Frauke Petry muss eine Geld-Strafe bezahlen

Frauke Petry ist eine Politikerin.
Sie war einmal in der Partei AfD.

Sie musste vor einiger Zeit bei einem Wahlprüfungs-Ausschuss aussagen.
Er hatte die Geld-Spende zum Wahl-Kampf von der AfD geprüft.
Dazu sollte Frauke Petry aussagen.
Und sie hat gelogen.
Deshalb hat das Gericht sie verurteilt.
Sie muss 6 Tausend Euro Strafe bezahlen.

Der Staats-Anwalt wollte eine höhere Strafe.
Frauke Petry sollte über 10 Tausend Euro bezahlen.
Aber das Gericht hat anders entschieden.

Der Richter Christian Linhardt hat dazu gesagt:
Frauke Petry wollte nicht lügen.
Sie hat sich nicht genug informiert.
Deshalb war ihre Aussage falsch.
Der Wahlprüfungs-Ausschuss hat seine Arbeit
nicht gut gemacht.
Er hätte besser aufpassen müssen.

Die Partei AfD hat einen Vertrag.
In dem Vertrag steht:
Was passiert, wenn ein Mensch eine Geld-Spende
für einen Wahl-Kandidaten gibt.
Das Geld bleibt in der Partei,
wenn der Wahl-Kandidat gewählt wird.

Frauke Petry hatte gesagt:
Das Geld bekommt die Partei nur,
wenn der Wahl-Kandidat zustimmt.

Deshalb war ihre Aussage falsch.
Frauke Petry darf in der Politik weiter mit-arbeiten.

Aber ihr Urteil soll noch einmal geprüft werden.
Ein Gericht verhandelt dann neu
über das Urteil.
Das will der Verteidiger von Frauke Petry.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSENSPIEGEL | 02.04.2019 | 19:00 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 03. April 2019, 12:28 Uhr