Von SPD nominiert Roland Kaiser darf Bundespräsidenten mitwählen

Roland Kaisers politisches Engagement ist nicht nur bei seinen Fans bekannt. Der Sänger ist schon seit vielen Jahren bekennender Freund der SPD. Die Partei hat ihn nun für die Bundesversammlung nominiert.

Roland Kaiser
Ist schon lange politisch engagiert: Roland Kaiser. Bildrechte: dpa

Roland Kaiser darf Mitte Februar den nächsten Bundespräsidenten mitwählen. Der Schlagersänger gehört zu den 32 Wahlfrauen und -männern, die Mecklenburg-Vorpommern in die Bundesversammlung entsendet. Die SPD-Landtagsfraktion hatte den Künstler auf die Liste setzen lassen, die der Landtag in Schwerin beschloss.

Zwischen Roland Kaiser und der SPD MV gibt es schon länger eine gute Beziehung. Er ist bekennendes Mitglied der SPD und vertritt durch sein soziales Engagement aktiv unsere Werte.

Julian Barlen SPD-Fraktionschef in Mecklenburg-Vorpommern

Die SPD sei dankbar und fühle sich geehrt, dass Kaiser - wie schon vor fünf Jahren - erneut Teil der SPD-Delegation aus Mecklenburg-Vorpommern zur Bundesversammlung sei. Der Sänger lebt zwar in Nordrhein-Westfalen, doch das ist für eine Nominierung nicht ausschlaggebend.

Preisträger Roland Kaiser und Frank Walter Steinmeier, Politiker, Bundesaussenminister SPD in der Messe Leipzig bei der Verleihung der - Goldene Henne - 10.10.2014
Kennen sich schon länger: Roland Kaiser und Frank-Walter Steinmeier (damals noch Außenminister) bei der Goldenen Henne 2014. Bildrechte: imago images/Tinkeres

Bei der Bundesversammlung kommen im Fünf-Jahres-Rhythmus alle Abgeordneten des deutschen Bundestages, sowie die gleiche Anzahl an Wahlleuten zusammen, welche von den Bundesländern entsandt werden. Unter ihnen sind auch immer wieder prominente Bürger aus den Bereichen Sport, Wirtschaft und Kultur. Neben Roland Kaiser war bei der letzten Bundesversammlung 2016 auch die Sängerin Katja Ebstein dabei.

Die nächste Bundesversammlung findet voraussichtlich am 13. Februar 2022 statt. Der amtierende Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erklärte in diesem Jahr, für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen.