Rund ums Tanzen Das "MY MOVE Tanz-Lexikon"

Was ist denn ein "Slide"? Und was meint Sarah, wenn sie die Choreografie "putzen" will? Wenn du den ein oder anderen Begriff nicht verstehst, oder du einfach dein Tanz-Wissen verbessern möchtest: Mach dich schlau mit dem "MY MOVE Tanz-Lexikon"!

A  
Achter Ein Zählsystem beim Tanzen. Auf die Zahlen 1-8 fallen dann die Tanzschritte. Der Tanzlehrer zählt ein (zählt also bis 8) und bei der 1 findet ein bestimmter Schritt statt, bei der 2, usw. Im Tanz wird immer auf 8 Zählzeiten gezählt. Songs im Hip-Hop bestehen aus einem 4/4 Takt. Da aber auf 8 Zählzeiten gezählt wird, bilden zwei 4/4-Takte einen Achter im Tanz.
Across-the-Floor engl. "Über-den-Boden“. Bei dieser Übung müssen Tänzer die ganze Fläche des Tanzsaals ausnutzen und möglichst große Bewegungen machen.
Attitude engl. "Attitüde“. Eine bewusst eingenommene Körperhaltung. Durch die Haltung oder den Gesichtsausdruck kann der Tänzer dem Publikum seine Emotionen oder Einstellungen vermitteln. 
Audition engl.: „Vorsprechen“ bzw. „Vortanzen“. Hier bewerben sich Tänzer und Tänzerinnen für einen Job und müssen zeigen, was sie können. Oft entscheidet dann eine Jury, wer sich am besten für den Job eignet. 
Aufstellung Jedes Mitglied einer Tanzcrew hat, wenn in der Gruppe getanzt wird, einen feststehenden Platz und steht beim Start einer Choreografie an einer bestimmten Stelle. An dieser Stelle endet auch meistens wieder die Choreo. Das ist wichtig, damit die Choreografie von einem Punkt aus starten kann. Und: Anfang und Schluss einer Choreografie bleiben dem Publikum am meisten in Erinnerung.
Awareness engl. „Bewusstsein“. Man spricht von einem guten Körperbewusstsein, wenn Tänzer ganz genau wissen, wie sich ihre verschiedenen Körperteile bewegen. So können sie einschätzen, wie ein neuer Schritt oder eine Bewegung im Raum aussehen wird.
   
B  
Backspin engl.: "Rückendrehung". Eine Bewegung im Breakdance, die zu den Power Moves (siehe "Power Move") zählt. Der Tänzer dreht sich beim Backspin auf dem Rücken.
Ballett Ein klassischer Tanz, der oft in Kostümen auf der Bühne aufgeführt wird. Ballett wird meist zu klassischer Musik oder Opern getanzt.
Battle engl.: "Kampf". Eine Wettkampf-Art bei Breakdancern, bei dem zwei Gruppen antreten um gegeneinander zu tanzen. Es könnte dabei auch ein 1 gegen 1, 2 gegen 2 oder 3 gegen 3 Battle sein. Bei Battles kann es mehrere Runden mit mehreren Gruppen geben, bei denen die jeweiligen Gewinner am Ende gegeneinander antreten („battlen“). Bewertet wird meist durch das Publikum oder eine Jury.
B-Boy / B-Girl Männliche Breakdancer werden auch B(reaking)-Boys, und weibliche Breakdancer B(reaking)-Girls genannt. Break, engl. "Pause", steht für den gesangslosen und rein instrumentalen Teil eines Songs, worauf Breakdancer hauptsächlich tanzen.
Bewegungsqualität Eine hohe oder niedrige Bewegungsqualität beschreibt, wie gut oder schlecht ein Tänzer seine Bewegungen ausführen kann. Dabei spielen Kraft, Ausdauer und die Fähigkeit zur Isolation eine wichtige Rolle. Siehe auch „Isolation“.
Bild Wenn beim Tanzen von einem „Bild“ gesprochen wird, ist kein Gemälde oder ein Foto gemeint, sondern eine feste Aufstellung z.B. zum Beginn einer Choreografie. Siehe auch „Aufstellung“.
Body Wave / Body Roll Ein Tanzschritt bei dem der Körper wellenförmig bewegt wird. Dabei wird der Rücken zunächst nach hinten gebeugt und anschließend der Brustkorb nach vorn gewölbt.
Bogengang Ein Element in der Rhythmischen Sportgymnastik. Er besteht aus einem langsamen Handstützüberschlag, vorwärts oder rückwärts, und wird auf dem Boden oder an einem Schwebebalken ausgeführt. Um einen sauberen Bogengang turnen zu können, muss man den Handstand sicher beherrschen.
Bounce Bounce ist ein Basic-Move im Hip Hop. Man stellt sich mehr als hüftbreit hin und winkelt die Armen nach außen an. Dann geht man in die Knie und zieht gleichzeitig die Ellenbogen nach außen/ oben.
Burpees Eine sportliche Übung, die den ganzen Körper beansprucht. Man sagt auch „Liegestützstrecksprung“ dazu. Du stehst hüftbreit, mit den Armen nach unten/ vorn, beugst die Knie und springst in den Liegestütz. Dann drückst du dich mit den Armen, angewinkelt am Körper, wieder in den Stand zurück und springst stehend mit den Armen nach oben einmal mit gestrecktem Körper nach oben. Dann wieder in den Liegestütz und so weiter. Der Burpee trainiert Kondition und mehrere Muskeln auf einmal.
   
