Dampfzüge Höhere Ticketpreise bei den Schmalspurbahnen

Lößnitzgrundbahn
Die Lößnitzgrundbahn fährt täglich zwischen Radebeul, Moritzburg und Radeburg. Bildrechte: imago/Torsten Becker

Wer mit den Schmalspurbahnen bei Dresden und im Erzgebirge fahren möchte, muss ab sofort tiefer in die Tasche greifen. Die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG) als Betreiberin der Lößnitzgrundbahn, der Weißeritztalbahn und der Fichtelbergbahn hat die Preise zum Jahreswechsel um rund drei Prozent erhöht.

Keine Zehner-Kombikarte mehr

So kostet beispielsweise die Hin- und Rückfahrt mit der Fichtelbergbahn von Cranzahl nach Oberwiesenthal nun 15 Euro statt 14,50 Euro. Auch hat sich bei den Schmalspurbahnen etwas bei den Ticketarten geändert. So gibt es die Kombikarte mit zehn Fahrten auf allen Strecken künftig nicht mehr. Fahrgäste, die noch solche Zehner-Karten besitzen, dürfen sie aber auch in diesem Jahr verwenden, so die SDG.

CO2-Abgabe erforderlich

Die Preiserhöhung wurde mit Mehrkosten durch die CO2-Abgabe begründet. Beim Betrieb der Dampfzüge werden laut SDG täglich mehr als sechs Tonnen Steinkohle verbrannt, die der CO2-Besteuerung unterliegen.

Quelle: MDR/ma

Dieses Thema im Programm bei MDR SACHSEN MDR SACHSEN - Das Sachsenradio | 02.01.2021 | ab 06:30 Uhr in den Regionalnachrichten aus den Studios Dresden und Chemnitz

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