Lockdown-Langeweile: Ein Fernseher für den Orang-Utan

Die Tiere im Zoo bekommen schon lange keine Besucher mehr zu Gesicht und vielen fehlt die Abwechslung. Dass ihnen allzu nicht langweilig wird, haben sich die Pfleger deshalb einiges einfallen lassen.

Ein Orang-Utan
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Sächsische Zoos und Tierparks bleiben im Corona- Lockdown nicht tatenlos. Um den Tieren die Zeit ohne Besucher zu vertreiben, werden mehr raffinierte Verstecke für das Futter gewählt. Der Zoo Dresden hat seinem Orang-Utan Toni einen Fernseher vor das Glasfenster gestellt. Im Naturschutz-Tierpark Görlitz hören die Aras Radio und einige Zooinsassen wie das Trampeltier dürfen derzeit frei herumlaufen.

"Einige Zootiere sehen auch die Besucher als Bereicherung ihres Lebensraumes an und interagieren auf unterschiedliche Weise mit ihnen", berichtet Bärbel Schroller, Chefin im "Zoo der Minis" in Aue. Wolfgang Ludwig, zoologischer Leiter in Dresden, will das nicht an Tierarten festmachen, sondern an Individuen. Einzelne Tiere hätten aufgrund ihrer Biografie eine stärkere Bindung an Menschen:

Es gibt aber auch Tiere, die von Natur aus gerne beobachten und für die Besucher deshalb interessant sind. Der Spaß und die Freude am Beobachten fehlen jetzt.

Quellen: dpa/MDR

Dieses Thema im Programm: MDR FERNSEHEN | MDR Sachsenspiegel | 20. Januar 2021 | 19:00 Uhr