Sachsen-Anhalt Die neuen Gefängnis-Beamten in Sachsen-Anhalt sollen besser überprüft werden

Eine Justizbeamtin öffnet die Tür eines Verhandlungssaals.
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Im Bundes-Land Sachsen-Anhalt
gab es immer wieder Probleme mit Gefängnis-Beamten.

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MDR FERNSEHEN Di 08.02.2022 13:47Uhr 01:43 min

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Zum Beispiel:
Mit einer Auszubildenden im Gefängnis von der Stadt Halle.
Sie wollte dort den Beruf Gefängnis-Beamtin lernen.
Die Auszubildende
hat rechts-extreme Sachen im Internet geschrieben.
Dafür wurde sie für 3 Monate suspendiert.
Das bedeutet:
Sie darf ihre Arbeit für 3 Monate nicht mehr machen.
Und vielleicht bekommt sie eine Strafe.

Jetzt sollen die neuen Gefängnis-Beamten besser überprüft werden

Das bedeutet:
Die Gefängnisse schauen genau:
Welche Menschen im Gefängnis arbeiten wollen.

Ein Sprecher vom Justiz-Ministerium hat gesagt:
Seit dem Jahr 2021
müssen die neuen Gefängnis-Beamten sagen:
    • Ob sie Gefangene kennen.
    • Ob sie Kontakt zu Gefangenen haben.
    • Oder ob sie Kontakt zu Menschen haben:
      Die schon im Gefängnis waren.

Und die Gefängnisse fragen auch den Verfassungs-Schutz:
Ob die neuen Gefängnis-Beamten
schon verfassungs-feindliche Sachen gesagt haben.
Oder ob sie verfassungs-feindliche Sachen gemacht haben.
Dann dürfen die Menschen nicht als Gefängnis-Beamte arbeiten.

Über dieses Thema berichtet der MDR auch in schwerer Sprache:
MDR SACHSEN-ANHALT - Das Radio wie wir | 08. Februar 2022 | 07:00 Uhr

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