Fotos Rückblick: Sopranistin Nuria Rial in Jerichow

In den beeindruckenden Backsteingemäuern der Klosterkirche Jerichow sind unserem Fotografen wunderbare Bilder von der katalanischen Sopranistin Nuria Rial und dem Ensemble Artemandoline gelungen. Klänge des Spätbarocks und der Frühklassik waren es, mit denen die Musiker das Publikum in ihren Bann zogen.

Sopranistin Nurial Rial und das Ensemble Artemandoline
Bildrechte: MDR/Andreas Lander

Seit vielen Jahren ist die katalanische Sopranistin Nuria Rial mit ihrem klaren, weichen Stimmtimbre, ihrer jugendlichen Ausstrahlung und ihrer äußerst charmanten Bühnenpräsenz in der Welt der Alten Musik erfolgreich. Mehrfach wurden ihre Einspielungen mit einem Echo Klassik ausgezeichnet, erst in diesem Jahr folgte ein Opus Klassik. Auf internationalen Konzert- und Opernbühnen ist sie eine gefragte Solistin. Damit ist die Sängerin einfach prädestiniert für die amourösen Seufzer, die das Arienprogramm „Sospiri d’amanti“ beim MDR-Musiksommer verströmte.

Der Gesang von Nuria Rial mischte sich wunderbar mit dem leichtfüßigen Mandolinensound, den das 2001 gegründete Barockensemble Artemandoline mit in die Klosterkirche Jerichow brachte. Dabei ist es auch der Anspruch des Ensembles, vergessene Manuskripte zu neuem musikalischen Leben zu erwecken. Die originellen und feinsinnigen Werke finden sich in den Sammlungen von Provinzadligen der Barockzeit und sind immer wieder für Überraschungen gut. Zum Klingen brachten diese Arien und Instrumentalwerke die Musiker Juan Carlos Muñoz und Mari Fe Pavón (Barockmandoline), Manuel Muñoz (Barockgitarre) sowie Oleguer Aymamí (Cello) und Ralf Waldner (Cembalo).

Zuletzt aktualisiert: 10. Oktober 2019, 13:41 Uhr