In der Oberlausitz gibt es zur Zeit zu wenig Pflege-Kräfte

Pflegerin und Bewohnerin in Pflegeheim
Bildrechte: imago images/Hans Lucas

Wegen dem Corona-Virus müssen viele Menschen zu Hause bleiben.
Denn wenn die Menschen vielleicht das Corona-Virus haben:
Dann dürfen sie nicht aus dem Haus gehen.
Damit sie keine anderen Menschen mit dem Corona-Virus anstecken.
In schwerer Sprache heißt das:
Die Menschen müssen in Quarantäne.

Auch viele Pflege-Kräfte müssen in Quarantäne.
Sie können dann nicht zur Arbeit gehen.
Deshalb gibt es in vielen Pflege-Heimen
zur Zeit zu wenig Pflege-Kräfte.
Das bedeutet:
Die Bewohner in den Pflege-Heimen
bekommen nicht so viel Pflege.

Auch in der Region Oberlausitz
müssen viele Pflege-Kräfte in Quarantäne.
Zum Beispiel von den Pflege-Heimen:
    • Von der Diakonie in Bautzen,
    • von dem Arbeiter-Samariter-Bund in Dresden-Kamenz
    • und von der Caritas in Crostwitz.

Die Pflege-Heime haben jetzt einen Plan gemacht:
Damit die Bewohner trotzdem genug Pflege bekommen.

Zu dem Plan gehören zum Beispiel diese Sachen:

Viele Pflege-Kräfte gehen noch zur Arbeit.
Sie müssen jetzt Überstunden machen.

Die Pflege-Heime haben verschiedene Menschen gefragt:
Ob sie für einige Zeit im Pflege-Heim mit-helfen.
Das sind zum Beispiel Menschen:
Die schon früher im Pflege-Heim ge-arbeitet haben.
Und die jetzt in Rente sind.

Und es dürfen nicht so viele Besucher in die Pflege-Heime kommen.
Denn wenn die Besucher das Corona-Virus haben:
Dann können sie vielleicht noch mehr Pflege-Kräfte anstecken.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR Aktuell Das Nachrichtenradio | 11.00 Uhr