Thüringer lieben die Nordmanntanne

Nordmanntanne bei der man die dunkelgrüne Ober- und die hellgrüne, matte Unterseite der Nadeln sieht.
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Die Thüringer stellen zum Weihnachtsfest am liebsten Nordmanntannen als Christbaum auf. "Zu 80 Prozent werden bei unseren Forstämtern Nordmanntannen nachgefragt", sagte der Sprecher des landeseigenen Forstbetriebes Thüringenfort, Horst Sproßmann. Rund 10.000 Bäume werden nach seinen Angaben ab etwa Anfang Dezember in 10 der 24 thüringischen Forstämter geerntet. Auch Nicole Bohn von "Bohnis Christbaumwelt" bestätigt den Trend: "99 Prozent der Käufer nehmen Nordmanntannen, für Blaufichten gibt es kaum Nachfrage."

Preis für Weihnachtsbaum nahezu unverändert

In den kommenden Wochen können Interessenten bei den Forstämtern wieder Fichten, Kiefern und Douglasien selbst aussuchen und schlagen. Die Selbstversorgung mit einem Weihnachtsbaum hatte sich in der Vergangenheit bereits als sehr populär erwiesen. Wie Sproßmann weiter sagte, wird in diesem Jahr der Preis für den laufenden Meter Fichte bei 7,50 bis 8,00 Euro liegen und damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert bleiben.

Nordmanntanne
Nicht nur in Thüringen beliebt: die Nordmanntanne Bildrechte: imago/Manfred Ruckszio

Die Bäume fallen nach Sproßmanns Angaben bei der Waldpflege an, die im Winterhalbjahr intensiv weiter betrieben werde. Sie stammen zum Beispiel aus Arealen von Leitungs- und Stromtrassen, hieß es, wo sie aus Sicherheitsgründen nicht zu hoch werden dürfen. Anders bei den Plantagen: Ob bei "Bohnis Christbaumwelt" in Wilhelmsdorf, bei den "Haarberger Nadelholzkulturen" in Klettbach, bei "Tannen-Wulf" in Sömmerda oder auch den "Weihnachtsbäumen aus Pößneck" - hier werden die Bäume eigens zum Weihnachtsfest gezogen.

Quelle: dpa