Ein Netzwerk hat schon einigen drogen-süchtigen schwangeren Frauen geholfen

Ein Baby liegt in einem Brutkasten
Bildrechte: MDR/ Reinhard Müller

Seit 1 Jahr gibt es im Bundes-Land Thüringen ein neues Projekt.
Es ist ein Netzwerk für schwangere Frauen,
die drogen-süchtig sind.
Das bedeutet:
Die Frauen nehmen immer wieder Drogen.
Das Projekt heißt: Clean4us.
In deutscher Sprache heißt das: Sauber für uns.

Leichte Sprache im Podcast hören 3 min
Bildrechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

MDR FERNSEHEN Mo 19.07.2021 14:10Uhr 02:54 min

https://www.mdr.de/nachrichten-leicht/audio-1789548.html

Rechte: MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK

Audio

Die Idee für das Projekt hatte:
    • Das Gesundheits-Ministerium von Thüringen
    • und das Uni-Klinikum Jena.
Mit dem Netzwerk wollen sie schwangeren Frauen helfen:
Damit sie keine Drogen mehr nehmen.
Besonders den schwangeren Frauen,
die Crystal Meth nehmen.
Das wird so aus-gesprochen: kristel mes.
Das ist eine sehr gefährliche Droge.

Die Frauen können die Hilfe bekommen,
die sie brauchen.
Damit sie ein Leben ohne Drogen leben können,
gemeinsam mit ihrem Baby.

In dem Netzwerk arbeiten verschiedene Stellen zusammen.
Zum Beispiel:
    • Jugend-Ämtern,
    • Beratungs-Stellen für Sucht-Hilfe,
    • Frauen-Ärzten
    • und Hebammen.
Gemeinsam kümmern sie sich um die schwangeren Frauen.

Liane Menke ist die Chefin von dem neuen Projekt.
Sie hat gesagt:
Es ist oft sehr schwierig,
den Frauen zu helfen.
Denn für die Frauen ist es oft schwer:
Weil sie sich an viele Regeln halten müssen.
Und weil sie oft noch mehr Kinder haben.

Die Droge ist für die ungeborenen Babys sehr gefährlich.
Die Babys werden oft zu früh geboren.
Das bedeutet:
Sie sind nicht 9 Monate im Bauch von der Mutter.
Sie werden vielleicht schon nach 6 oder 7 Monaten geboren.
Dann sind die Babys noch nicht richtig entwickelt.
Das bedeutet zum Beispiel:
    • Die Babys sind noch viel zu klein.
    • Sie haben noch nicht genug Gewicht.
    • Oder sie können vielleicht noch nicht alleine atmen.

Oft können sie auch nicht bei ihren Müttern bleiben.
Weil viele Mütter weiter Drogen nehmen.
Dann können sie sich nicht um ihre Babys kümmern.

Das neue Projekt soll es 3 Jahre lang geben.
Danach geht es vielleicht weiter.
Denn viele drogen-süchtige Frauen brauchen Hilfe.
Wenn sie ein Baby bekommen.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR THÜRINGEN | MDR THÜRINGEN JOURNAL | 18. Juli 2021 | 19:00 Uhr