C  
Cardio Training Cardio Training ist ein intensives Herz-Kreislauf-Training. Es soll den Körper befähigen, Belastungen über einen längeren Zeitraum standzuhalten. Das Ziel ist es also, die Ausdauer zu verbessern. Das ist wichtig, wenn Tänzer auf der Bühne mehrere Songs hintereinander durchtanzen müssen.
Catwalk engl.: „Laufsteg“. Als Catwalk bezeichnet man einen schmalen Weg, den man nur entlanglaufen kann, wenn man, wie eine Katze, einen Fuß vor den anderen setzt. Catwalks findet man manchmal auch auf Bühnen.
Choreografie Eine bestimmte Abfolge von Tanzbewegungen/ Schritten. Ein Choreograf ist der Erfinder und kreative Gestalter dieser Abfolge.
Chorus Der Chorus ist der Hauptteil eines Liedes, der wiederholt gesungen wird. Ein anderes Wort für Chorus ist Refrain.
Clean engl.: „sauber“. Clean tanzen bedeutet z.B. die Bewegungen nicht nur anzudeuten, sondern korrekt bis zum Schluss auszuführen. Siehe dazu auch: Putzen.
Clowning Das Clowning ist, wie das Krumping (siehe "Krumping"), eine sehr schnelle Tanzart, die aus Freestyle-Bewegungen besteht. Die beiden Arten sind sehr ähnlich, dienen aber einem anderen Zweck. Während beim Krumping mit angriffslustigen Bewegungen Geschichten erzählt werden, dient das Clowning mehr der Unterhaltung.
Command engl.: "Befehl". Eine Art Aufforderung unter Breakdancern und bei Battles (siehe "Battle"). Ein Tänzer fordert einen anderen Tänzer heraus, und gibt somit seinen "Command", indem er vor ihm sein tänzerisches Können zeigt. Der andere Tänzer muss dann darauf "antworten", indem er nun sein tänzerisches Können präsentiert.
Commercial engl. "kommerziell". Dieser Tanzstil ist vor allem bei Bühnenshows und in Musikvideos zu sehen. Ein Choreograph verbindet harte und weiche Bewegungen, die präzise zur Musik passen, und bringt diesen den Tänzern bei.
Competition engl.: „Wettbewerb“. Bei Competitions treffen verschiedene Tanzgruppen aufeinander und zeigen einer Jury die Choreos, die sie einstudiert haben. Die Jury bewertet die Gruppen und wählt einen Sieger aus.
Contemporary engl.: "zeitgenössischer Tanz". Ein Tanzstil, der sehr frei ist und viel Raum für Kreativität und vielfältige Bewegungen bietet. Die Bewegungen sind sehr fließend und sehr ausdrucksvoll. Als Basis dienen Techniken des Modern Dance, Jazz und Ballett.
Crunches engl. "Bauchpressen". Bauchmuskelübungen, die Tänzer z.B. beim Aufwärmen machen. Crunches sind schonender für den Rücken. Bei den Crunches werden die Beine aufgestellt und der Oberkörper nur soweit abgehoben, dass die Schulterblätter sich vom Boden lösen. Crunches trainieren die oberen und mittleren Teile des geraden Bauchmuskels.
Cypher engl. "Ziffer". Ein Kreis, in dem zwei (oder mehr) Tänzer einzeln gegeneinander antreten und „freestylen“ (siehe auch „Freestyle“). Der Begriff stammt aus der Hip-Hop-/Breakdance-Szene.
   
