Hinkel-Steine kommen aus Frankreich und nicht aus England

Eine Forscherin hat Neues heraus-gefunden:
Nicht die Engländer haben die Stein-Kreise erfunden.
Sondern die Franzosen.
Und zwar schon vor über 6 tausend Jahren.

Fundort der Dolmengöttin - das Steingrab von Langeneichstädt
Bildrechte: IMAGO

England ist berühmt für seine Kult-Stätten aus Riesen-Steinen

England ist für viele Dinge berühmt.
Zum Beispiel auch für seine alten Kult-Stätten.
Viele Touristen
kommen jedes Jahr nach England.
Sie wollen zum Beispiel:

  • die großen Stein-Anlagen sehen. Die Riesen-Steine heißen auch Megalithe.
  • und alte Stein-Gräber. Die Stein-Gräber heißen auch Dolmen.

Wenn die Riesen-Steine aufrecht gestellt werden:
Dann heißen sie auch Hinkel-Steine.
Hinkel-Steine sind berühmt geworden:
Durch die Comic-Figuren: Asterix und Obelix.

Der berühmteste Hinkel-Stein-Ort heißt Stonehenge.
Stonehenge ist in England.
Früher war Stonehenge eine Kult-Stätte.
Das war vor etwa 5 tausend Jahren.

Viele Riesen-Steine stammen aus Frankreich

Bettina Schulz Paulsson ist eine Forscherin.
Sie hat einige der Riesen-Steine in Europa erforscht.
Davon gibt es 35 tausend in ganz Europa.
Die wurden schon gut erforscht.
Die Forscherin hat 2 tausend 500 davon
noch einmal untersucht.

Dabei hat sie Neues heraus-gefunden:

  • Die ältesten Riesen-Steine stammen aus Frankreich, aus dem Gebiet der Bretangne. (gesprochen: Bretanje)
  • Der Brauch mit den Riesen-Steinen wurde durch die Schifffahrt nach Süd-Europa und dann nach Nord-Europa gebracht.
  • Dass die Stein-Gräber nach Osten ausgerichtet sind.
  • Dass die Symbole auf den Steinen ähnlich aussehen.

Diese Ergebnisse sind überraschend.
Denn bisher haben die Forscher geglaubt:
Dass der Brauch mit den Riesen-Steinen

  • entweder aus Vorder-Asien stammt
  • oder überall auf der Welt entstand.

Und die Forscher haben bisher geglaubt:
Dass die See-Fahrt erst 2 tausend Jahre später begann.

In Sachsen-Anhalt gibt es besonders viele Riesen-Stein-Gräber

In dem deutschen Bundes-Land Sachsen-Anhalt
haben die Forscher auch viele Riesen-Stein-Gräber gefunden.
Die waren 5 tausend Jahre alt.
Einige von den Gräbern
wurden erst vor Kurzem erforscht.
Zum Beispiel:

  • eine Gräber-Gruppe bei Lüdelsen
  • und das Grab von Stöckheim.

Das bedeutet:
für die Menschen auf dem Gebiet von Sachsen-Anhalt:
Sie hatten vor 5 tausend Jahren
die gleichen Kult-Stätten wie in Frankreich.
Vielleicht finden die Forscher noch mehr heraus:
Zum Beispiel:

  • über die Geschichte
  • und das Leben der Menschen damals.

Die Forscherin will noch mehr heraus-bekommen über die Riesen-Steine

Die Forscherin Bettina Schulz Paulsson
will jetzt noch mehr heraus-bekommen:
über die Erbauer der Riesen-Gräber.
Das macht sie auf eine neue Weise.
Zum Beispiel:

Dann muss die Forscherin auch mehr beachten:
Zum Beispiel:
Dass es in Afrika und Asien
ebenso Hinkel-Steine und Stein-Kreise gibt.
Und nicht nur in Europa.


Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache: https://www.mdr.de/wissen/hinkelsteine-stammen-wirklich-aus-der-bretagne-100.html