MiteinanderStark - Nachbarschaftshilfe im Trend

In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen solidarisieren sich die Menschen in Zeiten der Coronavirus-Krise. Auch Prinzen-Sänger Jens Sembdner will helfen und hat sich dem Torgauer Helfernetzwerk angeschlossen.

Prinzen-Sänger Jens Sembdner engagiert sich im Hilfsnetzwerk der Stadt Torgau
Prinzen-Sänger Jens Sembdner engagiert sich im Hilfsnetzwerk der Stadt Torgau. Bildrechte: Stadt Torgau

Gerade ältere oder kranke Menschen sollten lieber zu Hause bleiben, um sich nicht zu anzustecken. Das erfordert die Unterstützung von Freunden, Verwandten und Nachbarn. Einkäufe erledigen, mit dem Hund Gassi gehen, den Müll hinunter schaffen sind einige Beispiele für Hilfeleistungen. Jetzt ist Nachbarschaftshilfe gefragt. In sozialen Netzwerken finden sich unter #coronahilfe oder #nachbarschaftschallenge viele Beträge zur Solidarität. Lokal sind erste Gruppen zu finden, die sich in ihren Stadtvierteln organisieren, etwa in Dresden und Leipzig. Bundesweit organisiert die Initiative Hilfe unter www.quarantaenehelden.org. Auch bei Facebook hat sich eine bundesweite Coronahilfe-Gruppe mit über 11.000 Unterstützern gebildet.

Prinzen-Sänger Jens Sembdner „Ich will gerne helfen“

Auch der Prinzen-Sänger Jens Sembdner engagiert sich. Seine Tour, die im März starten sollte, wurde wegen der Ausbreitung des Coronavirus abgesagt. Seine freie Zeit will er jetzt sinnvoll nutzen und stellt sich deshalb als Helfer für das von der Stadt Torgau initiierte Helfernetzwerk zur Verfügung."Ich übernehme gern notwendige Aufgaben und Botengänge, die die Menschen wegen des Corona-Virus nicht selbst bewerkstelligen können!", so Sembner.

So könnt ihr euch angagieren

Wer Hilfe anbietet oder benötigt, kann das mit einem Zettel im Haus tun. Wichtig ist außerdem, direkten Kontakt zu vermeiden und lieber telefonisch alles abzuklären. Um den Mindestabstand von eineinhalb Metern einzuhalten, stellt man den Einkauf am besten vor der Tür ab.

Nur wer selbst Symptome wie Husten, Schnupfen und Halsschmerzen feststellt oder wenn dessen Familienangehörige erkrankt sind, sollte sich lieber nicht in der Nachbarschaftshilfe engagieren.