Start der Fastenzeit Umfrage: Fasten im Lockdown?

Beim Fasten geht es nicht nur um den Verzicht auf Nahrungsmittel. Die 40 Tage und Nächte des Verzichts stehen symbolisch für eine Zeit des Wandels. Auch in Corona-Zeiten kann eine Zeit der Besinnung eine gute Idee sein.

Jemand liegt auf der Couch vor dem Kamin mit hochgelegten Füßen und einem Heißgetränk in den Händen.
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Die Fastenzeit findet vom 17. Februar bis 03. April 2021 statt, zwischen Aschermittwoch und Karsamstag. Die 40 Tage und Nächte stehen symbolisch im christlichen Glauben für eine Zeit des Wandels. Beim Fasten geht es nicht nur um den Verzicht auf Nahrungsmittel. Besinnung und Bewusstwerden steht im Vordergrund. Auch in Corona-Zeiten ist das für viele ein sinnvolles Konzept: Gewohntes zu überdenken, Neues auszuprobieren und sich für eine bestimmte Zeit etwas vorzunehmen, kann für kleine Erfolgserlebnisse sorgen und den Alltag bereichern.

Viele verzichten in dieser Zeit auf Zucker, Alkohol und/oder Kaffee. Auch weniger Fleisch zu essen und mehr Sport zu treiben, kann auf dem Fastenplan stehen. Intervallfasten ist ebenso ein beliebter Trend. So soll der Körper entlastet werden und womöglich etwas Winterspeck verschwinden. In Zeiten von Homeoffice, Kontaktverbot und Isolation nicht zuzunehmen, ist schließlich eine echte Herausforderung.

Bei anderen ist das Fasten eher Erleichterung für die Seele: den Medienkonsum oder das Online-Shopping zu reduzieren, insgesamt das digitale Rauschen gegen das echte Leben tauschen. Etwa mehr Zeit in der Natur zu verbringen, mehr zu lesen oder Handarbeiten zu versuchen.

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Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR um 4 | 08. Februar 2021 | 17:00 Uhr