D  
Dancehall Dancehall ist eine Musikrichtung, die Elemente aus Reggae und Hip-Hop verbindet. Sie stammt ursprünglich aus Jamaika und ist über Amerika nach Europa gekommen.
Drop engl. „fallen“. Eine Bewegung, bei der die Tänzer aus dem Stand in die Hocke gehen, um dort den nächsten Tanzschritt auszuführen. Wichtig ist es, dabei die Balance zu halten.
   
F  
Flare engl.: "flackern, aufblitzen". Flare ist eine Bewegung im Breakdance und zählt zu den Powermoves (siehe "Power Move"). Beim Flare dreht sich der Tänzer auf den Händen und die schwingt die Beine, die meist gespreizt sind, um sich herum.
Flex Im Hip Hop oder Jazz ist Flex eine Fuß- oder Handhaltung, in der der Fuß/ die Hand im 90 -Grad Winkel angezogen wird. Beim Fuß werden die Fußspitzen zum Schienenbein hochgezogen und bei der Hand die Oberseite/Fingerspitzen zum Arm. 
Flick-Flack Ein Flick-Flack ist ein Handstützüberschlag rückwärts. Der Tänzer macht aus dem Stand mit erhobenen Armen einen Überschlag nach hinten, landet im Handstand und schlägt sich dann nochmal über und landet wieder im Stand. Der Flick-Flack kommt aus dem Bereich des (Boden-) Turnens bzw. aus der Akrobatik. Er ist aber auch ein Element des Geräteturnens, Voltigieren, beim Cheerleading oder im Zirkus.
Formation Bei einer Tanzformation spricht man von einer Gruppe Tänzer und Tänzerinnen, die koordiniert die gleichen Bewegungen ausführen.
Freestyle engl.: "Freistil". Eine Tanzform, die ohne einen geplanten Ablauf (siehe auch "Choreografie") getanzt wird. Beim Freestyle kann der Tänzer alle Bewegungen, die er gelernt hat oder die ihm besonders liegen, aus seiner Fantasie heraus auf den Beat des Songs tanzen. Der Song ist vorher nicht bekannt, der Tänzer passt sich mit seinen Bewegungen an. Selbstbewusste Tänzer lieben Fresstyle, weil sie einfach ihren Tanzstil tanzen können. Für Freestyle muss man loslassen und darf nicht so viel über die Bewegungen nachdenken. Es darf einem nichts peinlich sein. Für die meisten Tänzer ist das ein großer Spaß und sie probieren sich immer wieder dabei aus. Aus der "MY MOVE DANCE CREW" sind B-Boy Djamil und Hip Hop – Tänzer Noel beide Freestyler, das heißt, sie tanzen selten nach einer Choreografie.
Freeze engl.: "einfrieren". Wenn ein Tänzer im Breakdance einen Freeze macht, verharrt er kurz in der Bewegung, um eine möglichst eindrucksvolle Pose einzunehmen, bevor er seine Abfolge von Tanzschritten fortführt.
   
G  
Groove Groove beschreibt die Fähigkeit, mit Begeisterung im richtigen Tempo und Rhythmus zur Musik zu tanzen. Auf das Publikum hat dies eine mitreißende Wirkung.
   
