Landkreis Sömmerda Schloss Kannawurf: Renaissance-Garten hält Winterschlaf

Seit 2007 wird das Schloss Kannawurf saniert. Und zwar vom Verein „Künstlerhaus Thüringen“. Nächster Schritt: Der Renaissance-Garten soll wieder originalgetreu hergestellt werden. Und zwar nach Plänen aus Europas ältestem Gartenbuch.

Das Schloss Kannawurf von außen.
Seit 2007 wird das Schloss Kannawurf saniert. Für gerade mal 3.500 Euro hat es der Verein „Künstlerhaus Thüringen“ damals gekauft. Nächster Schritt: Der Renaissance-Garten soll wieder originalgetreu hergestellt werden. Und zwar nach Plänen aus Europas ältestem Gartenbuch. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Das Schloss Kannawurf von außen.
Seit 2007 wird das Schloss Kannawurf saniert. Für gerade mal 3.500 Euro hat es der Verein „Künstlerhaus Thüringen“ damals gekauft. Nächster Schritt: Der Renaissance-Garten soll wieder originalgetreu hergestellt werden. Und zwar nach Plänen aus Europas ältestem Gartenbuch. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Der Schlossgarten von oben.
Auf dem Gelände fanden Experten verschiedenfarbige Kiesel: An 30 Stellen tauchten Reste des alten Wegenetzes auf. Nun begann die Puzzlearbeit: Aus den Funden und einer Karte von 1839 wurde ein Plan des 6600 Quadratmeter großen Renaissancegartens erstellt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Blick in die Baustelle im Schlossgarten.
In den vergangenen Jahren wurden bereits die Fläche entsiegelt und die 240 Meter lange historischen Natursteinmauer erneuert. Im Frühjahr 2020 sollen die ersten Besucher den Garten erleben können. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Holzzäune und neu gepflanzte junge Bäume im Schlossgarten.
Die kleinen Holzzäune sind nur zur Sicherung der bereits bepflanzten Flächen aufgestellt. Sie werden am Ende wieder entfernt. Rosen und wilder Wein sind schon gepflanzt, andere Stauden werden erst im Frühjahr gesetzt. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Holzzäune und neu gepflanzte junge Bäume im Schlossgarten.
Schlossherren der Renaissance und des Barock waren oft auch Gartenfreunde. Schließlich bringt großzügiger, symmetrischer Schmuck aus Blumen, Wegen und Wasserläufen so ein prächtigverspieltes Gebäude erst richtig zur Geltung. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Alte Mauerreste im Schlossgarten.
Als der neue Sanitärtrakt angelegt werden sollte, kamen alte Fundamente zum Vorschein. Sie müssen zunächst gründlich untersucht werden, bevor weiter gebaut wird. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Blick auf die Baustelle im Schlossgarten.
Zwischen 1563 und 1565 hatte der kursächsische Rat Georg II. Vitzthum von Eckstedt an Stelle einer alten Wasserburg einen respektablen Renaissancebau errichten lassen – natürlich mit einem würdigen Garten. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
Ein ausgehobener Graben im Schlossgarten.
Die Wiederherstellung des verschwundenen Gartens ist übrigens eine Ausgleichsmaßnahme für den Bau einer 380-kV-Stromtrasse durch den Thüringer Wald. Sie wird von der Firma 50Hertz Transmission mit rund einer Million Euro gefördert. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann
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Das Schloss Kannawurf von außen.
Seit 2007 wird das Schloss Kannawurf saniert. Für gerade mal 3.500 Euro hat es der Verein „Künstlerhaus Thüringen“ damals gekauft. Nächster Schritt: Der Renaissance-Garten soll wieder originalgetreu hergestellt werden. Und zwar nach Plänen aus Europas ältestem Gartenbuch. Bildrechte: MDR/Grit Hasselmann