Der Attentäter von Halle wurde verurteilt

Der Angeklagte Stephan Balliet (M) wird von Justizpersonal in den Saal des Landgerichts begleitet.
Gut ein Jahr nach seiner Tat wurde Stephan B. verurteilt. Bildrechte: dpa

Im Oktober vom Jahr 2019
gab es in der Stadt Halle einen rechts-extremen Anschlag.
Ein Mann hat 2 Menschen getötet.
Und er hat versucht:
Noch mehr Menschen zu töten.
Der Attentäter heißt: Stefan B.

Stefan B. hatte eine Gerichts-Verhandlung
bei dem Ober-Landes-Gericht in der Stadt Naumburg.
Am Montag hat das Ober-Landes-Gericht Stefan B. verurteilt.
Das bedeutet:
Das Gericht hat gesagt,
welche Strafe er bekommt.

Diese Strafe bekommt der Attentäter von Halle

Stefan B. muss lebens-länglich ins Gefängnis.
Das bedeutet in Deutschland:
Nach 15 Jahren
können die Straftäter vielleicht wieder aus dem Gefängnis raus.

Aber Stefan B. ist gefährlich für die Menschen.
Deshalb muss er nach den 15 Jahren im Gefängnis
in die Sicherheits-Verwahrung.
Stefan B hat die größte Strafe bekommen,
die es in Deutschland gibt.
Stefan B hat nicht gezeigt:
Wie er über seine Strafe denkt.
Denn er saß ganz ruhig da.
Die Menschen wissen noch nicht:
Ob Stefan B eine Revision von dem Urteil haben will.

Das hat die Richterin bei dem Urteil gesagt

Die Chef-Richterin von der Gerichts-Verhandlung heißt Ursula Mertens.
Sie hat gesagt:
Stefan B. hat sehr schlimme Sachen gemacht.
Die Sachen waren:
    • Schrecklich
    • und menschen-feindlich.

Und Ursula Mertens auch noch einmal erzählt,
was Stefan B. alles gemacht hat:
Stefan B. hat versucht in eine Synagoge rein zu kommen.
In der Synagoge waren viele Menschen.
Stefan B. hatte viele Waffen dabei.
Er wollte die Menschen in der Synagoge töten.
Aber Stefan B konnte nicht in die Synagoge rein-kommen.
Deshalb ist er weiter gelaufen.
Und dann hat er 2 Menschen getötet.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSEN-ANHALT HEUTE | 21. Dezember 2020 | 19:00 Uhr