Tief einatmen bitte Gradierwerke bei uns: Hier herrscht gute Luft

Menschen mit Problemen an den Atemwegen schätzen die heimischen Gradierwerke, denn die Luft ist hier besonders gut. Kommen Sie mit auf eine Reise zu den Gradierwerken in Mitteldeutschland.

Blick auf das Gradierwerk in Bad Dürrenberg
Das Gradierwerk in Bad Dürrenberg ist mit 636 Meter das längste Gradierwerk Europas. Die aufwändige Holzkonstruktion und der Kurpark sollen Zentrum der 2022 stattfindenden Landesgartenschau sein. Bildrechte: dpa
Blick auf das Gradierwerk in Bad Dürrenberg
Das Gradierwerk in Bad Dürrenberg ist mit 636 Meter das längste Gradierwerk Europas. Die aufwändige Holzkonstruktion und der Kurpark sollen Zentrum der 2022 stattfindenden Landesgartenschau sein. Bildrechte: dpa
Gradierwerk in Bad Kösen
Das Gradierwerk in Bad Kösen: Das 320 Meter lange und 20 Meter hohe Bauwerk gehört zur im 18. Jahrhundert erbauten Saline. Vom Wasserrad einer Mühle an der Saale wurde über die Anlage die Wasserkraft mechanisch zu einem auf einem Berg liegenden Solschacht übertragen und die aus einem 175 m tiefen Schacht gewonnene 5-prozentige Salzsole über ein weiteres Gabelgestänge zum Gradierwerk gehoben. Bildrechte: IMAGO
Ein Blick auf das Gradierwerk und den Soleturm am 28.09.2015 im Kurpark Bad Salzelmen in Schönebeck/Elbe (Sachsen-Anhalt). Das Gradierwerk wurde zwischen den Jahren 1756 und 1765 im damals preußischen Staat erbaut. Mit einer Länge von 1837 Meter war es das größte jemals gebaute Gradierwerk. Von der ehemaligen Länge sind heute noch 320 Meter erhalten. Zur Erhöhung des Salzgehaltes der Sole errichtet, wird es heute ausschließlich zur Freiluftinhalation genutzt.
Das Gradierwerk im Kurpark Bad Salzelmen in Schönebeck/Elbe: Das Gradierwerk wurde zwischen 1756 und 1765 erbaut. Mit einer Länge von 1837 Meter war es das größte jemals gebaute Gradierwerk. Von der ehemaligen Länge sind heute noch 320 Meter erhalten. Bildrechte: dpa
Besucher gehen am Gradierwerk über die 7. Sächsische Landesgartenschau in Oelsnitz/Erzgebirge (Sachsen).
Oelsnitz/Erzgebirge: Das 40 Meter lange und zehn Meter hohe Gradierwerk wurde für die 7. Sächsische Landesgartenschau gebaut. Eine geeignete Solequelle, als Relikt des Steinkohlebergbaus, befindet sich unter der Stadt und ermöglicht die Freiluftinhalation. Bildrechte: dpa
Außenausicht des neuen Museums am Gradierwerk Bad Salzungen mit Bohrturm
Gradierwerk Bad Salzungen: Solequellen mit einem Gehalt von bis zu 27 Prozent waren Voraussetzung für das Aufblühen des Kurbetriebes, der seit 1801 auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region ist. Das Gradierwerk ist das Herzstück des Kurzentrums, wo traditionelle Heilmethoden mit moderner Medizintechnik verbunden werden. Bildrechte: Ulrike Rönnecke
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