H  
Hairography „Hairography“ ist eine umgangssprachliche Wortschöpfung aus den Begriffen Hair (engl.: Haare) und Choreography (engl.: Choreografie). Gemeint ist damit eine Choreografie, die viele Tanzschritte mit Kopfbewegungen beinhaltet. Durch die Bewegung des Kopfes (auch Hair Flip genannt) fliegen die Haare und wirken wie eine Verlängerung des Körpers. Dabei müssen die Tänzer darauf achten, dass die Haare nicht ins Gesicht fallen.
Headspin engl.: "Kopfdrehung". Eine Drehung auf dem Kopf beim Breaking. Dabei kommt der Schwung aus der Bewegung des Körpers, während nur der Kopf den Boden berührt. Um Haare und Kopfhaut zu schonen, gibt es dafür extra Kopfbedeckungen, meist Wollmützen mit einem strapazierfähigen Einsatz, es gehen aber auch Basecaps. Sontje aus der "MY MOVE DANCE CREW" trägt eine spezielle Wollmütze für ihren Headspin.
Hip-Hop Hip-Hop-Tanz ist eine Tanzform, die an der Ostküste in den USA entstanden ist. Sie ist auf der Straße entstanden und umfasste zunächst nur Breakdance und tänzerische Improvisationen. Heute allerdings steht beim Hip-Hop nicht mehr die Improvisation im Vordergrund, sondern es geht um das Erlernen von vorgefertigten Choreografien auf Hip-Hop-Musik.
   
I  
Isolation Die Fähigkeit verschiedene Körperteile getrennt voneinander zu bewegen. Zum Beispiel eine Bewegung der Schulter, ohne dass sich der Rest des Oberkörpers mitbewegt.
   
J  
Jazz-Dance Jazz-Tanz ist, wie auch Contemporary oder Modern Dance, eine Form des zeitgenössischen Tanzes. Jazz ist in den USA entstanden. Jazz wird nicht zwingend auch auf Jazzmusik getanzt. Sehr oft wird Jazz heutzutage auf Titel aus den Pop-Charts getanzt.
   
K  
Kick Ball Change Beim Kick Ball Change stehst du hüftbreit. Du beginnst mit einem Fuß nach vorn zu kicken, stellst ihn zurück, das andere Bein geht zur Seite. Dann kickt das zur Seite gestellte Bein nach vorn, wird zurückgenommen, aufgestellt, das andere geht zur Seite. Und so weiter. Mit einiger Übung bekommst Du das auch als Anfänger hin. Wer schon weiter ist, nimmt die Arme mit dazu. Vio erklärt Dir das.
Kick-Up engl.: "hochtreten". Der Kick-Up ist ein Tanzschritt aus dem Breakdance, bei dem der Tänzer aus der Rückenlage schnell in den Stand aufspringt. Das Schwierige ist, dass das sehr schnell gehen und  mühelos aussehen muss.
Kondition Kondition beschreibt die körperliche Leistungsfähigkeit eines Menschen, z.B. in Bezug auf seine Ausdauer. Umso besser die Kondition eines Tänzers, umso länger hält er beim Tanzen durch.
Koordination Koordination ist die Fähigkeit Bewegungen zu steuern und aufeinander abzustimmen. Das ist eine wichtige Grundvoraussetzung für einen guten Tänzer oder eine gute Tänzerin.
Krumping Ein Tanzstil, der in einer afro-amerikanischen Gemeinde in Los Angeles entstanden ist. Die einzelnen Elemente bei denen, unter anderem am Boden, alles sehr schnell passiert – aufstampfen, die Brust schnell nach vorn poppen lassen, die Arme schnell schwingen, sind nicht einfach zu tanzen und erfordert Musik mit einem entsprechenden Beat. Meist wirkt der Tanz aggressiv und kraftvoll. Krumping Elemente sind z.B. in Black Eyed Peas Musikvideo "Hey Mama" zu sehen. Ein ähnlicher Tanzstil ist das "Clowning" (siehe "Clowning").
   
L  
Locking Ein Tanzstil mit klar festgelegten Bewegungen, die sogenannten "Locks", engl.: "Schnappschlösser". Alle Bewegungen werden groß, teilweise übertrieben und sehr kraftvoll getanzt und kurz gehalten – also "eingelockt". Das sieht zu Teil witzig aus und wie bei Cartonn-Figuren, deshalb tragen die Moves  Namen aus dem Cartoon Bereich, wie z.B.: "Scooby Do" oder "Tom and Jerry", um die Coolness und den Ausdruck des Tanzes zu unterstreichen.
Lyrical Jazz eng.: „Lyrischer Jazz“. Lyrical Jazz ist eine Variante des traditionellen Jazz-Dances, die sehr gefühlvolle und ausdrucksstarke Bewegungen aus Ballett, Jazz und Modern Dance verbindet. Dieser Tanzstil wird oft auf emotionale Lieder getanzt, um diese Gefühle auszudrücken.
   
