Blick über das Publikum zum Altarraum der Klosterkirche Ilsenburg, wo das Vokalensemble Sjaella im Rahmen des MDR-Musiksommer 2017 singt.
Bildrechte: MDR/Stephan Flad

Ilsenburg - Klosterkirche

Einst war das Benediktinerkloster Ilsenburg eines der reichsten Klöster der Region. Als seine Bedeutung schwand, wurde auch die Instandhaltung der Gebäude vernachlässigt. Heute werden Kloster und Außenanlagen wieder gepflegt und für Ausstellungen, Tagungen und Konzerte genutzt - so auch im Rahmen des MDR-Musiksommers, der in diesem Jahr zum zweiten Mal in die Klosterkirche kommt.

Blick über das Publikum zum Altarraum der Klosterkirche Ilsenburg, wo das Vokalensemble Sjaella im Rahmen des MDR-Musiksommer 2017 singt.
Bildrechte: MDR/Stephan Flad

Vor gut 1000 Jahren zwischen Wäldern und Sümpfen erbaut, war das Kloster Ilsenburg damals eines der reichsten und wichtigsten Klöster im Umkreis. Im 11. Jahrhundert als romanische Basilika erbaut, wurde die Kirche fünf Jahrhunderte später durch Umbauten im gotischen Stil stark verändert. Da den Klostergebäuden in den darauffolgenden Jahrhunderten eine zunehmend untergeordnete Rolle zukam, wurde auch die Instandhaltung der Kirche vernachlässigt. Vom Querschiff, dem dreischiffigen Presbyterium und dem erhabenen Säulenportal sind nur noch die Umrisse erkennbar. Der reich verzierte Fußboden aus der Zeit um 1200 blieb jedoch erhalten und gilt als Kleinod romanischer Kunst im deutschen Raum.

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38871 Ilsenburg (Harz)
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Zuletzt aktualisiert: 19. Juni 2019, 13:17 Uhr