technik, mit der wir Medien herstellen und konsumieren? Wie entstehen die Inhalte, und was machen sie mit uns? Welche Regeln gelten für Medien, und wer bestimmt darüber? Die Redaktion von MEDIEN360G produziert Videos, Audios und Texte, die diesen Fragen nachgehen. MEDIEN360G ist sachlich, kritisch, unterhaltend und wirft einen neugierigen Blick auf das, was in anderen Redaktionen zu diesen Themen entsteht.

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Bildrechte: 360G/Mitteldeutscher Rundfunk

Wer bestimmt, welche Medienthemen wir konsumieren? Sind das wir selbst oder ist es ein Algorithmus, der unsere Vorlieben aus unseren Daten auslesen kann? Wie entstehen deren Inhalte, und welche Auswirkungen haben sie auf uns? Gibt es Regeln dafür, was in den Medien ausgespielt werden darf und was nicht?

Medien richtig zu verstehen, einzuschätzen und zu bewerten ist heute wichtiger denn je. Deshalb folgt die Redaktion von MEDIEN360G dem Bildungsauftrag des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und wirft – wie der Name erahnen lässt – einen Rundumblick auf die Medienlandschaft. Sie recherchiert zu kulturellen, politischen, technischen und gesellschaftlichen Themen der Medienwelt und blickt auf neue Technologien. MEDIEN360G produziert eigene audiovisuelle Inhalte für das Sendegebiet des Mitteldeutschen Rundfunks, arbeitet darüber hinaus aber auch mit überregionalen Produzenten zusammen.

Kurz…: MEDIEN360G ist ein Portal des Mitteldeutschen Rundfunks, welches sich sachlich und kritisch, aber auch unterhaltsam mit Themen der Medienlandschaft auseinandersetzt. Wir sprechen interessierte, neugierige Mediennutzer an, die nicht nur mitreden, sondern Bescheid wissen wollen.

…und knapp: MEDIEN360G fördert digitale Mündigkeit.


Wo werden wir sichtbar?

MEDIEN360G veröffentlicht Beiträge, Artikel und Kolumnen auf der Webseite medien360g.de. Die Social-Media-Plattformen Facebook und Twitter nutzt die Redaktion nicht nur als Verbreitungskanäle, sondern um mit Mediennutzern in Kontakt zu kommen. Hierzu besucht die Redaktion außerdem Medientagungen und Messen, um sich zu präsentieren und direkt ansprechbar zu sein.

MEDIEN360G Vor Ort


Was ist Medienkompetenz?

Medienkompetenz ist die Fähigkeit, Medien und ihre Inhalte bewusst und verantwortungsvoll zu nutzen. Der Erziehungswissenschaftler und Medienpädagoge Dieter Baake führte den Begriff bereits in den 1970er Jahren ein. Medien sollten zu dieser Zeit besonders zum Schutz von Kindern kontrolliert werden:

Medienkompetenz meint grundlegend nichts anderes als die Fähigkeit, in die Welt aktiv aneignender Weise auch alle Arten von Medien für das Kommunikations- und Handlungsrepertoire von Menschen einzusetzen.

Heute hat der Begriff eine viel weitreichendere Relevanz, wobei es eine klassische Definition des Begriffs Medienkompetenz nach wie vor nicht gibt. Baake versuchte eine Differenzierung des Begriffs mit seinen sogenannten vier „Dimensionen“, die nach wie vor als Grundpfeiler und Voraussetzungen einer Medienkompetenz gelten können:

Medienkritik betrachtet problematische gesellschaftliche Prozesse, hinterfragt Medieninhalte und setzt sich kritisch mit diesen auseinander. Soziale Konsequenzen der Medienentwicklung und des eigenen Handelns spielen ebenfalls eine Rolle.

Medienkunde schließt das Wissen über Medien, deren Mediensysteme und die Fähigkeit ein, neue Medien bedienen zu können.

Hinter dem Begriff Mediennutzung stehen die interaktiven Möglichkeiten von Medien sowie deren verantwortungsvolle Verwendung.

Mediengestaltung impliziert eine innovative Erneuerung und Weiterentwicklung des Medienbereichs – den kreativen Ansatz, um Medien in einem ästhetischen Sinn einzusetzen.

Medienkompetenz ist in der heutigen Zeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Politische, wirtschaftliche, technische und soziale Aspekte tragen dazu bei, dass die Definition des Begriffs Medienkompetenz in einem stetigen gesellschaftlichen Austausch erweitert werden muss.

Zuletzt aktualisiert: 12. Dezember 2018, 14:04 Uhr

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