M  
Modern Dance engl.: "Moderner Tanz". Modern Dance zählt ebenso wie Contemporary (siehe "Contemporary") zum zeitgenössischen Tanz. Modern Dance gilt als Basis für andere Tanzarten, vom Modern Dance leitet sich z.B. Contemporary ab.
Motorik Der Begriff Motorik beschreibt alle Bewegungen, zu denen der Körper eines Menschen fähig ist. Umso besser die motorischen Fähigkeiten eines Tänzers, umso besser kann er Bewegungen und Tanzschritte ausführen.
Musical Theatre Ein Musical ist eine Form des Theaters, bei der Schauspiel mit Gesang und Tanz verbunden wird. Ein Musical-Darsteller oder eine Darstellerin muss also gleichzeitig singen, tanzen und schauspielern können.  
   
P  
Pas de Bourrée franz. "Bourrée-Schritt". Ein Zwischenschritt aus dem klassischen Ballett, bei dem von einem Bein auf das andere gewechselt wird.
Pendant Ein Pendant ist ein passendes Gegenstück. Ein Tänzer-Pendant besteht also aus zwei ähnlichen oder sich ergänzenden Tänzerinnen oder Tänzern. Bei einer Choreografie können sich die beiden Tänzer eines Pendants aneinander orientieren.
Performance engl.: "Durchführung", "Aufführung", "Darstellung", "Leistung“. In Bezug auf Tanzen ist das Dargebotene des Tänzers die Performance. Also die von einem Tänzer dargebotene tänzerische Aktion.
Popping engl.: "knallen". Beim Popping werden verschiedene Körperteile(Arme, Beine, Brust, Hals) schnell angespannt und wieder entspannt und wirken dann wie schnelle Schläge, zum Beispiel mit den Armen nach vorn oder mit dem Oberkörper nach oben. Popping wird im Breaking getanzt oder auch als Freestyle.
Power Moves engl.: "kraftvolle Bewegung". Power Moves sind akrobatische Bewegungen im Breaking, also alles, wozu man große Kraft braucht, meist in den Armen. Dazu zählen unter anderem Headspin (siehe "Headspin"), Backspin (siehe "Backspin"), Swipes (siehe "Swipe") und Flares (siehe "Flare").
Push Ups engl.: "Liegestütze". Push Ups sind eine der grundlegenden Übungen des Krafttrainings. Dabei wird das eigene Körpergewicht mit dem Armen vom Boden gestemmt. Um Muskeln aufzubauen, kommt es aber nicht nur auf die Anzahl der Liegestütze an, sondern vor allem auf die korrekte Ausführung: Rücken gerade, Körper angespannt, Hände unterhalb der Schultern und die Ellenbogen zeigen bei der Bewegung nach hinten.
Putzen Im tänzerischen Sinne heißt putzen so viel wie "die Kleinigkeiten verbessern". Die Choreo "putzen" heißt also, sie solange zu verbessern, bis man sie sauber und einwandfrei und als Gruppe synchron tanzen kann. Das ist wichtig, damit auf einer Bühne oder bei einem Wettkampf die gesamte Tanzgruppe als Einheit wirkt und der Tanz für die Zuschauer in jeder Rihe gut zu erkennen ist.
   
R  
Ronde franz. "Runde". Eine kreisende Fußbewegung aus dem Ballett, bei der der Fuß gestreckt ist und die Spitze den Boden berührt.
Routine Im Breaking bezeichnet man die immer wiederkehrende Abfolge bestimmter Tanzschritte als Routine. Es ist quasi der Begriff für "Choreo" (siehe "Choreografie") im Breaking.
Rueda de Casino Eine Formation des Salsa-Cubana bei der sich mehrere Paare im Kreis aufstellen und nach den Anweisungen eines Sängers, spanisch „Cantante“, tanzen. Dabei werden auf Ansage zum Beispiel die Richtungen („arriba“ = vorwärts, „abajo“ = rückwärts) oder die Partner gewechselt.
Rumba Rumba ist ein Paartanz aus Kuba. Der Tanz ist wie ein Spiel zwischen den beiden Tanzpartnern, die sich gegenseitig umwerben.
   
