Von A wie Aufnahme bis Z wie Zusammenleben Das Kreuzchor-ABC

Alumnat, Kurrendaner und Mutation – was das alles ist und was das mit dem Dresdner Knabenchor zu tun hat, erfahren Sie in unserem kleinen Glossar.

"Der Kreuzchor: Engel, Bengel & Musik" - Szene aus der neuen Staffel, 3. Folge
Aufnahmeprüfung für den Kreuzchor Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

A – Aufnahme

Grundvoraussetzung für die Aufnahme in den weltberühmten Chor ist eine wohlklingende Stimme. Am Ende der dritten Grundschulklasse können interessierte Jungen eine Aufnahmeprüfung ablegen, bei der sie ein Lied Vortragen, vom Blatt singen, auf einem Instrument vorspielen, ihr Rhythmusgefühl beweisen, improvisieren sowie Kenntnisse in der Musiktheorie beweisen müssen.

B – Betreuung

Für die Betreuung im Alumnat stehen den Kruzianern rund um die Uhr Mitarbeiter zur Verfügung. Neben der Alumnatsleiterin gibt es auch Erzieherinnen und Pädagogen sowie eine eigene Krankenschwester, die sich um die Gesundheit der Chorsänger kümmert.

C – Chorprobe

Die Chorprobe zählt zu den wichtigsten Aufgaben der Kruzianer. Sie findet jeden Tag unter der Leitung des Kreuzkantors oder Chordirigenten statt. Dabei gibt es sowohl Proben für den gesamten Chor aber auch für einzelne Teile, wie den Knabenchor, Jungmänner- oder auch Männerchor. Auch für die stimmbefreiten Sänger ist die Teilnahme verpflichtend.

D – Disziplin

Disziplin ist natürlich nicht nur bei der Stimmbildung, dem Erlernen eines Instrumentes oder in der Schule gefragt. Auch was die Organistation  des Alltags anbelangt muss der Kruzianer einiges leisten. Pünktlichkeit ist für jedes Mitglied unumgänglich, Chorgeist statt Korpsgeist ebenfalls.