Kritik an Jury von Let's Dance Kerstin Ott wünscht sich, dass Joachim Llambi ersetzt wird

Schlagersängerin Kerstin Ott ist dafür bekannt, dass sie offen sagt, was sie denkt. Drei Jahre nach ihrer Teilnahme an "Let's Dance" hat sie sich in einem Podcast kritisch über die Tanzshow geäußert. Im Zusammenhang mit der Arbeit der Jury fiel auch der Begriff "Mobbing".

Kerstin Ott, Sängerin, und Regina Luca, Profitänzerin, tanzen in der RTL-Tanzshow Let's Dance im Coloneum.
Kerstin Ott mit Profitänzerin Regina Luca in der Tanzshow "Let's Dance". Bildrechte: dpa
Kerstin Ott und Regina Luca in der Tanzshow Let s Dance
Obwohl Kerstin Ott den männlichen Part übernahm, fühlte sie sich in der Show nicht wohl. Bildrechte: imago images/Future Image

Als die Sängerin 2019 gefragt wurde, ob sie bei "Let's Dance" mitmachen wolle, stellte sich Kerstin Ott der Herausforderung. Leicht war für sie die Teilnahme an der Tanzshow nicht. Allerdings konnte sie durchsetzen, dass sie den männlichen Part tanzte, gemeinsam mit einer Profitänzerin. Damit betrat sie innerhalb der Show absolutes Neuland. Mit der Arbeit der Jury jedoch war Kerstin nicht einverstanden.

Ich finde, was da jurymäßig abläuft, das ist auch Mobbing. Und genauso wie Dieter Bohlen ersetzt wurde, würde ich mir das auch bei Herrn Llambi wünschen. Ich finde, dass es nicht sein muss, jemanden da so dermaßen blöd aussehen zu lassen, also immer noch mal einen oben drauf. Das könnte er besser und ich würde mir wünschen, wenn sie ihn nicht auswechseln, dass er sich da mal ein bisschen anpasst.

Kerstin Ott Podcast "Aber bitte mit Schlager"
Kerstin Ott
In diesem Outfit tritt nur eine Schlagersängerin auf: Kerstin Ott. Bildrechte: IMAGO / Kirchner-Media

Zum Schluss fand die Teilnahme von Kerstin ein recht schnelles und für die Sängerin auch willkommenes Ende. In der fünften Runde des beliebten Tanzformats hatten nicht genügend Fans für die Sängerin angerufen. Zusammen mit sieben mageren Jury-Punkten reichte das Gesamtergebnis für ein Weiterkommen nicht aus. Für Ott eine große Enttäuschung? Von wegen! Die sympathische "Die immer lacht"-Interpretin reagierte mit Jubel und Begeisterung. Denn bereits im Einspieler der Show hatte sie damals ihre Fans darum gebeten, sie nicht weiter zu unterstützen, da sie den Anforderungen nicht gerecht werden und sich nicht weiter verbiegen könne.

Ich fühle mich so fehl am Platz, dass ich mich einfach auch sehr unwohl fühle. Und ich kann nicht jede Woche in die Kamera sagen: 'Bitte ruft für mich an', wenn ich mittlerweile denke: 'Bitte, ruft nicht mehr an.' Das fühlt sich für mich falsch an.

Kerstin Ott RTL

Dieses Thema im Programm: MDR SCHLAGERWELT | 22. April 2022 | 12:59 Uhr