S  
Salsa Salsa ist ein Gesellschaftstanz aus Lateinamerika. Er wird in verschiedenen Ländern unterschiedlich getanzt, die Grundschritte sind aber immer die Gleichen. Typisch für Salsa ist die Bewegung der Hüfte und die Freude am Tanzen.
Six-Step Six-Step ist ein Basic-Move im Breaking. Die Arme des Tänzers sind auf dem Boden und er geht sechs Schritte (Steps) mit den Beinen um sich herum.
Slide engl.: "gleiten". Slide ist ein Grundschritt im Hip Hop. Du stehst hüftbreit , machst einen Schritt zu Seite  und ziehst das Bein dann wieder heran, der Fuß gleitet dabei über den Boden.
Swipe engl: "streichen". Swipe ist ein Basic – Move im Breaking und zählt zu den Power Moves (siehe "Power Move"). Der Breaker steht mit Händen und Beinen rückwärts am Boden (Rücken und Po zum Boden). Dann setzt er die Hände seitlich neben dem Körper auf und dreht dann die Beine mit Schwung nach, so dass er wieder in der Anfangshaltung ankommt. Fortgeschrittene drehen die Beine in die Luft, damit es noch spektakulärer aussieht.
Synchronität Wenn alle Tänzer und Tänzerinnen in einer Gruppe die Bewegungen zeitgleich ausführen, spricht man von Synchronität.
   
T  
Timing engl.: "zeitliche Koordinierung". Im Tanzen bedeutet das richtige Timing, dass der Tänzer auf den Rhythmus tanzt und nicht aus dem Rhythmus kommt. Das richtige Timing ist wichtig für die Verbindung der Tänzer untereinander beim Tanz. Eine Gruppen-Choreografie wirkt umso spektakulärer, wenn alle im Timing sind. Das Timing ergibt sich aus dem Rhythmus des Songs und wie die Choreografie darauf entwickelt ist. Die Tänzer müssen sich exakt an das vom Choreografen vorgegebene Timing halten.
Top Rocks Top Rocks bezeichnet beim Breaking das Tanzen im Stand.
Travel engl.: „reisen“. Ein Kommando bei dem die Tänzer in einer vorgegebenen Zeit rhythmisch von einer Position zur nächsten gehen müssen. Siehe dazu auch: Walk.
Turn engl.: “Wende”. Ein Tanzschritt, bei dem eine Drehung vollführt wird. Die Ausführung der Drehung ist dabei abhängig vom Tanzstil. Siehe dazu z.B. Ronde.  
   
V  
Videoclip Dancing Videoclip Dancing ist ein Sammelbegriff für moderne Tanzrichtungen, wie sie z.B. in Musikvideos getanzt werden. Das heißt in einer Videoclip Choreografie werden Elemente aus verschiedenen Tanzstilen wie beispielsweise Hip-Hop, Dancehall, Breakdance oder Jazz miteinander verbunden.
   
W  
Waacking Eine Art des Ausdruckstanzes, der während der 70er Jahre in den Clubs von New York entstanden ist. Bei dem Stil handelt es sich um einen sehr persönlichen Tanz, wo es vor allem darum geht, einfach nur man selbst zu sein.
Walk engl.: “Gang”. Ein Element im Tanzen, um stilvoll Positionen zu wechseln oder die Bühne zu überqueren. Dabei ist es wichtig, sich rhythmisch zur Musik zu bewegen und den passenden Ausdruck in den Gang zu legen. Sie hierzu auch: Travel.
Warm-Up engl.: "Aufwärmen". Das Aufwärmen dient dem Lockern der Muskeln vor der sportlichen Betätigung. Das Warm-Up ist vorm Tanzen sehr wichtig, um Zerrungen oder Verletzungen vorzubeugen. Jedes Training sollte immer mit einem Warm-Up beginnen. 
   
Z  
Zählzeiten Auf die Zählzeit werden Tanzschritte ausgeführt. Zum Beispiel zählt man 1,2,3,4 und auf 1 wird dann eine Bewegung gemacht, auf 2 die nächste, usw. Die Zählzeiten richten sich ebenso nach der Musik, nach der getanzt wird. (siehe auch: „Achter“)
   

Zuletzt aktualisiert: 22. November 2019, 17:55 Uhr