Ein Wochenende in Bollstedt

Bollstedt im Unstrut-Hainich Kreis hat die höchste Postleitzahl Deutschlands. Darauf sind die Bollstedter besonders stolz. Dabei gibt es im heutigen Ortsteil von Mühlhausen noch viel mehr, was sich die 1200 Einwohner über Jahre aufgebaut haben.

Bildergalerie Unser Dorf hat Wochenende

In Bollstedt gibt es sie noch - die Bänke vor den Häusern. Wenn das Wetter dazu einlädt, treffen sich die Bollstädter auch bei Oma Anni und Opa Paul (in der Mitte des Bildes) und reden über Gott und die Welt und über Neuigkeiten im Dorf. Alle, die hier nahezu täglich zusammen kommen, wohnen in der gleichen Straße und sind schon über viele Jahre befreundet.
In Bollstedt gibt es sie noch - die Bänke vor den Häusern. Wenn das Wetter dazu einlädt, treffen sich die Bollstädter auch bei Oma Anni und Opa Paul (in der Mitte des Bildes) und reden über Gott und die Welt und über Neuigkeiten im Dorf. Alle, die hier nahezu täglich zusammen kommen, wohnen in der gleichen Straße und sind schon über viele Jahre befreundet. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
In Bollstedt gibt es sie noch - die Bänke vor den Häusern. Wenn das Wetter dazu einlädt, treffen sich die Bollstädter auch bei Oma Anni und Opa Paul (in der Mitte des Bildes) und reden über Gott und die Welt und über Neuigkeiten im Dorf. Alle, die hier nahezu täglich zusammen kommen, wohnen in der gleichen Straße und sind schon über viele Jahre befreundet.
In Bollstedt gibt es sie noch - die Bänke vor den Häusern. Wenn das Wetter dazu einlädt, treffen sich die Bollstädter auch bei Oma Anni und Opa Paul (in der Mitte des Bildes) und reden über Gott und die Welt und über Neuigkeiten im Dorf. Alle, die hier nahezu täglich zusammen kommen, wohnen in der gleichen Straße und sind schon über viele Jahre befreundet. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
Auch in der Backsgasse gibt es so einen Treffpunkt. Hier kommen Jung und Alt zusammen. Nach Feierabend klingt am Straßenrand vor der Haustür der Tag mit Freunden und Nachbarn ganz gemütlich aus.
Auch in der Backsgasse gibt es so einen Treffpunkt. Hier kommen Jung und Alt zusammen. Nach Feierabend klingt am Straßenrand vor der Haustür der Tag mit Freunden und Nachbarn ganz gemütlich aus. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
Freitag ist Äpfelchen-Tag. Die kleinsten Kindergartenkinder machen sich dafür immer auf den Weg zu Oma Vroni. Das ist inzwischen Tradition. Vronis Tochter Jeanette ist Erzieherin im Kindergarten und Oma Vroni hat einen Apfelbaum im Garten. Für den kurzen Ausflug hält sich Vroni jeden Freitag Vormittag frei und erfreut sich an den Kleinen.
Freitag ist Äpfelchen-Tag. Die kleinsten Kindergartenkinder machen sich dafür immer auf den Weg zu Oma Vroni. Das ist inzwischen Tradition. Vronis Tochter Jeanette ist Erzieherin im Kindergarten und Oma Vroni hat einen Apfelbaum im Garten. Für den kurzen Ausflug hält sich Vroni jeden Freitag Vormittag frei und erfreut sich an den Kleinen. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
Auch Vronis Mann Wilfried Hohlstein hat seine Freuden. Er kümmert sich seit Jahren regelmäßig um den Brunnen direkt vor seiner Haustür. Der wurde in den 60er Jahren gebaut, allerdings nahm man bisher das Wasser immer direkt aus der Leitung. Doch das wurde auf Dauer zu teuer. Deshalb musste jetzt eine andere Lösung her. Eine Umwälzpumpe sorgt dafür, dass immer das gleiche Wasser durch den Brunnen plätschert.
Auch Vronis Mann Wilfried Hohlstein hat seine Freuden. Er kümmert sich seit Jahren regelmäßig um den Brunnen direkt vor seiner Haustür. Der wurde in den 60er Jahren gebaut, allerdings nahm man bisher das Wasser immer direkt aus der Leitung. Doch das wurde auf Dauer zu teuer. Deshalb musste jetzt eine andere Lösung her. Eine Umwälzpumpe sorgt dafür, dass immer das gleiche Wasser durch den Brunnen plätschert. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
Der alte Spielplatz im Dorf wird endlich wieder auf Vordermann gebracht. Dafür gründeten die Bollstädter eigens einen Spielplatz Förderverein. Geld dafür wird regelmäßig bei Spielplatzfesten gesammelt. Der größere Teil aber kommt aus Fördermitteln. In diesem Jahr sollen die Kinder noch ein Baumhaus zum Spielen bekommen.
Der alte Spielplatz im Dorf wird endlich wieder auf Vordermann gebracht. Dafür gründeten die Bollstädter eigens einen Spielplatz Förderverein. Geld dafür wird regelmäßig bei Spielplatzfesten gesammelt. Der größere Teil aber kommt aus Fördermitteln. In diesem Jahr sollen die Kinder noch ein Baumhaus zum Spielen bekommen. Bildrechte: MDR/Mathias Schaefer
