Versteckte Schönheiten Geheimtipp Artern - eine Stadt und ihr Salz

Verborgene Highlights - Orte, die nicht das Ausflugsziel Nummer Eins sind aber dennoch viel zu bieten haben. Unsere Serie "Versteckte Schönheiten" zeigt was in ihnen steckt. Wir waren abseits der großen Attraktionen unterwegs. Welche schönen Ecken bietet Artern?

In der Bildmitte ist die Solequelle in Artern abgebildet. Diese sieht brunnenartig aus und ist aus Stein gefertigt. Links sieht man ein Hinweisschild zur Arterner Solequelle
Ohne Salz ist das Leben nicht süß, sagt ein altes russisches Sprichwort. Idyllisch gelegen im Arterner Parkfriedhof befindet sich die Solequelle. Sie entspringt aus einem Steinsalzlager in 300 Metern Tiefe. Die Solequelle weist eine ganzjährige Temperatur von 11,5° C auf. Die Quelle ist in der Lage 22.400 Quadtratmeter Salz im Jahr zu fördern. Daher wurde sie vom Mittelalter bis zum Jahre 1964 wirtschaftlich intensiv genutzt. Bis heute speist sie das örtliche Freibad mit frischem Salzwasser. Aus ihr entspringt auch der Solegraben, welcher durch Artern fließt und die Landschaft bereichert. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
In der Bildmitte ist die Solequelle in Artern abgebildet. Diese sieht brunnenartig aus und ist aus Stein gefertigt. Links sieht man ein Hinweisschild zur Arterner Solequelle
Ohne Salz ist das Leben nicht süß, sagt ein altes russisches Sprichwort. Idyllisch gelegen im Arterner Parkfriedhof befindet sich die Solequelle. Sie entspringt aus einem Steinsalzlager in 300 Metern Tiefe. Die Solequelle weist eine ganzjährige Temperatur von 11,5° C auf. Die Quelle ist in der Lage 22.400 Quadtratmeter Salz im Jahr zu fördern. Daher wurde sie vom Mittelalter bis zum Jahre 1964 wirtschaftlich intensiv genutzt. Bis heute speist sie das örtliche Freibad mit frischem Salzwasser. Aus ihr entspringt auch der Solegraben, welcher durch Artern fließt und die Landschaft bereichert. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
Ein mit Steinen gepflasterter Gehweg führt in den Park hinein. Auf der linken Seite des Bildes befinden sich mehrere dichte Nadelbäume. Auf der rechten Seite befinden sich mehrere Laubbäume in alleeartiger, regelmäßiger Abfolge.
Eine Besonderheit Arterns ist der in Parkform angelegte Friedhof. Dieser lädt zur Erholung oder kleinen Spaziergängen ein. Im Parkfriedhof befindet sich auch die Solequelle. Eine Vielfalt an Bäumen und Gewächsen macht diesen Ort zum Anziehungspunkt für viele Arterner. König Wilhelm I. überließ seit dem Jahre 1833 die Anlage der Stadt. Hier befinden sich auch zahlreiche Gräber namhafter Arterner. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
Eine Brücke aus Metall erstreckt sich von links nach rechts. Die Brücke befindet sich in einer Parkanlage mit Wegen und diversen Laub-sowie Nadelbäumen.
Die Brücke im Parkfriedhof wurde mit Hilfe von Spenden aus der Bevölkerung komplett erneuert. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
In der Bildmitte steht am Ende eines Kiesweges ein Denkmal. Dieses Denkmal erstreckt sich zylinderförmig in die Höhe. Auf der Spitze des Denkmals ist ein Kreuz. Umgeben ist das Denkmal von mehreren grünen Sträuchern und Bäumen.
Der Lutherstein wurde vom Heimatverein Aratora e.V. angelegt. Er befindet sich etwas versteckt am Ortseingang am Rande einer Kleingartenanlage und ist auch zu Fuß zu erwandern. Im Schatten der Bäume kann man auch prima ein kleines Päuschen bei seiner Wanderung einlegen. Der Lutherstein ist daher über den Borlachwanderweg zu erreichen. Der Wanderweg ist nach Johann Gottfried Borlach benannt (1687-1768). Dieser war kurfürstlich-sächsischer Bergrat und Gründer der Arterner Saline. Er war für den Salzabbau zuständig und brachte Wohlstand nach Artern. Bildrechte: MDR\Katharina Melzer
Ein Blick auf einen Park. Auf einer Wiese stehen mehrere Laubbäume, welche durch ihre Schatten die Sonnenflächen unterbrechen.
Wie wichtig das Salz für die Stadt war, zeigt auch der "Salinepark" nahe der Unstrut. Salinen sind Anlagen zur Gewinnung von Speisesalz und wurden stets technisch verbessert. Der Salinepark ist eine grüne Oase in der Stadt und zieht zahlreiche Besucher an. Der Park lädt zum Spazieren und Entspannen ein. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
Der Blick fällt auf ein cremefarbenes Industriegebäude sowie ein Gelände. An der Wand des Gebäudes befindet sich eine bunte Wal-Plastik. Auf dem Gelände ist zentral ein Teich angelegt. Um ihn herum finden sich Fachwerk-Modellhäuser, Sträucher, Bäume sowie Palmenpflanzen.
Mitten im Gewerbegebiet hat die Stiftung Finneck ein hübsches Außengelände geschaffen. Finneck ist eine diakonische Stiftung und regionaler Träger von Behindertenarbeit, der Kinder- und Jugendhilfe sowie eine Bildungseinrichtung. Auf dem Außengelände befindet sich ein liebevoll angelegter Teich mit Modellgebäuden, Palmenpflanzen und Sträuchern. Daneben befindet sich eine riesige Wal-Plastik an der Fassade und rundet die Verschönerung des Gewerbegebiets ab. Bildrechte: MDR\Katharina Melzer
Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht, teilweise durch das Grün der Bäume verdeckt, ein größeres Gebäude aus Backstein. An diesem Gebäude befinden sich Ziermuster in weiß.
Das gut erhaltene, ehemalige Polizeigebäude steht im Moment leer, soll aber wieder genutzt werden. Eine schöne historische Fassade und viel Nutzfläche rufen nach neuen Ideen. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
Am unteren Bildrand sieht man grüne Laubbäume. Dahinter ist ein Stück der Unstrut in ihrem Flussverlauf zu sehen. Im Hintergrund anschließend befinden sich Felder und Wiesen und der Ausblick in die Weite.
Artern bietet einen wunderbaren Ausblick auf die neu entstandene Überschwemmungsfläche der Unstrutauen. Bildrechte: MDR\Katharina Melzer
Umgeben von Laubbäumen steht ein runder Aussichtsturm in der Mitte des Bildes. Auf der rechten Seite befindet sich eine überdachte Erholungsbank. Die untere Hälfte des Turms ist aus Feldsteinen gemauert. Die obere Hälfte ist aus gelbem Backstein. Die Eisentür sowie zwei Fenster oberhalb des Turmes sind in schmalem gotischen Stil gehalten.
Der Jüngkens-Aussichtsturm kann nach Anmeldung bestiegen werden - ein Geheimtipp in Artern. Der Turm wurde 1992 komplett renoviert. Er thront auf dem Arterner Weinberg 190 Meter über dem Meeresspiegel. Der Turm erlaubt einen Rundblick in die "Goldene Aue" und den Vorharz sowie über Artern. Bildrechte: MDR/Katharina Melzer
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