Eichsfeld Der Bärenpark Worbis wird 25

Im Alternativen Bärenpark Worbis können nicht nur Bären beobachtet werden, sondern auf Wölfe und verschiedene Vögelarten. Seit 25 Jahren gibt es den Park nun schon.

Der Name ist Programm: Der Alternative Bärenpark setzt sich in erster Linie für Bären ein. Alle Bären hier haben ihre Geschichte als abgeschobene Zirkusbären, wurden ausgesetzt oder aus beengten Verhältnissen in anderen Zoos befreit. Manche entkamen nur knapp dem Hungertod, manche leiden noch heute unter ihren ehemaligen Lebensbedingungen.

Im Bärenpark haben sie nun Raum, werden ausreichend versorgt und können sich auf ihr bärisches Ich besinnen. Ein Rudel Wölfe, eine große Familie, hilft ihnen dabei. Wer den Raubtieren ganz nah kommen und sich dabei auch noch für Tierschutz engagieren möchte, der ist im Bärenpark herzlich willkommen. Für Wölfe und Luchse macht er sich ebenfalls stark.

Eichsfeld Ein Spaziergang durch den Bärenpark Worbis

Im Alternativen Bärenpark Worbis können nicht nur Bären beobachtet werden, sondern auch Wölfe und verschiedene Vogelarten.

Ein Bär in einem Wald
Derzeit leben neun Bären im Park. Sie bereiten sich so langsam auf die Winterruhe vor. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Bär in einem Wald
Derzeit leben neun Bären im Park. Sie bereiten sich so langsam auf die Winterruhe vor. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Schild weist auf Bären hin
Überall im Gelände kann man Spuren von Bären entdecken. Allerdings ist das manchmal mühsam. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Eine Frau schaut durch ein Fernglas
Weil die Gehege sehr naturbelassen sind, kann man die Tiere nicht immer leicht finden. Lene (12) hat ein Hilfsmittel dabei. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Bär in einem Wald
 Pedro ist ein großer, dunkler Bär, der aufgrund seiner Jugend noch etwas schlaksig wirkt. Er ist auf alle Fälle ein begeisterter Badebär. Vor großen Besucheransammlungen hat er Angst. Wahrscheinlich wurde seine Bärenfamilie aufgrund der katastrophalen Haltung in Spanien von den Besuchern fern gehalten. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Eine Mitarbeiterin auf einem Wagen mit Nahrung für die Tiere
Etwa 160 bis 200 Kilo Futter werden hier täglich gebraucht. Da helfen die Elektro-Autos sehr. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Eine Frau geht auf einem abgezäunten Weg
Hier im Bärenpark sind die Menschen in "Käfigen". Der Bärentunnel durchschneidet das Freigehege. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Bär in einem Wald
Doro wurde 1991 geboren und kam am 4. Juni 2019 in Worbis an. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Mitarbeiter schaut in die Kamera
Parksprecher Christopher Schmidt kommt aus Schmalkalden und ist 33 Jahre alt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Bunte Vögel sitzen auf einem Ast
In einer 250 m² großen Voliere können die Besucher durch Schwärme von Rosenköpfchen, Nymphensittichen und Wellensittichen spazieren. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Schild mit der Aufschrift "Bären der Welt"
Alle Beschilderungen und Tafeln sind im letzten Jahr neu gestaltet worden. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Bär liegt auf dem Waldboden
Als "Zuchterfolg" wurde MAX 1991 im Berner Bärengraben (CH) geboren. Im Interesse einer weiteren lukrativen Nachzucht trennte man sich 1993 von MAX und reichte ihn an eine Erlebnisgaststätte in Biberstein (CH) weiter. Hier wurde er acht Jahre auf 36 qm Beton, gemeinsam mit Bärin EMMA, in einer Bärengrube gehalten. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein Pfau auf einer Wiese
Er scheint zu wissen, dass Bären kein Frischfleisch mögen. Der Pfau kann sich auf dem gesamten Gelände frei bewegen. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Thüringen Journal | 29. Juli 2021 | 19:50 Uhr