Heavy-Metal-Sänger als Idol Das ist Matthias Reims größtes Vorbild

Matthias Reim gehört ungefragt zu den größten Stars in der deutschen Schlagerszene. Doch die musikalischen Wurzeln des 63-Jährigen liegen in der Rockmusik. Sein größtes Vorbild ist sogar ein besonders harter Rocker.

Matthias Reim
Im Herzen ein Rocker: Matthias Reim. Bildrechte: IMAGO / Future Image

Dass Matthias Reim ein großer Rock'n'Roll- und Hard-Rock-Fan ist, hat er spätestens mit seinem Song "Deep Purple und Led Zeppelin" von seinem Album "MR20" bewiesen. Sein größtes Vorbild ist dennoch überraschend. Im exklusiven Interview mit "Meine Schlagerwelt" verrät er, welcher Musiker ihn besonders beeindruckt hat.

Ich bin ein Mega Ozzy Osbourne-Fan. (...) Ich bin ein Fan von ihm. Ich liebe seine Musik, ich mag seine Stimme. Ich mag seine Art, Melodiebögen zu machen. Die habe ich mir damals, als ich 15 war und anfing in der Band zu spielen, auch immer abgeguckt.

Matthias Reim
Ozzy Osbourne
Der Prince of Darkness - Ozzy Osbourne. Bildrechte: Universal Music

Auf die Frage, welcher Musiker seinen Mega-Hit "Verdammt ich lieb dich" einmal covern sollte, nennt Matthias Reim dann auch nur einen Namen: Ozzy Osbourne. Die Wahrscheinlichkeit, dass das auch passiert, dürfte jedoch gering sein. Zumindest fügt auch Matthias Reim lächelnd an: "Ich glaube nicht, dass der das noch machen würde beziehungsweise noch könnte. Der ist ja ein bisschen anders."

Ozzy Osbourne wird im Dezember 72 Jahre alt. Der Engländer war lange Zeit Sänger der Band "Black Sabbath" und gilt als Pionier des Heavy Metal. Ozzy Osbourne hatte aber auch als Solokünstler einige Erfolge und 2002 mit "Dreamer" einen Mega-Hit in Deutschland. Einem breiteren Publikum bekannt wurde der selbsternannte "Prince of Darkness" (dt. Fürst der Finsternis) zu dieser Zeit auch mit "The Osbournes", einer Doku-Soap über seine Familie und sein Privatleben.

Neues Album geplant

Natürlich würde Matthias Reim mit seinem Vorbild auch gern mal ein Duett singen. Ansonsten gibt es aber nicht viele Künstler, mit denen er unbedingt nochmal zusammen musikalisch arbeiten möchte, verrät er im Interview:

Es gibt so viele Künstler, die ich gut und interessant finde. Sollte sich da etwas ergeben, bin ich der letzte, der nein sagen würde. Aber es muss mir auch irgendwas bringen. Es muss mir musikalisch was bringen und es muss eine Herausforderung sein.

Matthias Reim

Dennoch sei für sein kommendes Album noch ein Duett mit einem deutschen Künstler geplant, erzählt er. Mit wem, wolle er aber noch nicht verraten, er wisse schließlich noch nicht, ob es gut wird. "Wenn es doof wird, mach' ich das nicht", ergänzt er.

Eine Sache verrät Matthias Reim aber dann doch noch: Das angesprochene Duett soll Ende Oktober produziert werden und das neue Album wohl Mitte Januar erscheinen. Wir sind schon gespannt.