Unterschiedliche Kräuter wachsen in einem hölzernen Blumenkasten, der in verschiedene Segmente unterteilt ist
Bildrechte: IMAGO

Themenwoche Garten So klappt's mit eurem Kräutergarten

11.04.2018 | 14:00 Uhr

Das Schöne am Frühling ist nicht nur das super Wetter: Jetzt beginnt auch wieder die Zeit des guten, frischen Essens. Was geht über einen leckeren Salat oder selbstgemachte Marinade – natürlich mit frischen Kräutern aus dem Garten? So ein kleiner Kräutergarten sieht natürlich auch schön aus. Nur wie geht man den an?

Unterschiedliche Kräuter wachsen in einem hölzernen Blumenkasten, der in verschiedene Segmente unterteilt ist
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Der Standort

Ein Kräutergarten findet wirklich überall Platz: Perfekt ist natürlich ein Beet im Garten. Hier bieten sich vor allem Hochbeete an, damit ihr euch bei der Ernte nicht bücken müsst. Aber eine Nummer kleiner kriegt ihr einen Kräutergarten auch auf dem Balkon angelegt – sogar auf der Fensterbank lassen sich Kräuter groß ziehen. Wichtig ist vor allem, dass eure Pflanzen später viel Sonne abkriegen.

Die Aussaat

Rucola in einem Körbchen
Auch Rucola zählt zu den einjährigen Kräutern. Bildrechte: IMAGO

Wenn ihr einen Kräutergarten anlegt, solltet ihr beachten, dass es ein-, zwei- und mehrjährige Kräuter gibt.

Zu den einjährigen Pflanzen gehören zum Beispiel Basilikum, Dill und Kresse. Hier wird in jedem Frühjahr neu ausgesät. Draußen im Garten solltet ihr abwarten, bis keine Gefahr von Nachtfrost mehr droht - also bis Ende April oder Mitte Mai. Aber ihr könnt die Samen auch schon vorkeimen lassen: Das geht sehr einfach auf der Fensterbank.

Alternativ gibt’s auch fertige Pflanzen beispielsweise auf dem Wochenmarkt oder in der Gemüseabteilung zu kaufen.

Die zwei- oder mehrjährigen Kräuter müsst ihr im frühen Herbst aussähen. Zu diesen Sorten zählen beispielsweise Bärlauch, Petersilie, Schnittlauch und Salbei. Wer die Saatzeit verpasst hat, kann aber auch auf Stauden zurückgreifen, die jetzt gerade angeboten werden.                                      

Die Pflege

Ein Busch Basilikum steht auf einem Balkon
Mit der richtigen Pflege kann aus einem einfachen Kräutertöpfchen ein richtiger Busch werden. Bildrechte: MDR JUMP

Euer Kräutergarten will natürlich mit ausreichend Wasser versorgt werden – nur so gedeihen die Pflanzen optimal. Kräuter brauchen nicht sehr viel Wasser – Ausnahmen sind Schnittlauch, Kümmel und Petersilie. Also vermeidet Staunässe aber auch Trockenheit!

Wichtig ist auch ein aufgelockerter Boden. Ist die Erde oben verkrustet, gelangt sonst kaum Wasser zu den Wurzeln.

Auf chemischen Dünger solltet ihr verzichten. Der kann den Geschmack der Kräuter verändern.

Dieses Thema im Programm: MDR JUMP am Nachmittag | 11. April 2018 | 17:45 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 11. April 2018, 14:00 Uhr