Ohne das unermüdliche Engagement von Harald Wenk hätte der Sportplatz mitten im Dorf wohl kaum ein so herrliches Grün. Fast jeden Tag kümmert sich der ehemalige Fußballer um den Rasen und das Gelände rundherum. Schließlich ist der Sportplatz ein Hingucker im Dorf. Deshalb muss er ordentlich gepflegt sein.
Ohne das unermüdliche Engagement von Harald Wenk hätte der Sportplatz mitten im Dorf wohl kaum ein so herrliches Grün. Fast jeden Tag kümmert sich der ehemalige Fußballer um den Rasen und das Gelände rundherum. Schließlich ist der Sportplatz ein Hingucker im Dorf. Deshalb muss er ordentlich gepflegt sein. Bildrechte: MDR/Mathias Schaefer
Seit Anfang des Jahres wird auf dem Platz am Riedteich Grünschnitt für das große Johannisfeuer gesammelt. Bis zum letzten Tag bringen die Bollstedter ihren Baum- und Strauchschnitt. Entsprechend groß ist der Haufen am Ende. Das Johannisfeuer in Bollstedt ist nahezu das einzige noch verbliebene Traditionsfeuer in der Umgebung. Deshalb kommen auch die Nachbardörfer und die Städter aus Mühlhausen gern zum Fest.
Seit Anfang des Jahres wird auf dem Platz am Riedteich Grünschnitt für das große Johannisfeuer gesammelt. Bis zum letzten Tag bringen die Bollstedter ihren Baum- und Strauchschnitt. Entsprechend groß ist der Haufen am Ende. Das Johannisfeuer in Bollstedt ist nahezu das einzige noch verbliebene Traditionsfeuer in der Umgebung. Deshalb kommen auch die Nachbardörfer und die Städter aus Mühlhausen gern zum Fest. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
Beim Johannisfeuer nutzen auch die Vereine gern die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Die Linedancer von der Red Mountain Ranch kümmern sich sonst leidenschaftlich um ihre Pferde aber auch beim Tanz bringen sie viel Temperament aufs Parkett.
Beim Johannisfeuer nutzen auch die Vereine gern die Gelegenheit, sich zu präsentieren. Die Linedancer von der Red Mountain Ranch kümmern sich sonst leidenschaftlich um ihre Pferde aber auch beim Tanz bringen sie viel Temperament aufs Parkett. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
Hagen Lindner und Thomas Ahke vom Landschaftspflegeverein haben schon Routine beim Johannisfeuer. Das  Feuer zur Sommersonnenwende gibt es in Bollstedt bereits zum 13. Mal. Wenn das Feuer brennt, ist die ganze Vorbereitung geschafft und die beiden erfreuen sich daran, dass ihre Gäste einen schönen Abend am Lagerfeuer haben.
Hagen Lindner und Thomas Ahke vom Landschaftspflegeverein haben schon Routine beim Johannisfeuer. Das Feuer zur Sommersonnenwende gibt es in Bollstedt bereits zum 13. Mal. Wenn das Feuer brennt, ist die ganze Vorbereitung geschafft und die beiden erfreuen sich daran, dass ihre Gäste einen schönen Abend am Lagerfeuer haben. Bildrechte: MDR/Jana Eschrich
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Neun Vereine zum Beispiel, bei denen garantiert für jeden etwas passendes dabei ist. Der Sommer gehört den Vereinsfeiern. Fast jedes Wochenende gibt es ein Fest. Der Landschaftspflegeverein, der sich grundsätzlich um die Natur in der Umgebung des Dorfes kümmert, organisiert traditionell das Johannisfeuer. Es ist neben dem Adventsmarkt das größte Fest in Bollstedt. Es ist in der Mühlhäuser Gegend das nahezu einzige verbliebene Traditionsfeuer. Seit Anfang des Jahres sammeln die Bollstedter ihren Grünschnitt auf dem Festplatz. Entsprechend groß ist der Haufen am Riedteich für eine gemütliche Nacht am Lagerfeuer.

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | Unser Dorf hat Wochenende | 07. Juli 2019 | 09:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2019, 14:59 Uhr

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Im Westerzgebirge liegt Sosa, ein schmuckes Dorf, sauber und aufgeräumt. Etliche Tagestouristen kommen in den Ort. Vor allem im Frühjahr und Sommer. Sechs Gaststätten gibt es im Dorf. Einige mit Pension. Die etwa 2000 Einwohner sind besonders heimatverbunden. Und sie pflegen die typisch erzgebirgischen Traditionen. Bildrechte: MDR/Mathias Schaefer
Ohne das unermüdliche Engagement von Harald Wenk hätte der Sportplatz mitten im Dorf wohl kaum ein so herrliches Grün. Fast jeden Tag kümmert sich der ehemalige Fußballer um den Rasen und das Gelände rundherum. Schließlich ist der Sportplatz ein Hingucker im Dorf. Deshalb muss er ordentlich gepflegt sein. + Video
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