Stimmen aus der Stadt

Leerstand, Abwanderung, Überalterung - und nun? Wie weiter? Diese Dessauer sehen die Herausforderungen der Stadt als Chance.

Der Dessauer Stadtplaner Holger Schmidt
"Man muss die Stadt gestalten für diejenigen, die hier sind und diejenigen, die künftig hier sein sollen. Ich weiß aber nicht, wer künftig hier sein wird. Ich muss also Freiräume und Möglichkeitsräume eröffnen." - Holger Schmidt, Stadtplaner Bildrechte: MDR/Torsten Backofen
Person vor dem Bauhaus in Dessau
"Hier in Dessau zu bleiben ist etwas vor zu machen. Es ist möglich, dass ich in Dessau Design studiere und das Design umzusetzen nicht nur in größeren Städten möglich ist, sondern auch im nächsten Dorf." - Alexander Lech, Designer Bildrechte: Simon Köppl
Frau mit oranger Jacke vor Backsteingebäude.
"Dessau ist ja tatsächlich die Stadt mit der größten Anzahl an Anwohnern, die über 65 Jahre alt sind. Ich denke in so einer besonderen Situation braucht man, oder sollte man auch sehr mutig agieren. Sollte man auch ganz viel Experiment zulassen, weil das auch nur in so einer Situation möglich ist. Also in Leipzig oder Berlin wären solche Projekte gar nicht möglich." - Brigitte Hartwig, Professorin für Kommunikationsdesign Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Ralph Hirsch sitzt in seinem Büro
"Sport hat in Dessau eine riesige Tradition und einen riesen Stellenwert! Tausende Menschen hier treiben Sport, individuell oder in Vereinen. Dessau hat, wie viele Städte im Osten, Probleme, aber es gilt der Blick nach vorne und der Sport trägt dazu bei, dass die Stadt lebenswerter wird." - Ralph Hirsch, Sportveranstalter Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Der Dessauer Stadtplaner Holger Schmidt
"Man muss die Stadt gestalten für diejenigen, die hier sind und diejenigen, die künftig hier sein sollen. Ich weiß aber nicht, wer künftig hier sein wird. Ich muss also Freiräume und Möglichkeitsräume eröffnen." - Holger Schmidt, Stadtplaner Bildrechte: MDR/Torsten Backofen
Beate Wolf ist seit 19 Jahren Helferin bei der Bahnhofsmission in Dessau.
„Es sind mehr Menschen in Dessau geworden, die unsere Hilfe suchen. Früher hat sich das auf das Klientel rund um den Bahnhof beschränkt. Viele junge Menschen kamen zu uns. Jetzt ist es querbeet, von jung bis alt.“ - Beate Wolf, Helferin der Bahnhofsmission Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
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Frau mit oranger Jacke vor Backsteingebäude.
"Dessau ist ja tatsächlich die Stadt mit der größten Anzahl an Anwohnern, die über 65 Jahre alt sind. Ich denke in so einer besonderen Situation braucht man, oder sollte man auch sehr mutig agieren. Sollte man auch ganz viel Experiment zulassen, weil das auch nur in so einer Situation möglich ist. Also in Leipzig oder Berlin wären solche Projekte gar nicht möglich."  Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK